Kona PC Test

Kona PC Test

vor 8 Jahren
13 Minuten
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Beschreibung

vor 8 Jahren
Nachdem ich bereits die Beta-Version gespielt hatte, war ich sehr
gespannt, wie das Endprodukt von Kona aussehen wird. Und ich wurde
nicht enttäuscht. Ich konnte auch sofort die Unterschiede im Aufbau
der Story erkennen, aber auch Rätsel, die zum Großteil gleich
geblieben sind. Dennoch kam es mir etwas einfacher vor, was den
Survival Mode angeht, der irgendwie entschärft worden zu sein
scheint, aber dennoch seinen Teil zu der rauen Umgebung Nordkanadas
beiträgt. Generell war die Story rund um das vom Blizzard
zugeschneite Örtchen sehr spannend und barg viele mysteriöse
Geheimnisse von Verrat, Betrug und den Ureinwohnern Amerikas. Das
Krimi-Feeling wurde vor allem durch den Erzähler sehr gut
verstärkt, der zu bestimmten Passagen in der Story kleine Anekdoten
oder Hinweise gibt. Zwar dachte ich erst es wäre wieder eines
dieser Horror-Survival-Spiele, aber ich würde es eher mit Mystery
beschreiben. Man bekommt ein beklemmende Gefühl, wenn man durch
leerstehende Häuser geht und herausfindet, was die Bewohner alle
für Dreck am Stecken haben. Hinzu kommen die
Parallelwelt-Sequenzen, die anscheinend indianischen Ursprungs
sind, was aber eine willkommende Abwechslung ist zu den sonst von
Schnee-Gestöber durchzogenen Landschaften. Die Rätsel dabei sind
nicht sehr schwierig und wahrscheinlich dem ein oder anderen zu
plump, dennoch ist es schon herausfordernder, die richtigen
Gegenstände zu suchen und in der Story voranzukommen. Was mir nicht
so zugesagt hat, war die Menüführung, die teilweise etwas verbuggt
zu sein scheint. Ich finde das Spiel ist sehr gut gelungen und
bringt vor allem die Geschichte sehr gut zur Geltung. Daher, wenn
ihr mal keine Zeit oder Lust auf einen Roman habt, bekommt ihr mit
Kona eine sehr spannende Alternative geboten.
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