The Silver Case PS4 Test

The Silver Case PS4 Test

vor 8 Jahren
13 Minuten
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Beschreibung

vor 8 Jahren
Nachdem ich bereits Killer is Dead oder Lollypop Chainsaw gespielt
habe und bis heute sehr begeistert bin, war ich neugierig, was das
erste Spiel von Grasshopper Manufacture auf dem Kasten hat. Würde
es genauso abgedreht sein, wie seine bekannteren Titel? Zuerst war
ich schon bei dem Genre etwas skeptisch, denn bislang konnte ich
Suda51 nicht zusammen mit Visual Novels bringen. Und bereits nach
den ersten 5 Minuten hätte ich mir gewünscht, es auch dabei
belassen zu haben. Dabei ist die visuelle Umsetzung mit einem mix
aus CGI, Anime-Sequenzen, Zeichnungen und Live Action sehr
interessant und auch immer wieder gut für grotesque Szenarien, aber
was Spielmechanik und Storytelling angeht, hat es seine Schwächen.
Vor allem bei ersterem wollte ich manchmal schon aufgeben. Neben
den Dialogen und der Story gibt es Stellen, wo der Charakter sich
fortbewegen kann und auch in der Lage ist mit seiner Umgebung zu
interagieren. Jedoch sind die teilweise philosophisch ausufernden
Gespräche im Vordergrund und man kann nur selten den
"Adventure"-Part übernehmen. Dabei ist die Story um die mysteriösen
Morde gar nicht so schlecht und wird aus 2 verschiedenen
Perspektiven erzähl, die eines Detectives und eines Journalisten.
Hier erkennt man auch ganz klar die Handschrift von Suda51, denn
die Story birgt ein paar coole Twists und generell hat der Plot
etwas makabres an sich. Dennoch finde ich das Spiel bei Weitem
nicht mehr zeitgemäß und stellenweise mit den sehr penetranten
Soundeffekten und der in die Länge gezogenen Story auch eher nervig
und ermüdend. Immerhin ist das Konzept schon 18 Jahre alt und heute
nicht mehr zeitgemäß, daher kann man nicht wirklich objektiv sein
an dieser Stelle. Wer Fan von makabren Storys, Visual Novels und
Nostalgie-Spielen ist, der sollte dem Spiel eine Chance geben. Aber
ich für meinen Teil würde es persönlich nicht jedem nahelegen.
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