RiME PS4 Test

RiME PS4 Test

vor 8 Jahren
14 Minuten
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Beschreibung

vor 8 Jahren
Ich glaube kein Indietitel hat mich zuletzt so berührt wie RiME.
Ein kleiner Junge, gestrandet auf einer Insel, die viele
verschiedene Mysterien beherbergt, von einem kleinen Geisterfuchs
bis hin zu alten Robotern. Ich war sofort gebannt durch die
Szenerie und die Musik, die mir eine Gänsehaut bereitete und mich
richtig in das Spiel einlullte. Das Ganze erinnerte mich sehr an
Journey, was mich damals genauso gepackt hat. Und auch hier gibt es
eine alte Kultur, die anscheinend untergegangen ist und wir
versuchen zum Teil herauszufinden, was passiert ist. Vor allem aber
versuchen wir von der Insel wieder runterzukommen und kämpfen uns
durch verschiedene Rätsel, die uns immer weiter Richtung Ausgang
und Lösung des Mysteriums bewegen. Die Rätsel empfand ich dabei
zwar schon als fordernd, aber lösbar. Man bekommt oftmals Hinweise
durch Wandmalerei und irgendwann löst man die Rätsel schon ganz
intuitiv. Vor allem die Nutzung von Licht, Schatten und Tageszeiten
fand ich dabei sehr gelungen. Es gibt auch bedrohliche Momente, die
mir wirklich ein paar Schweißperlen auf die Stirn getrieben haben,
aber Alles in Allem ist das Spiel sehr harmonisch. Nur die langen
Ladebildschirme haben schon etwas gestört, genauso wie die
ruckeligen Sequenzen, aber das tat dem Spielvergnügen keinen
Abbruch. Ich würde euch daher dringend empfehlen dieses Spiel
einmal zu spielen, allein wegen der gelungenen Atmosphäre und der
Storyelemente.
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