Final Fantasy XII The Zodiac Age PS4 Test

Final Fantasy XII The Zodiac Age PS4 Test

vor 8 Jahren
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Beschreibung

vor 8 Jahren
Final Fantasy XII hat vor mehr als 10 Jahren eine neue Ära dieser
Reihe einberufen. Für viele eingefleischte Fans eher zum Negativen,
aber kann sich dieser Teil heute noch im Schatten der beliebten
Teile, wie VII und X behaupten? Tatsächlich sage ich: Ja! Der
Nostalgieeffekt ist doch größer als ich ursprünglich angenommen
hatte und rückblickend betrachtet, ist Final Fantasy XII nicht so
übel, wie ich es in Erinnerung hatte. Die Grafik ist zwar etwas
veraltet, aber wenn man bedenkt, dass der Release-Termin schon über
10 Jahre zurück liegt, hat es immer noch einen Wow-Effekt.
Natürlich wurde hier auch mit dem Remake noch etwas in Richtung HD
poliert, aber manchmal ist es auch die Liebe zum Detail, die die
Optik des Spiels ausmacht. Zudem gab es mit der Version, die sich
„The Zodiac Age“ nennt, auch einige Veränderungen, wie das
Job-System, das mit dem Lizenz-Brett verschmolzen wurde. Aber auch
kleinere Änderungen optimieren das Spielgefühl deutlich, wie die
„Vorspul“-Option, mit der man sich schneller Fortbewegen kann. Für
alle Japano-Fans kommt sogar noch die japanische Originalsynchro
hinzu, was mir persönlich wie immer sehr zusagt. Dennoch gibt es
ein paar Mankos im Spiel und die liegen in der Story und den
Charakteren. Diese sind im Final Fantasy Universum eher blass und
stechen nicht heraus. Sonst waren Charaktere aus dem Universum
immer sehr vielschichtig und wandelbar, doch hier wirken sie wie
eine homogene Masse, die neben Charakteren wie Sephiroth oder Auron
nicht hervorstechen können. Dennoch hat Final Fanatasy XII
mittlerweile eine Art wohlverdienten Kultstatus und kann sich mit
japanischen Rollenspielen von heute gut messen.
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