AER - Memories of Old PS4 Test

AER - Memories of Old PS4 Test

vor 8 Jahren
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Beschreibung

vor 8 Jahren
Als ich Aer auf der Gamescom das erste Mal gespielt habe, war ich
begeistert und fasziniert von der Möglichkeit des Fliegens und der
interessanten Polygon-Grafik. Wer wollte sich nicht schon mal
einfach in einen Vogel verwandeln und vor der Realität fliehen,
während der Wind einen trägt. Dieses Gefühl ist es dann auch, das
bei Aer den Reiz ausmacht. Durch die Hindernisse gleiten, versuchen
eine Punktlandung zu machen, neue Orte entdecken und sich frei
fühlen. Doch das ist schon das Begeisternste, was ich über das
Spiel berichten kann. Was ich zu Beginn noch als spannende
Geschichte wahrgenommen habe, entpuppte sich leider als träges
Zusammenklamüsern vergangener Ereignisse. Die Geschichte wird in
"Erinnerungen" erzählt, überliefert von Fragmenten menschlicher
Überreste/Seelen und Schriften. Doch geht es wie so oft um den
Untergang einer Zivilisation durch ein "böses Übel", was ich eher
langweilig fand. Man hätte die Story mehr ausschmücken und teils
auch mehr auf die Schicksalsschläge der Bevölkerung eingehen
können. Stattdessen sind diese Überlieferungen eher starr und
Emotionen werden dadurch nicht angeregt. Schade, denn es gibt
bislang einige Spiele, die das wesentlich besser hinbekommen haben.
Ansonsten gibt es auch wenig zu entdecken, abgesehen von ein paar
Tempeln und Inseln, die jedoch meist nur schmucklos in der Gegend
rumfliegen und sich nicht lohnen besucht zu werden. Generell gibt
es wenig zu tun, denn auch die Rätsel, die man teils mithilfe einer
Lampe löst, sind sehr einfach und wiederholen sich. Somit war ich
am Ende doch etwas enttäuscht und hatte mir mehr von dem Spiel
erhofft.
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