Detroit: Become Human PS4 Test

Detroit: Become Human PS4 Test

vor 7 Jahren
Achterbahnfahrt der Gefühle
19 Minuten
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Podcast
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Beschreibung

vor 7 Jahren
Nach Fahrenheit, Heavy Rain und Beyond: Two Souls kommt endlich
eine Fortsetzung des Quantic Dreams Teams und zeigt sich mit
Detroit: Become Human von der besten Seite. Ähnlich wie in Heavy
Rain schlüpfen wir in verschiedenen Rollen in einer nicht allzu
fiktiven SciFi Geschichte im Jahre 2038 in denen Androiden den
Menschen bei alltäglichen Dingen dienen und beginnen eine Art
Bewusstsein zu entwickeln. In der Stadt Detroit geht es um drei
Schicksale von Androiden, die grundsätzlich andere Motive haben,
jedoch dieselbe Zielsetzung verfolgen. Somit ermitteln wir mit
Connor als Detektiv Arbeit an den Fällen der Abweichler, die sich
sonderbar entgegen ihrer Programmierung verhalten. Bei Kara dreht
sich alles um das Thema Familie und bei Markus um die Führung einer
möglichen Revolution. Besonders hierbei ist, dass die einzelnen
spielbaren Helden sich an verschiedenen Punkten treffen und wir
teilweise gegensätzlich reagieren müssen. Oftmals kommen wir da in
Konflikt mit eigenen Entscheidungen, die wir nicht so wollen oder
auch moralisch verwerflich finden. Gespielt wird in Form eines
interaktiven Films, jedoch lässt das Spiel sehr viel Freiraum für
Entscheidungen zu und bietet uns so umso mehr Wiederspielwert.
Sogar einige Szenen verändern sich komplett bzw. können bei einigen
Entscheidungen gar nicht gesehen werden. Künstliche Spannung und
Druck wird auch durch Countdowns erzeugt, die uns immer wieder
erinnern, dass jede Sekunde zählen kann. Grafisch und
soundtechnisch gibt es absolut nichts zu bemängeln, gerade die
Spielwelt und die Charaktere sind wunderschön animiert und werden
durch gute deutsche Synchronstimmen sowie bombastische Musik
untermalt. Bemängeln können wir lediglich, dass nicht jede
Entscheidung spürbare Konsequenzen haben und, dass die kurzen
Ladesequenzen der Kapitel sowie das Ablaufdiagramm den Spielfluss
stören. Dennoch ist es ein bombastisch gut inszeniertes
Action-Adventure, welches uns mindestens gute 15 Stunden unterhält
und dank der Freischaltungen und anderen Entscheidungen
wahrscheinlich noch mehr knobeln lassen wird.
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