Déraciné PS4 Test

Déraciné PS4 Test

vor 7 Jahren
Geisterstunde
8 Minuten
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Beschreibung

vor 7 Jahren
Déraciné kam für mich wie aus dem Nichts, und dementsprechen hatte
ich auch keine bestimmten Erwartungen an das Spiel. Was mir gut
gefallen hat ist, dass man einfach in das Spiel eingeführt wird. Es
ist nicht wirklich kompliziert dem Gameplay zu folgen. Die
Geschichte ist sehr nett erzählt und man bekommt immer mehr über
die Hintergründe mit. Es ist interessant die Geschichten der
Schülerinnen und Schüler zu entdecken, sowie mit ihnen durch
Zeitverschiebung zu kommunizieren. Es gibt also doch Spiele mit
Geistern ohne Splatter und Jumpscares, und sie funktionieren auch.
Leider ist technisch nicht alles so gut gelungen. Die Grafik ist
zwar nett, aber dieses Gebeame wenn man sich fortbewegt, statt
gemächlich durch die Räume zu gehen oder auch zu schweben nervt.
Man kann sich dadurch zwar schnell fortbewegen, aber das wirkt
nicht passend. Auch ist es mir unverständlich warum Move-Controller
voraussetzung sind für das Spiel. Das hätte man sicher mit den
analogen Sticks des DualShock Controller auch lösen können,
immerhin funktioniert es bei anderen Spielen auch gut. Die Aufgaben
an sich sind fair und gut gemacht, jedoch wird es gegen Ende des
Spiels oft zu einem Hin- und Hergelaufe um von einem Punkt der
Aufgabe zum nächsten zu kommen, nur um dann wieder zurück zu gehen
usw.. Doch all das macht den Gesamteindruck nicht kaputt. Das Spiel
unterhält auf seine eigene Weise und beweist, dass nicht immer nur
Geschwindigkeit, Action und Grafikopulenz benötigt werden.
Insgesamt ist Déraciné ein angenehmes Spiel und gut geeignet für
Spieler die gerne auch einmal ruhige VR Erlebnisse spielen wollen.
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