Ride 3 PS4 Test

Ride 3 PS4 Test

vor 7 Jahren
wilde Raserei
16 Minuten
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Beschreibung

vor 7 Jahren
Die Modelle sehen toll aus und es gibt jede Menge Bikes die einem
zur Verfügung stehen. Ebenso gibt es eine Vielzahl an Strecken
durch die man mit den unterschiedlichen PS-Monster heizen darf. Am
schönsten sind die Strecken die der Realität nachempfunden sind und
nicht eine Rundstrecke abbilden. Laguna Seca mit der CorkScrew
Corner ist zwar cool, aber die Strecke um den Garda See ist dann
doch um einiges netter. Wie schon bei MotoGP 18 ist die Fahrphysik
wirklich gut gelungen. Zum Glück gibt es auch wieder die
Möglichkeit die Schwierigkeit anzupassen, denn nicht jeder will
wirklich extrem Simulationslastig fahren. Leider ist es aber in den
einzelnen Klassen und Gruppen oft nicht so wirklich erkennbar warum
man gewonnen oder verloren hat. Zu unterschiedlich ist hier die
Gegner KI und das Balancing, und das, obwohl nichts verändert
wurde. Es scheint auch so als ob die angegebenen Leistungspunkte
oft keine Relevanz haben. Diese kann man zwar durch Tunen erhöhen
aber nicht immer führen sie zu dem was man sich erhofft hat. Sehr
nett ist die Möglichkeit die Bikes auch ein bisschen zu
personalisieren mit anderen Rückspiegeln, Gabeln oder auch dem
Editor für die Lackierung. Bei diesem ist wie bei GT auch die
Community ein wichtiger Bestandteil. Kaum auf den Markt gab es z.B.
schon Lackierungen in so gut wie allen MotoGP Varianten. Auch der
Multiplayer macht Spaß, fehlen ihm doch zum Glück die
Anfangsprobleme die es bei MotoGP 18 gab. Warum man aber die
Ladezeiten nicht in den Griff bekommt verstehe ich nicht ganz. Und
der Verantwortliche für das Entfernen des Splitscreen-Koop-Modus
sollte am besten seinen Hut nehmen. Insgesamt wurde mit Ride 3
jetzt sicher das Rad nicht neu erfunden, es ist aber für
Motorrad-Fans auf alle Fälle ein gutes, abwechslungsreiches Spiel
um eben nicht immer nur auf MotoGP Rennstrecken virtuell Gas zu
geben.
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