Luigi's Mansion 3DS Test

Luigi's Mansion 3DS Test

vor 7 Jahren
der Klassiker lebt
16 Minuten
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Beschreibung

vor 7 Jahren
Ich selbst hatte nie einen Gamecube oder ein N64, daher gingen mir
im Verlauf meiner Kindheit einige Perlen aus dem Hause Nintendo
abhanden. Deshalb bin ich froh, dass einige dieser Spiele es auf
den 3DS geschafft haben, wie Luigi’s Mansion. Ein Titel, der mir im
Vorfeld überhaupt nichts gesagt hat, denn Luigi kommt genau wie
alle anderen Charaktere aus dem Mario Universum immer etwas kurz.
Und ich muss sagen, es funktioniert super auch mal dem Bruder
unseres Lieblings-Italieners das Rampenlicht zu überlassen. Oder
wie in diesem Fall, das Taschenlampen-Licht. Nachdem Luigi und
Mario eine Villa gewonnen haben, geht Luigis geliebter Bruder genau
dort verschollen und so muss Luigi den Helden spielen und seinem
Bruder zuhilfe kommen. Das Ganze hat natürlich einen Haken, denn
die Villa ist voll mit Geistern. So macht sich der leicht
verängstigte Luigi auf mit Taschenlampe und Staubsauger bewaffnet
und sucht nach seinem Bruder. Die Geschichte ist simpel, aber super
putzig. Obwohl ich häufig Mario Spiele etwas zu albern finde, ist
Luigis Mansion ein guter Mix aus Humor mit leichtem Gruselunterton.
Natürlich ist es nicht wirklich gruselig, aber die Darstellung der
Geister bis hin zu den kleinen Mause-Geistern trägt super zum
Setting bei. Generell entdeckt man an allen Ecken und Enden kleine
Details, die einem von der Darstellung überzeugen, wie Luigi
selbst, der fröhlich zur Melodie summt oder nach seinem Bruder
ruft, wenn man den richtigen Knopf drückt. Der Soundtrack
unterstreicht nochmal das quirlige Spiel, von der albernen Sprache
des Verrückten Professors I. Gidd oder der verzerrten Lache der
Geister. Dabei ist das Spielprinzip sehr simpel gehalten: In jedem
Raum der Villa sind Geister versteckt, die wir einsaugen und
sammeln müssen. Wenn der Raum leer ist, bekommen wir einen
Schlüssel und gehen zum nächsten Raum. Es gibt aber Unterschiede
zwischen den Geistern. Es gibt reguläre Geister in verschiedenen
Schwierigkeitsstufen und es gibt sogenannte Gemäldegeister, die wir
nur nach Erledigung gewisser Aufgaben einsaugen können. Letztere
können auch Bossgeister sein, die etwas schwieriger einzufangen
sind, aber vom Schwierigkeitsgrad sind sie alle machbar. Die
verschiedenen Räume beinhalten immer kleine Verstecke, die Herzen,
Geld oder eben auch Geister beherbergen. Also ist es sinnvoll hier
und da mal zu rütteln und Schubladen zu öffnen. Generell finde ich
die Darstellung der einzelnen Räume, die alle einem anderen Zweck
dienen und entsprechend Namen haben, sehr kreativ und
abwechslungsreich mit Hindernissen und kleineren Rätseln. Generell
ist das Spiel nicht super anspruchsvoll, aber an manchen Stellen
muss man schon mal überlegen, wie man den Gemäldegeist nun triggern
soll, damit man ihn einfangen kann. Und dann gibt es dafür sogar
noch eine Hilfestellung in Form eines Gameboys, der euch Hinweise
darauf gibt, was die Herzen der Geister so bewegt. Luigis Mansion
ist eines der besseren Spiele für den 3DS im Jahr 2018, auch wenn
es nur ein Remake ist, kann ich es wärmstens empfehlen, denn ich
hatte wirklich viel Spaß mit dieser kleinen Perle.
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