Unser Manu ist anders!

Unser Manu ist anders!

vor 2 Tagen
51 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Die Folge beginnt heute nicht mit einem Gedicht, sondern mit einem
Attest. Felix entschuldigt sich, Toni versteht nicht warum. Also
alles wie immer. Zwei Stunden Schlaf, Europapokal in Freiburg, Flug
um 6 Uhr – und trotzdem sitzen wir hier. Und schon geht’s ran an
die Analyse-Buletten: Real gegen Bayern, ein Hinspiel, das sich
nicht wie ein Hinspiel angefühlt hat: offenes Visier, Chancen auf
beiden Seiten, hohes Niveau. Dann macht Bayern das 2:0, hat
eigentlich alles im Griff und trotzdem wird’s genau das Spiel, das
Real eigentlich mag: offen, hin und her, Chaos. Und wenn so ein
Spiel einmal kippt, merkst du sofort, was im Bernabéu möglich ist.
Es kippt aber nicht. Und das liegt auch an Manu Neuer, der nicht
einfach nur „gut gehalten“ hat, sondern sein einzigartiges
Torwartspiel zeigte: die Ruhe, die flüssigen Bewegungen, sein
unglaubliches Timing. Man könnte noch viel länger zusehen. Nebenbei
klären wir noch auf, warum man im Bernabéu entweder früher geht
oder sehr lange bleibt, warum man als Ex-Spieler rund ums Spiel
niemanden nervt und dass Jamon Iberico vor dem Spiel schmeckt,
während der Pause und auch nach dem Spiel. Das wussten wir
allerdings schon. Am Ende gewinnt Bayern, lässt Real aber am Leben.
Und das ist selten eine gute Idee.
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