Update: Waffenruhe – aber nicht für den Libanon

Update: Waffenruhe – aber nicht für den Libanon

vor 5 Tagen
Schwere israelische Luftangriffe treffen den Libanon. Gefährdet das den Friedensprozess mit dem Iran? Und: Russland verbietet Memorial.
11 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Im Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der
angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In
Beirut sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200
Menschen getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe
trafen nicht nur Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten,
sondern auch dicht besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum
der Stadt – teils ohne Vorwarnung. Israels Militär spricht von
gezielten Schlägen gegen Kommandeure und Infrastruktur der Miliz.
Gleichzeitig bleibt unklar, ob der Libanon Teil der vereinbarten
Waffenruhe ist. Während Iran und Pakistan das betonen und Irans
Präsident unter diesen Vorzeichen weitere Verhandlungen als
"sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das zurück. Es
liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD Vance.
Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile
Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella
Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie,
wie die Menschen die Angriffe erlebt haben.  Die mit dem
Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation
Memorial  ist in Russland als "extremistisch" eingestuft
worden. Das Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede
Tätigkeit der Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der
Sowjetzeit dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert.
Die Organisation stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein,
will aber aus dem Exil weitermachen. Was das Urteil für die
Zivilgesellschaft bedeutet und wie Memorial darauf reagiert, das
erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Außerdem im
Update: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat die Beschäftigten der
Kernmarke Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für
Freitag zu einem eintägigen Arbeitskampf aufgerufen.  Und
sonst so? Gegen die Einsamkeit tanzen Moderation und Produktion:
Philip-Johann Moser Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin
Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de.    Weitere Links zur Folge: Liveblog:
Irankrieg Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen
Angriffen im Libanon Russland: Russland verbietet
Menschenrechtsorganisation Memorial Flugverkehr: Flugbegleiter der
Lufthansa streiken am Freitag Sie wollen mehr exklusive
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