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vor 6 Tagen
Männlichkeit ist heute widersprüchlicher denn je: Männer sollen
stark sein, aber sensibel. Erfolgreich im Job, aber präsent zu
Hause. Unabhängig, aber verbindlich. Kein Wunder, dass viele sich
fragen: Was bedeutet Mannsein eigentlich noch?
In dieser Folge von Süße Zitronen sprechen Anna
Kuhns und Martin Gräfer darüber, wie sich das Bild von
Männlichkeit verändert hat und warum viele Männer zwischen alten
Rollenbildern und neuen Erwartungen feststecken.
Es geht um Väterbilder, Anerkennung, emotionale Sprachlosigkeit,
Beziehungsmuster und die Frage, warum Verletzlichkeit für Männer
noch immer so schwer sein kann. Anna ordnet psychologisch ein,
wie früh gesellschaftliche Prägungen beginnen, warum Wut oft
sichtbarer ist als Traurigkeit und weshalb viele Männer erst spät
lernen, über Gefühle zu sprechen. Martin teilt persönliche
Erfahrungen aus seinem Leben als Vater, Partner und Führungskraft
– und erzählt, wo traditionelle Männerbilder bis heute
nachwirken.
Ihr erfahrt unter anderem:
warum Männer oft zwischen Stärke und Sensibilität zerrieben
werden
weshalb viele männliche Rollenbilder bis heute von Leistung
und Anerkennung geprägt sind
wie Kindheit und Elternhaus unser Bild von Mannsein
beeinflussen
warum emotionale Offenheit nichts mit Schwäche zu tun hat
was sich durch neue Vaterrollen und moderne Partnerschaften
verändert
weshalb echte Stärke nicht im Verdrängen, sondern im
Verarbeiten liegt
Eine Folge für alle, die sich fragen: Was macht einen Mann heute
eigentlich aus und wie kann Männlichkeit authentisch gelebt
werden, ohne in alten Klischees stecken zu bleiben?
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möchtet.
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