#326 Die Diskussion um das neue Wehrpflichtgesetz

#326 Die Diskussion um das neue Wehrpflichtgesetz

vor 3 Monaten
Das neue Wehrdienstgesetz sorgt für Diskussionen. Männer zwischen 17 und 45 Jahren sollen sich abmelden, wenn sie das Land für mehr als drei Monate verlassen. Und: Eine spektakuläre Rettungsaktion im Iran-Krieg.
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Beschreibung

vor 3 Monaten
Das neue Wehrdienstgesetz ist in diesen Tagen heiß diskutiert
worden. Grund ist diese Regelung: Männer zwischen 17 und 45 Jahren
sollen sich künftig abmelden, wenn sie das Land für mehr als drei
Monate verlassen. Das wird vielfach als Eingriff in die
persönlichen Freiheiten interpretiert. Ex-Nato-General Erhard
Bühler kann die Aufregung nicht verstehen. Der entsprechende
Paragraf habe so ähnlich schon seit Jahrzehnten im Vorgängergesetz
gestanden. Das Ganze sei allerdings nicht gut kommuniziert worden.
Niemand werde sich wirklich per Antrag genehmigen lassen müssen,
wenn er verreise, so Bühler: "Tatsache ist, dass niemand heute
einen Antrag schicken muss, weil er demnächst vier Monate lang nach
Amerika geht." Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)
hat bereits Konkretisierungen der Regelungen angekündigt.

Außerdem geht es um eine spektakuläre Rettungsaktion im Iran-Krieg.
Nach dem Abschuss eines F-15-Kamfjets hat die US-Armee die beiden
Insassen gerettet. Bei dem Pilot ging das schnell. Der zweite
Insasse jedoch war längere Zeit verletzt in feindlichem Gebiet
unterwegs, bis ihn Spezialtruppen retten konnten. Wir sprechen
darüber, wie der riskante Einsatz gelang. "Das ist aus
militärischer Sicht schon ein großer Erfolg", so Bühler. Könnte die
Bundeswehr so etwas auch?

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste
Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. April 2026
geplant.
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