Digitale Konzerteinführung | Cello-Matinée

Digitale Konzerteinführung | Cello-Matinée

vor 2 Tagen
Instrumente kehren zurück – Klanggeschichte für die Zukunft
18 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Die Geschichte der Dresdner Philharmonie ist untrennbar auch mit
ihren Instrumenten verbunden. Sie tragen Erinnerung, Identität und
Klangtradition in sich – und sie erzählen von Glanz, Verlust und
Neubeginn. Ein großer Teil des historischen Instrumentenbestands
der Dresdner Philharmonie ging im Zweiten Weltkrieg verloren. 1945
wurden zahlreiche Instrumente, die im Archiv des Orchesters
aufbewahrt waren, durch einen Brand zerstört. Mit ihnen verbrannten
nicht nur die Instrumente, sondern auch ein Stück musikalischer
Geschichte Dresdens. Durch eine großzügige Spende war es nun
möglich, zwei sehr wertvolle Instrumente für die Dresdner
Philharmonie zu erwerben. Dabei handelt es sich um eine Violine von
Antonio Gragnani und ein Violoncello von Santino Lavazza, beide
stammen aus dem 18. Jahrhundert. Besonders schön ist, dass das
Cello bereits eine Verbindung zu Dresdner und zur Dresdner
Philharmonie aufweist, gehörte es doch einst Enrico Mainardi, der
in den 1920er Jahren zu Beginn seiner internationalen Karriere
ebenfalls Solocellist der Dresdner Philharmonie war. Konstanze
Pietschmann, neue Solocellistin der Dresdner Philharmonie, wird das
Cello vorstellen und in vielen weiteren Konzerten der Dresdner
Philharmonie zum Klingen bringen. Robert Lis spielt die neue Geige,
die künftig den Klang der Violinen der Dresdner Philharmonie mit
prägen wird. Boris Giltburg, unser aktueller Artist in Residence,
begleitet in diesem Kammerkonzert die beiden Streicher.
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