Digitale Konzerteinführung | Sir Donald mit Debussy
vor 1 Woche
Debussy und Duruflé – Klangpoesie und Trost
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Woche
Claude Debussys „Prélude à l'après-midi d'un faune“ ist ein
Meisterwerk des Impressionismus. Inspiriert von einem Gedicht des
Symbolisten Stéphane Mallarmé, malt die Musik das Bild eines
träumenden Fauns an einem warmen Nachmittag. Mit schwebenden
Flötenklängen und sanften Harmonien entführt Debussy in eine Welt
zwischen Traum und Realität – ein Sinnesrausch in Klang. Nicht
viele Werke des 20. Jahrhunderts stehen heute so selbstverständlich
auf den Konzertprogrammen wie die Musik des 1986 gestorbenen
Maurice Duruflé. Besonders seine geistliche Vokalmusik erfreut sich
anhaltender Beliebtheit, sicherlich auch wegen ihrer eingängigen
Klangsprache. Duruflé hatte wenig Interesse daran, mit der
Tradition zu brechen, in seinem Requiem von 1947 setzte er sich mit
der Vorlage des zwei Generationen älteren Gabriel Fauré auseinander
und ließ seiner Begeisterung für den Gregorianischen Choral freien
Lauf. Rückwärtsgewandt ist das Werk dennoch nicht: Im Gegensatz zu
den opernhaften Vertonungen der Totenmesse im 19. Jahrhundert
rückte Duruflé weniger die Qualen des Jüngsten Gerichts als die
jenseitige Erlösung in den Mittelpunkt. Chefdirigent Sir Donald
Runnicles und der MDR-Rundfunkchor verleihen diesem Werk mit ihrer
Sensibilität und Klangschönheit eine besondere Intensität.
Meisterwerk des Impressionismus. Inspiriert von einem Gedicht des
Symbolisten Stéphane Mallarmé, malt die Musik das Bild eines
träumenden Fauns an einem warmen Nachmittag. Mit schwebenden
Flötenklängen und sanften Harmonien entführt Debussy in eine Welt
zwischen Traum und Realität – ein Sinnesrausch in Klang. Nicht
viele Werke des 20. Jahrhunderts stehen heute so selbstverständlich
auf den Konzertprogrammen wie die Musik des 1986 gestorbenen
Maurice Duruflé. Besonders seine geistliche Vokalmusik erfreut sich
anhaltender Beliebtheit, sicherlich auch wegen ihrer eingängigen
Klangsprache. Duruflé hatte wenig Interesse daran, mit der
Tradition zu brechen, in seinem Requiem von 1947 setzte er sich mit
der Vorlage des zwei Generationen älteren Gabriel Fauré auseinander
und ließ seiner Begeisterung für den Gregorianischen Choral freien
Lauf. Rückwärtsgewandt ist das Werk dennoch nicht: Im Gegensatz zu
den opernhaften Vertonungen der Totenmesse im 19. Jahrhundert
rückte Duruflé weniger die Qualen des Jüngsten Gerichts als die
jenseitige Erlösung in den Mittelpunkt. Chefdirigent Sir Donald
Runnicles und der MDR-Rundfunkchor verleihen diesem Werk mit ihrer
Sensibilität und Klangschönheit eine besondere Intensität.
Weitere Episoden
16 Minuten
vor 2 Wochen
10 Minuten
vor 1 Monat
11 Minuten
vor 1 Monat
15 Minuten
vor 2 Monaten
10 Minuten
vor 2 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.