Update: Droht Donald Trump dem Iran mit Kriegsverbrechen?

Update: Droht Donald Trump dem Iran mit Kriegsverbrechen?

vor 3 Tagen
Donald Trump will Iran in "die Steinzeit zurück" bomben. Müssten US-Soldaten den Befehl verweigern? Und: JD Vance macht Wahlkampf für Ungarns Regierungschef Viktor Orbán.
11 Minuten
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vor 3 Tagen
US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Gefahr,
dass er im Iran Kriegsverbrechen anordnen könnte. Auf die Frage
eines Journalisten, ob Angriffe auf die iranische Infrastruktur
nicht gegen das Völkerrecht verstießen, antwortete er am Montag:
"Darüber mache ich mir keine Sorgen." Stattdessen wäre es ein
Kriegsverbrechen, "wenn der Iran Atomwaffen erlangt". Trump drohte
zuletzt erneut, den Iran "zurück in das Steinzeitalter" zu bomben.
Die Angriffe sollen sich gegen Kraftwerke, Brücken und
möglicherweise Entsalzungsanlagen richten. Trump will damit den
Druck erhöhen, einem Ultimatum zuzustimmen, das Mittwochfrüh
deutscher Zeit ausläuft. UN-Generalsekretär António Guterres
appellierte an die USA, von Angriffen auf zivile Infrastruktur
abzusehen. In den USA wird diskutiert, ob Soldatinnen und Soldaten
mögliche Befehle verweigern müssten. Droht Trump tatsächlich mit
Kriegsverbrechen? Und was heißt das für die Generäle und Soldaten?
Das beantwortet Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der
ZEIT. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bekommt Wahlkampfhilfe
von US-Vizepräsident JD Vance. Der landete am Dienstag in Budapest.
Er will bei einem Wahlkampfauftritt Orbáns eine Rede halten und
sich über Migration und Energiezusammenarbeit austauschen. Der
Besuch findet kurz vor der Parlamentswahl am Sonntag statt. Orbán,
der eine fünfte Amtszeit anstrebt, könnte die Wahl verlieren. In
Umfragen liegt er hinter dem Oppositionsbündnis von Herausforderer
Péter Magyar. Warum die Trump-Regierung in Ungarn einen Verbündeten
sieht und wie der angebliche Anschlag auf eine serbische Pipeline
den Wahlkampfendspurt beeinflusst, das erklärt Ulrich Ladurner,
Auslandskorrespondent der ZEIT. Vor dem israelischen Konsulat in
Istanbul hat es einen Schusswechsel gegeben. Bei Kämpfen zwischen
Polizei und mehreren Angreifern sei offiziellen Angaben zufolge
einer der Angreifer getötet worden. Israel hat derzeit kein
diplomatisches Personal in der Türkei. Hintergrund sind Aussagen
des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der die Hamas als
"Freiheitskämpfer" bezeichnet hat. Und sonst so? Zwillinge haben
Sex mit der gleichen Frau – nun bleibt natürlich eine große
Frage ungeklärt. Für das ZEIT-Archiv der NSDAP-Mitgliedsakten gibt
es hier einen Geschenklink. Moderation und Produktion: Fabian
Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin
Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen,
Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Per
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Weitere Links zur Folge: Donald Trumps Ultimatum an den Iran: Er
braucht einen Deal Péter Magyar: Dieser Mann könnte Viktor Orbán
stürzen Ungarn: Die Wahl, die Viktor Orbán zu Fall bringen könnte
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