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Beschreibung
vor 2 Wochen
Die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg war im Spätsommer
1918 bereits besiegelt. Doch während die Heimatfront
zusammenbrach und die Marine in Wilhelmshaven meuterte,
genehmigte Kaiser Wilhelm II. am 11. September 1918 in einer fast
surrealen Geste noch einen gigantischen Bauauftrag: die
Schlachtschiffe der L20e-Alpha-Klasse.
Dies war kein einfacher Nachfolger der Bayern-Klasse. Das
L20e-Alpha-Design war ein Quantensprung und ein technologisches
Statement: 48.700 Tonnen Verdrängung, was fast an die Ausmaße der
späteren Bismarck-Klasse heranreichte, und eine geplante
Hauptbewaffnung aus acht 42-Zentimeter-Geschützen, dem größten
Kaliber, das jemals für ein deutsches Schlachtschiff geplant
wurde.
Die L20e-Alpha-Klasse hätte die Endstufe der
Schlachtschiff-Entwicklung des Kaiserreichs dargestellt. Aber war
dieses Schiff, das kurz vor dem Zusammenbruch des Reiches
entworfen wurde, nur ein verzweifelter Wunschtraum? Oder war es
ein realistischer Entwurf, der uns einen Blick darauf gewährt,
wie die deutsche Marine in den 1920er Jahren ausgesehen hätte?
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