Episoden

(DE) Episode 55 - Die Schlachtschiffe der Bayern-Klasse
09.03.2026
1 Minute
In dieser Episode geht es um die letzten im Deutschen Kaiserreich gebauten Schlachtschiffe, die Schiffe der Bayern-Klasse (SMS Bayern, SMS Baden, SMS Sachsen, SMS Württemberg). In vielerlei Hinsicht waren sie ihren Vorgängern, den Schlachtschiffen der König-Klasse, deutlich überlegen, kamen jedoch letztlich zu spät zum Einsatz und konnten das Kriegsgeschehen kaum noch beeinflussen. Zudem wurden nur zwei von ihnen fertiggestellt. U-Boote waren mittlerweile die Hauptangriffsplattform der Marine geworden, während die Schlachtschiffe mehr oder weniger im Abseits standen.
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(EN) Episode 55 - Battleships of the Bayern-class
09.03.2026
1 Minute
This episode focuses on the last battleships built in the German Empire, the ships of the Bayern class (SMS Bayern, SMS Baden, SMS Sachsen, SMS Wuerttemberg). In many respects, they were significantly superior to their predecessors, the König-class battleships, but ultimately arrived too late and had little impact on the course of the war. Moreover, only two of them were completed. Submarines had by then become the navy's primary offensive platform, while the battleships were more or less sidelined.
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(DE) Episode 54 - Der Rundfunk in Westdeutschland nach 1945
02.03.2026
35 Minuten
Mit dieser Episode startet eine längere Reihe über den Rundfunk in Westdeutschland nach 1945. Was ich bei diesem Thema als erstes gelernt habe war, dass es "den westdeutschen Rundfunk" so nicht gibt, im Gegensatz zum DDR-Rundfunk. Der DDR-Rundfunk war zentral organisiert, d.h. es gab eigentlich nur eine Rundfunkanstalt - zumindest bis zur Diversifizierung, die ab den 1960ern einsetzte und z.B. den Jugendsender DT64 hervorbrachte. In Westdeutschland wurde von Anfang an der Rundfunk föderal aufgebaut. Das hatte sowohl Tradition - der Rundfunk in der Weimarer Republik war ja ebenfalls föderal aufgebaut - aber es gab auch praktische Gründe: Die Bundesländer waren politisch vor der Bundesregierung handlungsfähig. So entstand in den späten 1940er Jahren die erste Generation von Rundfunkhäusern auf Länderebene. In den 1950er Jahren kamen einige dazu und es gab gewisse Umstrukturierungen. In den 1960er Jahren kamen dann zwei Bundesrundfunkanstalten dazu - die "Deutsche Welle" und der "Deutschlandfunk" - in den 1980er Jahren entstand der Privatrundfunk und in den 1990ern gab es die letzten großen Umstrukturierungen auf gesamtdeutscher Ebene, vor allem in Ostdeutschland mit dem Aufbau von RBB und MDR, Im Norden mit der Umstrukturierung des NDR und in Südwestdeutschland mit der Zusammenlegung von SWF und SDR zum SWR. Auf all das werde ich soweit möglich nach und nach eingehen. Die ersten Episoden dieser Reihe werden den Rundfunk in Westdeutschland aus größerer Flughöhe als Ganzes betrachten. Danach werde ich auf die einzelnen Rundfunkanstalten eingehen und dabei versuchen so viel wie möglich zeitlich abzudecken - also nicht nur die Zeit von 1945 bis 1960, sondern gerne auch davor und danach. Inwieweit mir das möglich sein wird, hängt natürlich von der Quellenlage ab. Im Moment fehlen mir z.B. noch vernünftige Quellen für die Deutsche Welle, den DLF sowie den Rundfunk in Ostdeutschland nach 1960, speziell DT64 und der Umbau in den 1990er Jahren. Zwar gibt es Quellen, aber ich habe aktuell Schwierigkeiten, diese zu akzeptablen Preisen zu beschaffen. Sollte sich hier also eine Lücke auftun, bedeutet dies nichts außer Quellenmangel. Die Reihenfolge der Rundfunkanstalten wird durch das Eintreffen und Abarbeiten der Quellen bestimmt, durch sonst nichts.
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(EN) Episode 54 - Radio broadcasting in West Germany after 1945
02.03.2026
35 Minuten
This episode kicks off a longer series about broadcasting in West Germany after 1945. The first thing I learned about this topic was that there isn't really a single "West German broadcasting" system, unlike East German broadcasting. East German broadcasting was centrally organized, meaning there was essentially only one broadcasting organization – at least until the diversification that began in the 1960s and gave rise to stations like the youth channel DT64. In West Germany, broadcasting was structured federally from the outset. This was partly due to tradition — broadcasting in the Weimar Republic had also been federal — but also to practical reasons: the federal states were operational before the federal government. Thus, the first generation of state-level broadcasting corporations emerged in the late 1940s. Several more were added in the 1950s, and some restructuring took place. In the 1960s, two national broadcasting corporations were established — Deutsche Welle and Deutschlandfunk. Private broadcasting emerged in the 1980s, and the last major restructuring at the national level occurred in the 1990s, primarily in East Germany with the establishment of RBB (Broadcasting Berlin-Brandenburg) and MDR (Central German Broadcasting), in the north with the restructuring of NDR (North-German Broadcasting), and in Southwest Germany with the merger of SWF (South-West Broadcasting) and SDR (South-German Broadcasting) to form SWR (South-West German Broadcasting). I will address all of this gradually, as far as possible. The first episodes of this series will examine broadcasting in West Germany from a broader perspective, looking at it as a whole. Afterward, I will focus on the individual broadcasting corporations, attempting to cover as much of the timeline as possible — not just the period from 1945 to 1960, but also before and after. The extent to which this will be possible naturally depends on the availability of sources. At the moment, for example, I lack proper sources for Deutsche Welle, DLF, and broadcasting in East Germany after 1960, especially DT64 and its restructuring in the 1990s. While sources do exist, I am currently having difficulty obtaining them at reasonable prices. Therefore, any gaps in my research will simply indicate a lack of sources. The order in which the broadcasting corporations are covered will be determined by the arrival and processing of available sources, and nothing else.
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(DE) Episode 53 - Weimarer Reichskanzler - Joseph Wirth (Zentrum)
23.02.2026
1 Minute
In dieser Episode spreche ich über Reichskanzler Joseph Wirth von der Zentrumspartei. Er war eineinhalb Jahre lang Kanzler. In seine Zeit fallen das Londoner Reparationsultimatum, der dritte schlesische Aufstand und die Attentate auf Finanzminister Matthias Erzberger und Außenminister Walther Rathenau. Von ihm stammt der berühmte Ausspruch: "Der Feind steht rechts". In welchem Zusammenhang er diesen gesagt hat, werde ich in dieser Episode erklären.
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