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Episoden
09.03.2026
1 Minute
In dieser Episode geht es um die letzten im Deutschen Kaiserreich
gebauten Schlachtschiffe, die Schiffe der Bayern-Klasse (SMS
Bayern, SMS Baden, SMS Sachsen, SMS Württemberg). In vielerlei
Hinsicht waren sie ihren Vorgängern, den Schlachtschiffen der
König-Klasse, deutlich überlegen, kamen jedoch letztlich zu spät
zum Einsatz und konnten das Kriegsgeschehen kaum noch
beeinflussen. Zudem wurden nur zwei von ihnen fertiggestellt.
U-Boote waren mittlerweile die Hauptangriffsplattform der Marine
geworden, während die Schlachtschiffe mehr oder weniger im
Abseits standen.
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09.03.2026
1 Minute
This episode focuses on the last battleships built in the German
Empire, the ships of the Bayern class (SMS Bayern, SMS Baden, SMS
Sachsen, SMS Wuerttemberg). In many respects, they were
significantly superior to their predecessors, the König-class
battleships, but ultimately arrived too late and had little
impact on the course of the war. Moreover, only two of them were
completed. Submarines had by then become the navy's primary
offensive platform, while the battleships were more or less
sidelined.
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02.03.2026
35 Minuten
Mit dieser Episode startet eine längere Reihe über den Rundfunk
in Westdeutschland nach 1945. Was ich bei diesem Thema als erstes
gelernt habe war, dass es "den westdeutschen Rundfunk" so nicht
gibt, im Gegensatz zum DDR-Rundfunk. Der DDR-Rundfunk war zentral
organisiert, d.h. es gab eigentlich nur eine Rundfunkanstalt -
zumindest bis zur Diversifizierung, die ab den 1960ern einsetzte
und z.B. den Jugendsender DT64 hervorbrachte.
In Westdeutschland wurde von Anfang an der Rundfunk föderal
aufgebaut. Das hatte sowohl Tradition - der Rundfunk in der
Weimarer Republik war ja ebenfalls föderal aufgebaut - aber es
gab auch praktische Gründe: Die Bundesländer waren politisch vor
der Bundesregierung handlungsfähig. So entstand in den späten
1940er Jahren die erste Generation von Rundfunkhäusern auf
Länderebene. In den 1950er Jahren kamen einige dazu und es gab
gewisse Umstrukturierungen. In den 1960er Jahren kamen dann zwei
Bundesrundfunkanstalten dazu - die "Deutsche Welle" und der
"Deutschlandfunk" - in den 1980er Jahren entstand der
Privatrundfunk und in den 1990ern gab es die letzten großen
Umstrukturierungen auf gesamtdeutscher Ebene, vor allem in
Ostdeutschland mit dem Aufbau von RBB und MDR, Im Norden mit der
Umstrukturierung des NDR und in Südwestdeutschland mit der
Zusammenlegung von SWF und SDR zum SWR.
Auf all das werde ich soweit möglich nach und nach eingehen. Die
ersten Episoden dieser Reihe werden den Rundfunk in
Westdeutschland aus größerer Flughöhe als Ganzes betrachten.
Danach werde ich auf die einzelnen Rundfunkanstalten eingehen und
dabei versuchen so viel wie möglich zeitlich abzudecken - also
nicht nur die Zeit von 1945 bis 1960, sondern gerne auch davor
und danach. Inwieweit mir das möglich sein wird, hängt natürlich
von der Quellenlage ab. Im Moment fehlen mir z.B. noch
vernünftige Quellen für die Deutsche Welle, den DLF sowie den
Rundfunk in Ostdeutschland nach 1960, speziell DT64 und der Umbau
in den 1990er Jahren. Zwar gibt es Quellen, aber ich habe aktuell
Schwierigkeiten, diese zu akzeptablen Preisen zu beschaffen.
Sollte sich hier also eine Lücke auftun, bedeutet dies nichts
außer Quellenmangel. Die Reihenfolge der Rundfunkanstalten wird
durch das Eintreffen und Abarbeiten der Quellen bestimmt, durch
sonst nichts.
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02.03.2026
35 Minuten
This episode kicks off a longer series about broadcasting in West
Germany after 1945. The first thing I learned about this topic
was that there isn't really a single "West German broadcasting"
system, unlike East German broadcasting. East German broadcasting
was centrally organized, meaning there was essentially only one
broadcasting organization – at least until the diversification
that began in the 1960s and gave rise to stations like the youth
channel DT64.
In West Germany, broadcasting was structured federally from the
outset. This was partly due to tradition — broadcasting in the
Weimar Republic had also been federal — but also to practical
reasons: the federal states were operational before the federal
government. Thus, the first generation of state-level
broadcasting corporations emerged in the late 1940s. Several more
were added in the 1950s, and some restructuring took place. In
the 1960s, two national broadcasting corporations were
established — Deutsche Welle and Deutschlandfunk. Private
broadcasting emerged in the 1980s, and the last major
restructuring at the national level occurred in the 1990s,
primarily in East Germany with the establishment of RBB
(Broadcasting Berlin-Brandenburg) and MDR (Central German
Broadcasting), in the north with the restructuring of NDR
(North-German Broadcasting), and in Southwest Germany with the
merger of SWF (South-West Broadcasting) and SDR (South-German
Broadcasting) to form SWR (South-West German Broadcasting).
I will address all of this gradually, as far as possible. The
first episodes of this series will examine broadcasting in West
Germany from a broader perspective, looking at it as a whole.
Afterward, I will focus on the individual broadcasting
corporations, attempting to cover as much of the timeline as
possible — not just the period from 1945 to 1960, but also before
and after. The extent to which this will be possible naturally
depends on the availability of sources. At the moment, for
example, I lack proper sources for Deutsche Welle, DLF, and
broadcasting in East Germany after 1960, especially DT64 and its
restructuring in the 1990s. While sources do exist, I am
currently having difficulty obtaining them at reasonable prices.
Therefore, any gaps in my research will simply indicate a lack of
sources. The order in which the broadcasting corporations are
covered will be determined by the arrival and processing of
available sources, and nothing else.
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23.02.2026
1 Minute
In dieser Episode spreche ich über Reichskanzler Joseph Wirth von
der Zentrumspartei. Er war eineinhalb Jahre lang Kanzler. In
seine Zeit fallen das Londoner Reparationsultimatum, der dritte
schlesische Aufstand und die Attentate auf Finanzminister
Matthias Erzberger und Außenminister Walther Rathenau. Von ihm
stammt der berühmte Ausspruch: "Der Feind steht rechts". In
welchem Zusammenhang er diesen gesagt hat, werde ich in dieser
Episode erklären.
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