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Beschreibung
vor 1 Tag
In den USA war das Christentum schon immer anders als in Europa.
Bislang überwogen dort allerdings fromme und bibeltreue
Evangelikale. Doch mit dem Aufstieg Donald Trumps hätten
christliche Nationalisten die Vormachtstellung übernommen, sagt
Arnd Henze, der selbst Theologe ist und lange für den WDR und die
ARD in den USA gelebt und gearbeitet hat. Ultranationalistische
Christen sagten dem modernen Gesellschafts- und Rollenbild einen
radikalen Kampf an, forderten das Ende der Demokratie und predigten
dazu Militanz.
„Was wir im Moment erleben ist, dass das Evangelikale immer weiter
zurücktritt und die Verknüpfung mit Verschwörungserzählungen, die
Verknüpfung mit historischen Erzählungen von Endkämpfen, dazu
geführt hat, dass aus der Bibel, die sie als Ganzes wörtlich
nehmen, am Ende nur noch ein paar ganz ausgewählte Bibelstellen wie
die apokalyptischen Kampfszenen, die ja ganz anders gemeint waren,
übriggeblieben sind.“
Arnd Henze, Mitglied der EKD-Synode, erklärt im Gespräch mit
Martina Kothe, warum uns der christliche Nationalismus alle angeht.
Es bestehe, sagt Henze, die Gefahr einer „nationalistischen
Internationalen“.
Bislang überwogen dort allerdings fromme und bibeltreue
Evangelikale. Doch mit dem Aufstieg Donald Trumps hätten
christliche Nationalisten die Vormachtstellung übernommen, sagt
Arnd Henze, der selbst Theologe ist und lange für den WDR und die
ARD in den USA gelebt und gearbeitet hat. Ultranationalistische
Christen sagten dem modernen Gesellschafts- und Rollenbild einen
radikalen Kampf an, forderten das Ende der Demokratie und predigten
dazu Militanz.
„Was wir im Moment erleben ist, dass das Evangelikale immer weiter
zurücktritt und die Verknüpfung mit Verschwörungserzählungen, die
Verknüpfung mit historischen Erzählungen von Endkämpfen, dazu
geführt hat, dass aus der Bibel, die sie als Ganzes wörtlich
nehmen, am Ende nur noch ein paar ganz ausgewählte Bibelstellen wie
die apokalyptischen Kampfszenen, die ja ganz anders gemeint waren,
übriggeblieben sind.“
Arnd Henze, Mitglied der EKD-Synode, erklärt im Gespräch mit
Martina Kothe, warum uns der christliche Nationalismus alle angeht.
Es bestehe, sagt Henze, die Gefahr einer „nationalistischen
Internationalen“.
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