Florian Egbers zur Aufstiegsreform: „Dass es so bleibt, wie es ist, ist keine Option”
vor 2 Tagen
SV-Meppen-Podcast "Rasenschnack" vom 2. April
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vor 2 Tagen
Es ist aktuell das wohl heiß diskutierteste Thema in den deutschen
Fußball-Regionalligen: die Aufstiegsreform. Florian Egbers,
Geschäftsführer des SV Meppen, vertrat in der Arbeitsgemeinschaft
die Interessen der Nordvereine und spricht in der 63. Folge von
„Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ über die sportliche
Ungerechtigkeit der Relegation, über die Kernforderung „Meister
müssen aufsteigen“ und über die beiden erarbeiteten Vorschläge –
das Kompassmodell und das Regionenmodell. Egbers sieht die Vorteile
beim Kompassmodell, für das er sich klar ausspricht. „Erstens
würden sich alle Verbände bewegen. Jeder würde seinen Teil dazu
beitragen, um eine Lösung zu finden“, sagt der 32-Jährige und
ergänzt: „Wir haben dann auch die klare Regelung, was den Aufstieg
und was den Abstieg angeht.“ Das sei beim Regionenmodell nicht
klar. Zudem wäre beim Kompassmodell die Veränderung in Bezug auf
die Ligeneinteilung nicht groß. „Wir wollen die beste Lösung für
alle anstreben. Und die beste Lösung für alle, der kleinste
gemeinsame Nenner, ist das Kompassmodell.“ Zudem erklärt der
SVM-Geschäftsführer, warum er das Regionenmodell für nicht geeignet
hält. Sollte es aber kommen, würde es den Arbeitsauftrag, dass
Meister aufsteigen müssen, laut Egbers erfüllen. „Dass es so
bleibt, wie es ist, ist keine Option“, sprach er von einem sauren
Apfel. Darüber hinaus sieht der Meppener auch eine Gefahr, sollten
die Reformbemühungen erneut scheitern. „Die 3. Liga ist 2018 mit
dem vierten Abstiegsplatz in Vorleistung gegangen. Wenn wir es
jetzt nicht schaffen, die Reform anzustoßen, dann kann ich mir
tatsächlich vorstellen, dass der vierte Aufstiegsplatz wieder
zurückgeht. Ich halte es für nicht ausgeschlossen, dass die 3. Liga
dann nur noch drei Absteiger hat.“ Deswegen lautet Egbers’ Appell:
„Es muss eine Veränderung geben. Und wenn alle nur ihre eigenen
Interessen im Kopf haben, dann wird es keine Veränderung geben.
Jeder muss sich bewegen“, sagt Egbers mit der Hoffnung, dass die
Aufstiegsreform in den Wochen und Monaten umgesetzt werde und
niemand mehr über dieses Thema sprechen müsse. „Jetzt haben wir die
einmalige Chance, etwas zu verändern.“
Fußball-Regionalligen: die Aufstiegsreform. Florian Egbers,
Geschäftsführer des SV Meppen, vertrat in der Arbeitsgemeinschaft
die Interessen der Nordvereine und spricht in der 63. Folge von
„Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ über die sportliche
Ungerechtigkeit der Relegation, über die Kernforderung „Meister
müssen aufsteigen“ und über die beiden erarbeiteten Vorschläge –
das Kompassmodell und das Regionenmodell. Egbers sieht die Vorteile
beim Kompassmodell, für das er sich klar ausspricht. „Erstens
würden sich alle Verbände bewegen. Jeder würde seinen Teil dazu
beitragen, um eine Lösung zu finden“, sagt der 32-Jährige und
ergänzt: „Wir haben dann auch die klare Regelung, was den Aufstieg
und was den Abstieg angeht.“ Das sei beim Regionenmodell nicht
klar. Zudem wäre beim Kompassmodell die Veränderung in Bezug auf
die Ligeneinteilung nicht groß. „Wir wollen die beste Lösung für
alle anstreben. Und die beste Lösung für alle, der kleinste
gemeinsame Nenner, ist das Kompassmodell.“ Zudem erklärt der
SVM-Geschäftsführer, warum er das Regionenmodell für nicht geeignet
hält. Sollte es aber kommen, würde es den Arbeitsauftrag, dass
Meister aufsteigen müssen, laut Egbers erfüllen. „Dass es so
bleibt, wie es ist, ist keine Option“, sprach er von einem sauren
Apfel. Darüber hinaus sieht der Meppener auch eine Gefahr, sollten
die Reformbemühungen erneut scheitern. „Die 3. Liga ist 2018 mit
dem vierten Abstiegsplatz in Vorleistung gegangen. Wenn wir es
jetzt nicht schaffen, die Reform anzustoßen, dann kann ich mir
tatsächlich vorstellen, dass der vierte Aufstiegsplatz wieder
zurückgeht. Ich halte es für nicht ausgeschlossen, dass die 3. Liga
dann nur noch drei Absteiger hat.“ Deswegen lautet Egbers’ Appell:
„Es muss eine Veränderung geben. Und wenn alle nur ihre eigenen
Interessen im Kopf haben, dann wird es keine Veränderung geben.
Jeder muss sich bewegen“, sagt Egbers mit der Hoffnung, dass die
Aufstiegsreform in den Wochen und Monaten umgesetzt werde und
niemand mehr über dieses Thema sprechen müsse. „Jetzt haben wir die
einmalige Chance, etwas zu verändern.“
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