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Episoden
08.01.2026
40 Minuten
Er hat 285 Spiele für den SV Meppen gemacht und 22 Tore erzielt.
Insgesamt schnürte er 16 Jahre lang die Fußballschuhe für die
Emsländer. Und seit 2019 arbeitet er als Videoanalyst beim SV
Meppen. Die Rede ist von Jens Robben. Der 42-jährige ehemalige
Mittelfeldspieler blickt auf eine erlebnisreiche Zeit beim
emsländischen Traditionsverein zurück. „Ich habe mit dem Verein
wirklich alles erlebt. Gute Zeiten wie Aufstiege, aber auch
schlechte Zeiten wie Abstiege. Eine bevorstehende Insolvenz war in
meiner Anfangszeit auch mal Thema“, sagte Robben in „Rasenschnack –
Dein SV Meppen Podcast“. „Ich habe mit vielen tollen Spielern
zusammengespielt und viele tolle Menschen kennengelernt. Das bleibt
eigentlich dann immer in Erinnerung. Nicht die Erfolge oder was man
erreicht hat, sondern mit wem man zusammengespielt hat. Es war auf
jeden Fall eine sehr, sehr aufregende Zeit.“ Der Harener spielte
von 1996 bis 2004 in Meppen, erlebte anschließend Zweitliga-Zeiten
bei Eintracht Trier und Rot-Weiß Oberhausen und kehrte nach einem
halbjährigen Intermezzo im Sommer 2010 endgültig zum SVM zurück -
für weitere acht Jahre, in denen er zwei Aufstiege mit Meppen
feierte. 2018 beendete Robben seine Karriere. Aber das bedeutete
nicht, dass auch im Verein Schluss war. „In dem ersten
Drittliga-Jahr waren wir in Belek im Trainingslager. Da kam Heiner
Beckmann auf mich zu, der sich mit Mario Neumann und Christian
Neidhardt besprochen hatte. Sie hätten gerne, dass ich im Verein
bleibe“, sagte Robben im NOZ-Podcast. Er sollte sich überlegen, in
welcher Funktion er es sich vorstellen könnte. „In dem Zeitraum war
das Feld Videoanalyse und Scouting gerade im Kommen, es wurde immer
mehr im Fußball. Das fand ich sehr interessant.“ Wie sein
Arbeitsalltag aussieht, worauf er beim Scouting achtet und wie er
die Spieler vor, während und nach den Partien unterstützt, erzählt
Robben. Der 42-Jährige hält darüber hinaus große Stücke auf den
aktuellen Kader und sieht Parallelen zum Aufstiegsjahr 2017.
„Mannschaften sollte man nie miteinander vergleichen. Jeder
Charakter ist unterschiedlich“, sagte Robben. „Aber es ist schon
ein ähnlicher Teamspirit, wie wir ihn 2017 hatten. Es sind gute
Jungs, die auch ein gutes Mindset haben, die wissen, worauf es
ankommt. Und die jetzt auch nicht überdrehen, weil man als
Tabellenführer in die Pause geht. Sie wissen genau, dass es am 22.
Februar wieder von vorn losgeht und du da sofort liefern musst.“
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27.12.2025
49 Minuten
In 361 Zweitligaspielen erzielte er 61 Tore. Und mit 474 Partien
belegt er hinter Bernd Deters den zweiten Platz in der ewigen
Einsatzbestenliste des SV Meppen: Robert Thoben, der von 1984 bis
1999 SVM-Spieler war und den Verein im Anschluss als Co-Trainer und
Trainer unterstützte. In der neuesten Folge von „Rasenschnack –
Dein SV Meppen Podcast“ spricht Thoben über elf Jahre in der 2.
Bundesliga. Der 62-Jährige erzählt, welche Verträge der SV Meppen
seinen Aufstiegshelden von 1987 anbot, wie der ehemalige Linksaußen
auf dem Platz die Duelle mit Jürgen Klopp, Leroy Sanés Vater
Souleymane und Jogi Löw empfunden hat. Und was vom 2:0-Sieg gegen
Schalke 04, dem Bundesliga-Aufstieg von 1860 München in Meppen und
der torreichsten Zweitligapartie aller Zeiten beim 1. FC
Kaiserslautern hängengeblieben ist. Im Gespräch mit
Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklärt Thoben, zu welchen
Kollegen von damals er heute immer noch Kontakt pflegt und wie
diese Treffen ablaufen. Wie kam er zum SV Meppen? Warum beherrschte
er den Übersteiger, der zu jener Zeit noch eine Seltenheit war? Gab
es Angebote von anderen Vereinen? Welche Erfahrungen hat er mit
Trainer Rainer Persike und dessen Nachfolgern Horst Ehrmanntraut,
Paul Linz, Wolfgang Rolff und Mirko Votava gemacht? Wird er
eigentlich heute noch in der Öffentlichkeit erkannt und
angesprochen? Und wie verfolgt er die Spiele der heutigen Meppener
Mannschaft? Zu Beginn äußert sich Thoben zum anstehenden
Budenzauber Emsland in Lingen, bei dem er als Teammanager fungiert
und anfangs selbst noch mitgespielt hatte. In der Folge kommt auch
Frank Faltin zu Wort, der ebenso wie Thoben zur Aufstiegsmannschaft
gehörte.
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11.12.2025
54 Minuten
Er überwintert mit seiner Mannschaft auf dem ersten Tabellenplatz
in der Fußball-Regionalliga Nord: Lucas Beniermann, Cheftrainer des
SV Meppen. 49 Punkte holten die Emsländer aus 21 Spielen und
rangieren damit drei Punkte vor den Verfolgern VfB Oldenburg und SV
Drochtersen/Assel. Bei so einer Punkteausbeute „ist es in den
meisten Fällen so, dass man ein größeres Polster hat als drei
Punkte. Von daher ist der Score von Oldenburg, Drochtersen,
Jeddeloh und uns - selbst Phönix spielt eine gute Saison, ist aber
schon gar nicht mehr oben dran - einfach nur beeindruckend”, sagte
Beniermann im NOZ-Podcast „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast“.
Mit Emslandsportedakteur Christoph Schillingmann spricht der
SVM-Trainer über das Jahr 2025, die Hinrunde und den
Winterfahrplan. Wie viele Testspiele gibt es? Gegen wen testet der
SVM? Und war es eine bewusste Entscheidung, das Trainingslager in
der Türkei an einem anderen Ort zu absolvieren? Zudem beantwortet
Beniermann die Frage, ob er dem Sportlichen Leiter Olufemi Smith
einen Wunschzettel mit Spielernamen vor Weihnachten gegeben hat und
über Begehrlichkeiten, die möglicherweise bei Meppener Spielern
geweckt wurden. „Klar wird es da Begehrlichkeiten geben, weil wir
einfach richtig gute Spieler haben”, sagte der SVM-Trainer, der
auch über seinen eigenen Vertrag spricht.
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27.11.2025
45 Minuten
Seit dem Sommer 2025 und dem Abgang der Sportlichen Leiterin Maria
Reisinger zeichnen sie gemeinsam als Cheftrainerduo für die
Frauenmannschaft des SV Meppen verantwortlich: Thomas Pfannkuch
(55) und Katharina Börger (37). In der neuesten Folge von
„Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ sprechen sie über den
aktuellen Saisonverlauf, ihre Werdegänge und die Zukunft des
Frauenfußballs beim SV Meppen. Pfannkuch und Börger beantworten die
Frage, wie schwierig der Wettbewerb ist angesichts der Tatsache,
dass immer mehr Profivereine wie VfB Stuttgart und Borussia
Dortmund in den Frauenfußball drängen und ihre Teams mit großen
finanziellen Mitteln in die Bundesliga bringen wollen. Im Gespräch
mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklären Pfannkuch und
Börger, wieso der SV Meppen im Frauenfußball „nur“ ein
Ausbildungsverein ist, und ob die eigenen Talente wie Torjägerin
Laura Bröring und Torhüterin Thea Farwick überhaupt zu halten sind.
Kann und muss sich der SV Meppen eine Frauenmannschaft leisten?
Wohin steuert die Mannschaft in dieser Saison - zum dritten
Aufstieg in die 1. Bundesliga? Wie sehr merkt man ihnen zu
Wochenbeginn an, wie das Team am Wochenende gespielt hat? Ist der
SV Meppen in dieser Saison eine launische Diva? Warum bestritt
Pfannkuch „nur“ ein Bundesligaspiel? Was sagt er zu seiner Zeit bei
Olympique Lyon? Wie bekommt Börger eigentlich ihren Job als
Lehrerin mit dem Fußball unter einen Hut? Wie schwierig ist der
Sprung von der Co- zur Cheftrainerin? Und wer spricht eigentlich
wann zur Mannschaft, wenn beide Trainer sind, und hat das letzte
Wort bei der Aufstellung? Das Duo geht darauf ein, wie es sich
organisatorisch neu aufgestellt hat. Denn die bisherige
Co-Trainerin Börger übernimmt mehr Verantwortung auf dem
Trainingsplatz sowie an der Seitenlinie und teilt sich die
Cheftraineraufgaben mit Pfannkuch, während er sich auch um die
Angelegenheiten als Sportlicher Leiter kümmert.
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13.11.2025
46 Minuten
Er arbeitet beim SV Meppen nicht in vorderster Linie, sondern zieht
seine Fäden eher im Hintergrund. Dennoch ist seine Arbeit von
unschätzbarem Wert. Denn er ist derjenige, der die SVM-Spieler fit
macht und auch fit hält. Die Rede ist von Athletiktrainer Thorben
Kampel. Im Sommer 2023 holte der damalige Trainer und Sportliche
Leiter Ernst Middendorp den aus Spelle stammenden Emsländer zum
SVM. „Nach dem Abstieg wurde in Meppen eine Stelle frei. Da hat er
mich angerufen und mich gefragt, ob ich Lust hätte. Ich musste eine
Nacht darüber schlafen, weil ich nicht darauf vorbereitet war. Aber
es war mir dann klar, wenn etwas beim SV Meppen möglich ist, dann
werde ich das machen. Meppen ist einfach ein cooler Verein”,
erklärte Kampel in der 52. Folge von „Rasenschnack - Dein SV
Meppen Podcast”, wie er seinen Posten beim SVM bekam. Der
27-Jährige erzählte zudem, wie seine tägliche Arbeit aussieht und
wie er seinen Traumberuf im Bereich Fußball gefunden hat. „Es ist
möglich, den Körper so zu trainieren, dass er besser wird. Wenn ich
die richtigen Sachen an den richtigen Tagen mit der richtigen Dosis
mache, dann bringt es etwas. Und wenn ich gleichzeitig an den
richtigen Tagen Pause mache, dann bringt es extrem viel. Als ich
das herausgefunden habe, war es wahnsinnig geil, auch wenn es kein
großartiger Gedanke ist.” Kampel, der sich selbst als
fußballverrückt bezeichnet, entschied sich dann nicht im Breiten-,
sondern im Leistungssport zu arbeiten. „Dort haben alle das gleiche
Ziel - in Richtung Athletik, Schnelligkeit und Stärke. Es ist wie
eine Sucht. Man möchte immer noch mehr wissen und schauen, was im
Kontext SV Meppen noch mehr möglich ist, um besser zu werden.”
Darüber hinaus spricht Kampel über die Unterschiede zwischen den
Trainern Middendorp, Adrian Alipour und Lucas Beniermann in Bezug
auf seine Arbeit, die er zudem ständig kritisch hinterfragt.
„Machst du deinen Bereich und deine Aufgaben vernünftig? Wenn man
das mit ruhigen Gewissen sagen kann, dann ist es auch gut”, sagte
er. Als Beweis für eine gute Arbeit sei die geringe Anzahl an
Verletzungen. „Wir versuchen explizit, auf das Thema Prävention
einzuwirken. Wir machen bestimmte Dinge, damit sich bestimmte
Verletzungen nicht ereignen. Das sind wir auf einem wirklich guten
Stand”, sagte Kampel, der von einer guten Entwicklung im Verein
sprach. „In der ersten Saison hatten wir mehr als 1000 Ausfalltage,
in der letzten Saison hatten wir 800 Ausfalltage weniger.” Außerdem
verriet der Meppener Athletiktrainer, welche Spieler am fittesten
sind, wer der schnellste Spieler ist und welches Laufduell er sich
mal wünscht.
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Über diesen Podcast
Fans des SV Meppen haben einen neuen Pflichttermin. Ab jetzt alle
14 Tage donnerstags: Rasenschnack - Dein Podcast der NOZ zum SV
Meppen. Unsere Emslandsportreporter Dieter Kremer und Christoph
Schillingmann treffen sich auf einen Schnack mit dem aktuellen
Kader, dem Trainer-Team, Ex-Spielern oder anderen Wegbegleitern des
Vereins. Auf jeden Fall dabei: Ihr, die Fans des SV Meppen, mit
euren ganz persönlichen Fragen. Mal privat, mal witzig. Immer
informativ und unterhaltsam.
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