Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast

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Ein Podcast der NOZ

Episoden

Jens Robben: „Es ist ein ähnlicher Teamspirit wie 2017“
08.01.2026
40 Minuten
Er hat 285 Spiele für den SV Meppen gemacht und 22 Tore erzielt. Insgesamt schnürte er 16 Jahre lang die Fußballschuhe für die Emsländer. Und seit 2019 arbeitet er als Videoanalyst beim SV Meppen. Die Rede ist von Jens Robben. Der 42-jährige ehemalige Mittelfeldspieler blickt auf eine erlebnisreiche Zeit beim emsländischen Traditionsverein zurück. „Ich habe mit dem Verein wirklich alles erlebt. Gute Zeiten wie Aufstiege, aber auch schlechte Zeiten wie Abstiege. Eine bevorstehende Insolvenz war in meiner Anfangszeit auch mal Thema“, sagte Robben in „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“.  „Ich habe mit vielen tollen Spielern zusammengespielt und viele tolle Menschen kennengelernt. Das bleibt eigentlich dann immer in Erinnerung. Nicht die Erfolge oder was man erreicht hat, sondern mit wem man zusammengespielt hat. Es war auf jeden Fall eine sehr, sehr aufregende Zeit.“ Der Harener spielte von 1996 bis 2004 in Meppen, erlebte anschließend Zweitliga-Zeiten bei Eintracht Trier und Rot-Weiß Oberhausen und kehrte nach einem halbjährigen Intermezzo im Sommer 2010 endgültig zum SVM zurück - für weitere acht Jahre, in denen er zwei Aufstiege mit Meppen feierte. 2018 beendete Robben seine Karriere. Aber das bedeutete nicht, dass auch im Verein Schluss war. „In dem ersten Drittliga-Jahr waren wir in Belek im Trainingslager. Da kam Heiner Beckmann auf mich zu, der sich mit Mario Neumann und Christian Neidhardt besprochen hatte. Sie hätten gerne, dass ich im Verein bleibe“, sagte Robben im NOZ-Podcast. Er sollte sich überlegen, in welcher Funktion er es sich vorstellen könnte. „In dem Zeitraum war das Feld Videoanalyse und Scouting gerade im Kommen, es wurde immer mehr im Fußball. Das fand ich sehr interessant.“ Wie sein Arbeitsalltag aussieht, worauf er beim Scouting achtet und wie er die Spieler vor, während und nach den Partien unterstützt, erzählt Robben. Der 42-Jährige hält darüber hinaus große Stücke auf den aktuellen Kader und sieht Parallelen zum Aufstiegsjahr 2017. „Mannschaften sollte man nie miteinander vergleichen. Jeder Charakter ist unterschiedlich“, sagte Robben. „Aber es ist schon ein ähnlicher Teamspirit, wie wir ihn 2017 hatten. Es sind gute Jungs, die auch ein gutes Mindset haben, die wissen, worauf es ankommt. Und die jetzt auch nicht überdrehen, weil man als Tabellenführer in die Pause geht. Sie wissen genau, dass es am 22. Februar wieder von vorn losgeht und du da sofort liefern musst.“
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„Wir hatten eine super Truppe": Robert Thoben über elf Jahre SV Meppen in der 2. Bundesliga
27.12.2025
49 Minuten
In 361 Zweitligaspielen erzielte er 61 Tore. Und mit 474 Partien belegt er hinter Bernd Deters den zweiten Platz in der ewigen Einsatzbestenliste des SV Meppen: Robert Thoben, der von 1984 bis 1999 SVM-Spieler war und den Verein im Anschluss als Co-Trainer und Trainer unterstützte. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ spricht Thoben über elf Jahre in der 2. Bundesliga. Der 62-Jährige erzählt, welche Verträge der SV Meppen seinen Aufstiegshelden von 1987 anbot, wie der ehemalige Linksaußen auf dem Platz die Duelle mit Jürgen Klopp, Leroy Sanés Vater Souleymane und Jogi Löw empfunden hat. Und was vom 2:0-Sieg gegen Schalke 04, dem Bundesliga-Aufstieg von 1860 München in Meppen und der torreichsten Zweitligapartie aller Zeiten beim 1. FC Kaiserslautern hängengeblieben ist.  Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklärt Thoben, zu welchen Kollegen von damals er heute immer noch Kontakt pflegt und wie diese Treffen ablaufen. Wie kam er zum SV Meppen? Warum beherrschte er den Übersteiger, der zu jener Zeit noch eine Seltenheit war? Gab es Angebote von anderen Vereinen? Welche Erfahrungen hat er mit Trainer Rainer Persike und dessen Nachfolgern Horst Ehrmanntraut, Paul Linz, Wolfgang Rolff und Mirko Votava gemacht? Wird er eigentlich heute noch in der Öffentlichkeit erkannt und angesprochen? Und wie verfolgt er die Spiele der heutigen Meppener Mannschaft? Zu Beginn äußert sich Thoben zum anstehenden Budenzauber Emsland in Lingen, bei dem er als Teammanager fungiert und anfangs selbst noch mitgespielt hatte. In der Folge kommt auch Frank Faltin zu Wort, der ebenso wie Thoben zur Aufstiegsmannschaft gehörte.
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Lucas Beniermann: „Klar wird es da Begehrlichkeiten geben”
11.12.2025
54 Minuten
Er überwintert mit seiner Mannschaft auf dem ersten Tabellenplatz in der Fußball-Regionalliga Nord: Lucas Beniermann, Cheftrainer des SV Meppen. 49 Punkte holten die Emsländer aus 21 Spielen und rangieren damit drei Punkte vor den Verfolgern VfB Oldenburg und SV Drochtersen/Assel. Bei so einer Punkteausbeute „ist es in den meisten Fällen so, dass man ein größeres Polster hat als drei Punkte. Von daher ist der Score von Oldenburg, Drochtersen, Jeddeloh und uns - selbst Phönix spielt eine gute Saison, ist aber schon gar nicht mehr oben dran - einfach nur beeindruckend”, sagte Beniermann im NOZ-Podcast „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast“. Mit Emslandsportedakteur Christoph Schillingmann spricht der SVM-Trainer über das Jahr 2025, die Hinrunde und den Winterfahrplan. Wie viele Testspiele gibt es? Gegen wen testet der SVM? Und war es eine bewusste Entscheidung, das Trainingslager in der Türkei an einem anderen Ort zu absolvieren? Zudem beantwortet Beniermann die Frage, ob er dem Sportlichen Leiter Olufemi Smith einen Wunschzettel mit Spielernamen vor Weihnachten gegeben hat und über Begehrlichkeiten, die möglicherweise bei Meppener Spielern geweckt wurden. „Klar wird es da Begehrlichkeiten geben, weil wir einfach richtig gute Spieler haben”, sagte der SVM-Trainer, der auch über seinen eigenen Vertrag spricht.
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Trainerduo Pfannkuch/Börger über die Zukunft des Frauenfußballs beim SV Meppen
27.11.2025
45 Minuten
Seit dem Sommer 2025 und dem Abgang der Sportlichen Leiterin Maria Reisinger zeichnen sie gemeinsam als Cheftrainerduo für die Frauenmannschaft des SV Meppen verantwortlich: Thomas Pfannkuch (55) und Katharina Börger (37). In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ sprechen sie über den aktuellen Saisonverlauf, ihre Werdegänge und die Zukunft des Frauenfußballs beim SV Meppen. Pfannkuch und Börger beantworten die Frage, wie schwierig der Wettbewerb ist angesichts der Tatsache, dass immer mehr Profivereine wie VfB Stuttgart und Borussia Dortmund in den Frauenfußball drängen und ihre Teams mit großen finanziellen Mitteln in die Bundesliga bringen wollen. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklären Pfannkuch und Börger, wieso der SV Meppen im Frauenfußball „nur“ ein Ausbildungsverein ist, und ob die eigenen Talente wie Torjägerin Laura Bröring und Torhüterin Thea Farwick überhaupt zu halten sind. Kann und muss sich der SV Meppen eine Frauenmannschaft leisten? Wohin steuert die Mannschaft in dieser Saison - zum dritten Aufstieg in die 1. Bundesliga? Wie sehr merkt man ihnen zu Wochenbeginn an, wie das Team am Wochenende gespielt hat? Ist der SV Meppen in dieser Saison eine launische Diva? Warum bestritt Pfannkuch „nur“ ein Bundesligaspiel? Was sagt er zu seiner Zeit bei Olympique Lyon? Wie bekommt Börger eigentlich ihren Job als Lehrerin mit dem Fußball unter einen Hut? Wie schwierig ist der Sprung von der Co- zur Cheftrainerin? Und wer spricht eigentlich wann zur Mannschaft, wenn beide Trainer sind, und hat das letzte Wort bei der Aufstellung? Das Duo geht darauf ein, wie es sich organisatorisch neu aufgestellt hat. Denn die bisherige Co-Trainerin Börger übernimmt mehr Verantwortung auf dem Trainingsplatz sowie an der Seitenlinie und teilt sich die Cheftraineraufgaben mit Pfannkuch, während er sich auch um die Angelegenheiten als Sportlicher Leiter kümmert.
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Thorben Kampel: „Besser zu werden, ist wie eine Sucht”
13.11.2025
46 Minuten
Er arbeitet beim SV Meppen nicht in vorderster Linie, sondern zieht seine Fäden eher im Hintergrund. Dennoch ist seine Arbeit von unschätzbarem Wert. Denn er ist derjenige, der die SVM-Spieler fit macht und auch fit hält. Die Rede ist von Athletiktrainer Thorben Kampel. Im Sommer 2023 holte der damalige Trainer und Sportliche Leiter Ernst Middendorp den aus Spelle stammenden Emsländer zum SVM. „Nach dem Abstieg wurde in Meppen eine Stelle frei. Da hat er mich angerufen und mich gefragt, ob ich Lust hätte. Ich musste eine Nacht darüber schlafen, weil ich nicht darauf vorbereitet war. Aber es war mir dann klar, wenn etwas beim SV Meppen möglich ist, dann werde ich das machen. Meppen ist einfach ein cooler Verein”, erklärte Kampel in der 52. Folge von  „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast”, wie er seinen Posten beim SVM bekam. Der 27-Jährige erzählte zudem, wie seine tägliche Arbeit aussieht und wie er seinen Traumberuf im Bereich Fußball gefunden hat. „Es ist möglich, den Körper so zu trainieren, dass er besser wird. Wenn ich die richtigen Sachen an den richtigen Tagen mit der richtigen Dosis mache, dann bringt es etwas. Und wenn ich gleichzeitig an den richtigen Tagen Pause mache, dann bringt es extrem viel. Als ich das herausgefunden habe, war es wahnsinnig geil, auch wenn es kein großartiger Gedanke ist.” Kampel, der sich selbst als fußballverrückt bezeichnet, entschied sich dann nicht im Breiten-, sondern im Leistungssport zu arbeiten. „Dort haben alle das gleiche Ziel - in Richtung Athletik, Schnelligkeit und Stärke. Es ist wie eine Sucht. Man möchte immer noch mehr wissen und schauen, was im Kontext SV Meppen noch mehr möglich ist, um besser zu werden.” Darüber hinaus spricht Kampel über die Unterschiede zwischen den Trainern Middendorp, Adrian Alipour und Lucas Beniermann in Bezug auf seine Arbeit, die er zudem ständig kritisch hinterfragt. „Machst du deinen Bereich und deine Aufgaben vernünftig? Wenn man das mit ruhigen Gewissen sagen kann, dann ist es auch gut”, sagte er. Als Beweis für eine gute Arbeit sei die geringe Anzahl an Verletzungen. „Wir versuchen explizit, auf das Thema Prävention einzuwirken. Wir machen bestimmte Dinge, damit sich bestimmte Verletzungen nicht ereignen. Das sind wir auf einem wirklich guten Stand”, sagte Kampel, der von einer guten Entwicklung im Verein sprach. „In der ersten Saison hatten wir mehr als 1000 Ausfalltage, in der letzten Saison hatten wir 800 Ausfalltage weniger.” Außerdem verriet der Meppener Athletiktrainer, welche Spieler am fittesten sind, wer der schnellste Spieler ist und welches Laufduell er sich mal wünscht.
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Über diesen Podcast

Fans des SV Meppen haben einen neuen Pflichttermin. Ab jetzt alle 14 Tage donnerstags: Rasenschnack - Dein Podcast der NOZ zum SV Meppen. Unsere Emslandsportreporter Dieter Kremer und Christoph Schillingmann treffen sich auf einen Schnack mit dem aktuellen Kader, dem Trainer-Team, Ex-Spielern oder anderen Wegbegleitern des Vereins. Auf jeden Fall dabei: Ihr, die Fans des SV Meppen, mit euren ganz persönlichen Fragen. Mal privat, mal witzig. Immer informativ und unterhaltsam.

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