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Wer bestimmt, was wir sehen, glauben, teilen? Das Medienmagazin schaut dahin, wo Öffentlichkeit gemacht wird: Plattformen, Redaktionen, KI und Algorithmen – und auf die Lage von Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Was läuft gerade sc...
Beschreibung
vor 2 Wochen
Ob nun als Teil von Zugezogen Maskulin oder solo: Moritz Wilken
alias Grim104 ist eine der wichtigsten Stimmen im zeitgenössischen
deutschen Hip-Hop – ein Genre, in dem er tief verwurzelt ist und
das er zugleich auf respektvolle Art transzendiert. So auch auf
seinem neuen Album "No Country For Old Grim", das morgen erscheint.
Dass er ein genauer Beobachter der Welt im Großen wie Kleinen ist,
der den alltäglichen "Hustle" weder glorifiziert noch ignoriert,
beweisen nicht nur Songs wie "Ich töte Anders Breivik" (Platz 72
der "100 besten Lieder über das Verbrechen" bei den
radioeins-Sommersonntagen 2024) oder "Crystal Meth in Brandenburg"
(Platz 78 der "100 besten Drogenlieder", 2021). Auch in seinem
Podcast "Zum Dorfkrug" hat der 37-Jährige bereits mit Gästen wie
Bill Kaulitz, Jennifer Rostock, Hadnet Tesfai oder Felix Lobrecht
ausführlich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der
Wahrnehmung geredet. Thematisch dementsprechend wenig, in Idee und
Darbietung hingegen sehr wohl ein ums andere Mal überraschend
behandelt auch sein neues Album mit dem so wortwitzigen wie
tieftraurigen Titel "No Country For Old Grim" das Spannungsfeld
zwischen dem behüteten Aufwachsen in der norddeutschen Provinz und
dem Leben in Berlin. Angesichts des Elends vor der
Großstadtwohnungstür träumt er vom "Haus in Lübars" und sinniert
über die Kluft zwischen denen, "die den Smoothie bestellen"
einerseits, und denen, "die den Smoothie in einem kaputten
Mitsubishi Colt liefern" auf der anderen.
alias Grim104 ist eine der wichtigsten Stimmen im zeitgenössischen
deutschen Hip-Hop – ein Genre, in dem er tief verwurzelt ist und
das er zugleich auf respektvolle Art transzendiert. So auch auf
seinem neuen Album "No Country For Old Grim", das morgen erscheint.
Dass er ein genauer Beobachter der Welt im Großen wie Kleinen ist,
der den alltäglichen "Hustle" weder glorifiziert noch ignoriert,
beweisen nicht nur Songs wie "Ich töte Anders Breivik" (Platz 72
der "100 besten Lieder über das Verbrechen" bei den
radioeins-Sommersonntagen 2024) oder "Crystal Meth in Brandenburg"
(Platz 78 der "100 besten Drogenlieder", 2021). Auch in seinem
Podcast "Zum Dorfkrug" hat der 37-Jährige bereits mit Gästen wie
Bill Kaulitz, Jennifer Rostock, Hadnet Tesfai oder Felix Lobrecht
ausführlich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der
Wahrnehmung geredet. Thematisch dementsprechend wenig, in Idee und
Darbietung hingegen sehr wohl ein ums andere Mal überraschend
behandelt auch sein neues Album mit dem so wortwitzigen wie
tieftraurigen Titel "No Country For Old Grim" das Spannungsfeld
zwischen dem behüteten Aufwachsen in der norddeutschen Provinz und
dem Leben in Berlin. Angesichts des Elends vor der
Großstadtwohnungstür träumt er vom "Haus in Lübars" und sinniert
über die Kluft zwischen denen, "die den Smoothie bestellen"
einerseits, und denen, "die den Smoothie in einem kaputten
Mitsubishi Colt liefern" auf der anderen.
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