Nisthilfen für Fledermäuse, Reptilien und Amphibien
vor 1 Tag
Fledermäuse, Eidechsen und Amphibien leben häufig in der Nähe von
Menschen. Welche Strukturen ihnen wirklich helfen, was beim
Renovieren wichtig ist und wie sich naturnahe Gärten positiv auf
gefährdete Arten auswirken.
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Beschreibung
vor 1 Tag
Fledermäuse, Eidechsen und Amphibien leben häufig in der Nähe von
Menschen. Welche Strukturen ihnen wirklich helfen, was beim
Renovieren wichtig ist und wie sich naturnahe Gärten positiv auf
gefährdete Arten auswirken. Fledermäuse gehören zu den am stärksten
geschützten Wildtieren in der Schweiz – und leben oft direkt in
unseren Häusern. Da moderne Gebäude viele Spalten verschliessen,
fehlen ihnen zunehmend Quartiere. Nisthilfen wie Spaltenkästen oder
spezielle Fledermausquartiere können deshalb sinnvoll sein. Wer
jedoch bereits Fledermäuse im Dachstock hat, trägt eine besondere
Verantwortung: Brutplätze dürfen weder gestört noch entfernt
werden. Bei Umbauten sollten Fachleute, etwa von der Stiftung
Fledermausschutz, beigezogen werden, da Fledermäuse empfindlich auf
Temperatur oder Luftströmungsänderungen reagieren. Für viele
Menschen wirken Fledermäuse unheimlich, doch die Angst ist
unbegründet: Sie sind scheu, harmlos und wertvolle Insektenjäger.
In anderen Kulturen gelten sie sogar als Glücksbringer. Wer ihnen
begegnet, sollte sie einfach in Ruhe lassen. Auch Reptilien wie
Eidechsen oder Blindschleichen profitieren von Strukturen im
Garten. Eine sogenannte «Reptilienburg» aus Steinen, Totholz und
sandigen Bereichen bietet Sonnenplätze, Verstecke und Eiablageorte.
Wichtig ist ein abwechslungsreich gestalteter Garten ohne
gefährliche Schächte oder Fallen. Für die Überwinterung sollten
Steinhaufen teils im Boden verankert sein, damit sie frostsicher
bleiben. Amphibien wie Gras- oder Laubfrösche benötigen zur
Fortpflanzung ein stehendes Gewässer. Doch selbst ohne Teich kann
man ihnen helfen: Feuchte Rückzugsräume, Ast- und Steinhaufen oder
strukturreiche Gärten dienen als Schutz und Überwinterungsplatz.
Die Tiere legen oft weite Wege zwischen Gewässer und Lebensraum
zurück – ein naturnaher Garten kann dabei ein lebenswichtiger
Trittstein sein.
Menschen. Welche Strukturen ihnen wirklich helfen, was beim
Renovieren wichtig ist und wie sich naturnahe Gärten positiv auf
gefährdete Arten auswirken. Fledermäuse gehören zu den am stärksten
geschützten Wildtieren in der Schweiz – und leben oft direkt in
unseren Häusern. Da moderne Gebäude viele Spalten verschliessen,
fehlen ihnen zunehmend Quartiere. Nisthilfen wie Spaltenkästen oder
spezielle Fledermausquartiere können deshalb sinnvoll sein. Wer
jedoch bereits Fledermäuse im Dachstock hat, trägt eine besondere
Verantwortung: Brutplätze dürfen weder gestört noch entfernt
werden. Bei Umbauten sollten Fachleute, etwa von der Stiftung
Fledermausschutz, beigezogen werden, da Fledermäuse empfindlich auf
Temperatur oder Luftströmungsänderungen reagieren. Für viele
Menschen wirken Fledermäuse unheimlich, doch die Angst ist
unbegründet: Sie sind scheu, harmlos und wertvolle Insektenjäger.
In anderen Kulturen gelten sie sogar als Glücksbringer. Wer ihnen
begegnet, sollte sie einfach in Ruhe lassen. Auch Reptilien wie
Eidechsen oder Blindschleichen profitieren von Strukturen im
Garten. Eine sogenannte «Reptilienburg» aus Steinen, Totholz und
sandigen Bereichen bietet Sonnenplätze, Verstecke und Eiablageorte.
Wichtig ist ein abwechslungsreich gestalteter Garten ohne
gefährliche Schächte oder Fallen. Für die Überwinterung sollten
Steinhaufen teils im Boden verankert sein, damit sie frostsicher
bleiben. Amphibien wie Gras- oder Laubfrösche benötigen zur
Fortpflanzung ein stehendes Gewässer. Doch selbst ohne Teich kann
man ihnen helfen: Feuchte Rückzugsräume, Ast- und Steinhaufen oder
strukturreiche Gärten dienen als Schutz und Überwinterungsplatz.
Die Tiere legen oft weite Wege zwischen Gewässer und Lebensraum
zurück – ein naturnaher Garten kann dabei ein lebenswichtiger
Trittstein sein.
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