Nisthilfen für Wildbienen & Schmetterlinge: Das nützt Insekten
vor 1 Tag
Insektenhotels liegen im Trend, doch oft helfen sie kaum. Welche
Nisthilfen für Wildbienen sinnvoll sind, warum der Gartenboden
wichtiger ist als Holzröhren und weshalb Schmetterlingshäuschen
kaum Nutzen bringen.
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Beschreibung
vor 1 Tag
Insektenhotels liegen im Trend, doch oft helfen sie kaum. Welche
Nisthilfen für Wildbienen sinnvoll sind, warum der Gartenboden
wichtiger ist als Holzröhren und weshalb Schmetterlingshäuschen
kaum Nutzen bringen. Wildbienen und Schmetterlinge gelten als
Symbol für Biodiversität – doch viele der im Handel angebotenen
Insektenhotels bringen wenig oder schaden sogar. Entscheidend ist
die Qualität der Häuschen: Für Wildbienen sollten Nisthilfen aus
trockenem Hartholz bestehen, mit sauber gebohrten, mindestens zehn
Zentimeter tiefen Gängen. Auch Röhrchen aus Bambus oder Schilf
müssen glatt und gut befestigt sein, damit Flügel nicht verletzt
werden. Noch wichtiger als künstliche Nisthilfen ist jedoch der
Garten: Rund drei Viertel aller Wildbienenarten nisten im Boden.
Sie brauchen offene, sandige Stellen, abwechslungsreiche Strukturen
und idealerweise auch kleine Böschungen oder Freiflächen. Ebenso
entscheidend ist das Nahrungsangebot: Viele Arten fliegen nur rund
50 Meter weit, weshalb einheimische, über das Jahr blühende
Pflanzen unverzichtbar sind – von frühem Salbei und Taubnesseln
über Glockenblumen und Thymian bis zu spätem Efeu. Für
Schmetterlinge gilt Ähnliches: Ihre Raupen sind auf bestimmte
Futterpflanzen und Strukturen angewiesen. Alte Pflanzenstängel,
markhaltige Triebe, Ast oder Totholzhaufen dienen als
Überwinterungsplatz oder als Ort für Eier und Kokons.
Schmetterlingshäuser hingegen erfüllen kaum einen Zweck und gelten
eher als dekorative Produkte. Wer den Garten naturnah gestaltet,
auf einheimische Pflanzen setzt und abgestorbene Stängel über
Winter stehen lässt, schafft für Wildbienen und Schmetterlinge
deutlich mehr Nutzen als durch jedes gekaufte Häuschen.
Nisthilfen für Wildbienen sinnvoll sind, warum der Gartenboden
wichtiger ist als Holzröhren und weshalb Schmetterlingshäuschen
kaum Nutzen bringen. Wildbienen und Schmetterlinge gelten als
Symbol für Biodiversität – doch viele der im Handel angebotenen
Insektenhotels bringen wenig oder schaden sogar. Entscheidend ist
die Qualität der Häuschen: Für Wildbienen sollten Nisthilfen aus
trockenem Hartholz bestehen, mit sauber gebohrten, mindestens zehn
Zentimeter tiefen Gängen. Auch Röhrchen aus Bambus oder Schilf
müssen glatt und gut befestigt sein, damit Flügel nicht verletzt
werden. Noch wichtiger als künstliche Nisthilfen ist jedoch der
Garten: Rund drei Viertel aller Wildbienenarten nisten im Boden.
Sie brauchen offene, sandige Stellen, abwechslungsreiche Strukturen
und idealerweise auch kleine Böschungen oder Freiflächen. Ebenso
entscheidend ist das Nahrungsangebot: Viele Arten fliegen nur rund
50 Meter weit, weshalb einheimische, über das Jahr blühende
Pflanzen unverzichtbar sind – von frühem Salbei und Taubnesseln
über Glockenblumen und Thymian bis zu spätem Efeu. Für
Schmetterlinge gilt Ähnliches: Ihre Raupen sind auf bestimmte
Futterpflanzen und Strukturen angewiesen. Alte Pflanzenstängel,
markhaltige Triebe, Ast oder Totholzhaufen dienen als
Überwinterungsplatz oder als Ort für Eier und Kokons.
Schmetterlingshäuser hingegen erfüllen kaum einen Zweck und gelten
eher als dekorative Produkte. Wer den Garten naturnah gestaltet,
auf einheimische Pflanzen setzt und abgestorbene Stängel über
Winter stehen lässt, schafft für Wildbienen und Schmetterlinge
deutlich mehr Nutzen als durch jedes gekaufte Häuschen.
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