Reformierbar nur durch Katastrophe? R.O. #5.2

Reformierbar nur durch Katastrophe? R.O. #5.2

vor 2 Tagen
37 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Sind demokratische Systeme aus sich heraus reformierbar? Oder
bedürfen tiefgreifende gesellschaftliche Transformationen eines
radikalen Bruchs, um überhaupt möglich zu werden?


In dieser Episode analysieren Daniel und Thomas die strukturellen
Defizite gegenwärtiger politischer Systeme und diskutieren, ob
tiefgreifende Reformen ausschließlich durch kriseninduzierte
Umbrüche – historisch häufig in Form von Kriegen – realisierbar
sind.


Sie sprechen dabei u.a. über


-              Die Systemische
Stagnation und überlegen, welche warum etablierte
Institutionen Reformen nur unzureichend implementieren können.


-              Die Theorie
des Schock‑Effekts und die These, dass ein
gewaltsamer Systembruch als notwendiger Katalysator für
grundlegende Neuordnungen fungieren muss.


-              Eine
mögliche „Dritten Republik“ die mit
grundlegenden Veränderungen des politischen und administrativen
Systems den Anforderungen von Digitalisierung, Globalisierung und
demografischem Wandel gerecht wird.


-              Und historische
Vergleichspunkte, z. B. von der deutschen
Wiedervereinigung über die Nachkriegsordnung bis zu aktuellen
Konflikten (Ukraine, Nahost) – die möglicherweise die Thesen des
Schock-Effekts bestätigen.


Eine spannende Diskussion über die Reformierbarkeit unseres
Systems.





Der von Daniel erwähnte Artikel ist zu finden unter:
https://dash.harvard.edu/server/api/core/bitstreams/7312037d-dde2-6bd4-e053-0100007fdf3b/content



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