B4#04 | Interview mit Pütti von "Kammer Kirsch" (Teil 4/4)

B4#04 | Interview mit Pütti von "Kammer Kirsch" (Teil 4/4)

vor 1 Monat
14 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 1 Monat

Dieses Gespräch ist Teil einer 4-teiligen Interview-Reihe mit
Sebastian Püttmann (Pütti).
Das komplette Interview dauerte rund zwei Stunden und wurde
bewusst in vier Episoden à ca. 30 Minuten aufgeteilt – damit
jeder Whisky, jede Geschichte und jeder Gedanke Raum bekommt.


Teil 4 ist das Schlusskapitel – und gleichzeitig der
Blick hinter den Vorhang.
Nicht auf die großen Marken.
Sondern auf das, was passiert, wenn jemand Whisky nicht nur
verkauft oder präsentiert – sondern damit spielt, tüftelt,
scheitert, lernt und wieder neu beginnt.


Ich frage Sebastian am Anfang ganz bewusst:
Gibt es etwas, das du so noch nie erzählt
hast?
Und dann öffnet sich eine Tür, mit der man nicht rechnet.


Sebastian erzählt von seinem „Hobby“, das eigentlich mehr ist als
das:
Er arbeitet mit 10-Liter-Fässern, frisch gebaut,
medium getoastet – handwerklich aus Bayern.
Und er verfolgt dabei eine Idee, die aus Trotz geboren
wurde:
Single Casks dürfen nicht nur Luxus für wenige
sein.
Wenn Preiswahnsinn zur Norm wird, sucht er den Gegenweg – und
baut sich seine eigene kleine Welt.
Nach der Vorbelegung wird gelüftet, getrocknet, neu befüllt – und
am Ende entsteht etwas, das du so kaum irgendwo findest:
kleine, verrückte, richtig gute „Single-Cask-Momente“ zum Kurs,
bei dem niemand das Gefühl hat, ausgenommen zu werden.





Und dann wird’s kreativ – auf die gute Art:




Kaffee-Finish, aber nicht über Zucker und
Likör, sondern über echte Kaffeearomen, die von Whisky zu
Whisky wandern.




Ein Experiment mit dunklem Weizenbier,
eingefroren und konzentriert – so gut, dass sogar Produzenten
neugierig wurden.




Pläne für neue Projekte:
ein 16-jähriger Single Malt mit Finish in
einem französischen süßen Weißwein aus
Bordeaux,
ein 15-jähriger Amontillado-Sherry als
nächstes Kapitel,
und ein weiteres Infinity Cask, bei dem
alles zusammenkommt, was sonst nie zusammenfinden würde.




Am Ende bleibt nicht nur ein Abschluss – sondern ein
Gefühl:
Wir sind noch lange nicht am Ende.
Weder mit Whisky. Noch mit Geschichten.


Und ja: Zum Schluss kommt nochmal der freundliche Schubs in
Richtung Gewinnspiel, weil manche Drams zu gut sind, um sie
alleine zu trinken.




Warum Sebastian angefangen hat, “seinen eigenen Weg” zu gehen
(Single-Cask-Preise & Gegenentwurf)




10-Liter-Fässer aus Bayern: Toasting, Qualität, Frische &
Handwerk




Vorbelegung & Trocknung: wie man Aromen sauber ins Fass
bringt




Kaffee-Finish ohne Zucker: Kaffeearomen „von Whisky zu
Whisky“




Bier-Experimente: Eis-Destillat / Konzentration und die
Reaktion von Produzenten




Kommende Projekte: süßer Bordeaux-Weißwein-Finish,
Amontillado, Infinity Cask




Wie aus Hobby Haltung wird: „exklusiv“ muss nicht
unerschwinglich sein




Abschluss der Reihe: Dank, Ausblick, neue Folgen &
mögliche neue Abfüllungen




Wenn du beim Gewinnspiel dabei sein
willst:
Schreib mir eine Mail an philipp@whisky84grad.de (steht auch in
den Shownotes).
Warum willst du dieses Sample?
Ich lose aus und schicke dem Gewinner ein Stück dieses Abends
nach Hause.


Schenk dir einen Dram ein.Und danke, dass du diese Reise
mitgegangen bist.





*unbezahlte Werbung
15
15
Close