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Beschreibung
vor 4 Wochen
Während diese Folge für euch aufgenommen wurde, waren die
Weihnachtsvorbereitungen im vollen Gange. Da wir aber damals
schon geahnt haben, dass ihr euch an diesem Inhalt erst an Ostern
erfreuen könnt, erfahrt ihr von Toni und Annie alles über ihre
Osterdienstag-Traditionen und wie schräg es ist, zu Weihnachten
bereits vom Osterhasen zu sprechen.
Unser heutiger Gast, Hannah Semrau, ist Promotionsstudentin an
der Goethe-Universität Frankfurt und durch den regen Austausch
zwischen Bochum und Frankfurt des Öfteren zu Gast in Bochum; so
auch im Rahmen unserer Studierenden-Tagung Narrating Truth. Neben
dem Schwelgen in Erinnerungen über vergangene Projekte wie dem
Workshop „Kunstbäume“ in Berlin und Frankfurt, geht es aber vor
allem um Hannahs Vortrags- und Promotionsthema: den Weisskunig.
Maximilian I. steht im Mittelpunkt dieser Folge, ein Herrscher,
der nichts dem Zufall überließ, schon gar nicht, was nachfolgende
Generationen über ihn lesen konnten. Mit Hilfe von Schreibern,
Holzschnittkünstlern und Gelehrten erschuf er im Weisskunig sein
eigenes Denkmal – ein historiografisches Kollektivwerk, das
seinen Ruhm verewigen sollte. Doch wie viel historische Wahrheit
steckt hinter diesem und dem Konzept des gedechtnus, und warum
ließ ein Kaiser sein eigenes Leben von anderen aufschreiben?
Es erwartet euch ein Gespräch über Selbstdarstellung und
Erinnerungskultur im Spätmittelalter, über die feine Grenze
zwischen Fakt und Fiktion und was es bedeutet, wenn ein Herrscher
sein eigenes Andenken gestalten will.
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