"Entzug" - Christoph Peters über seine Sucht

"Entzug" - Christoph Peters über seine Sucht

vor 4 Tagen
55 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Tagen
Erste Szene: Auf dem Küchentisch steht eine Wodkaflasche, eine
Antwort darauf, wie sie dort hingekommen ist, gibt es nicht.
Christoph Peters erzählt die Geschichte eines Schriftstellers, der
den Stoff, den Alkohol, braucht, um schreiben, denken und fühlen zu
können. Irgendwann trinkt er nur noch, um zu trinken. Das wird so
nicht weitergehen können.
"Entzug" ist die schonungslose Auseinandersetzung mit der
komplizierten Logistik einer Sucht, dem Weg aus der Abhängigkeit
zurück ins Leben.
Vielfach wurden seine Erzählbände und Romane mit Literaturpreisen
ausgezeichnet. Nach "Der Sandkasten" (2022) und "Krähen im Park"
(2023) erschien 2025 "Innerstädtischer Tod", der letzte Teil einer
an Wolfgang Koeppen angelehnten "Trilogie des Scheiterns".
Zu Gast in NDR Kultur à la carte spricht Christoph Peters mit
Joachim Dicks über seinen autofiktionalen Ich-Erzähler im Roman
"Entzug", über das Drama der Sucht und das gute Gelingen des
Schreibens ohne Alkoholrausch.
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