Ulmen/Fernandes: Gilt die Unschuldsvermutung nicht mehr, Jenni Zylka? (118)
vor 2 Tagen
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Christian Ulmen nannte sich selbst den Prototypen des
feministischen Mannes. Jenni Zylka sagt: Wer einem das extra
sagen muss, dem glaubt sie nicht. Die Berlinale-Kuratorin sieht
im Fall Fernandes kein neues Phänomen, sondern ein altes Muster.
Es geht nie um Sexualität. Es geht um Macht.
Was Täter weltweit eint, ist das Geschlecht. Nur Männer haben die
Wahl, so Zylka. Aber Männerhass? Totaler Blödsinn, sagt sie,
kontraproduktiv.
Zentral in der Debatte ist auch die Unschuldsvermutung. Für Zylka
ist klar: Dem Rechtsstaat müssen wir vertrauen – trotz
Solidarität mit Opfern.
Zum Buch von Jenni Zylka: https://amzn.eu/d/05Ei1n47
*Korrektur: In Neukölln ist ein türkisch-kurdisches Mädchen von
mehreren arabischen Jugendlichen vergewaltigt worden. Das haben
wir falsch erzählt. Die Details könnt ihr hier nachlesen:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/mutmassliche-vergewaltigung-in-neukollner-jugendklub-das-dokument-das-vertuschung-und-rucksichtnahme-auf-verdachtige-belegt-15396549.html
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Heute an den Mikros: Benjamin Scherp und Jan Feddersen
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