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Episoden
29.05.2026
1 Stunde 16 Minuten
Einst von Christian Lindner als Generalsekretärin abgesägt, will Linda Teuteberg jetzt zurück in den FDP-Vorstand — an der Seite von Wolfgang Kubicki. Das endgültige Überleben der Kleinstpartei könnte sich an diesem Wochenende auf dem Parteitag entscheiden.
Teuteberg sagt: Das Überleben der FDP ist kein Selbstzweck. Die Partei müsse sich beweisen. Doch wer aneckt, kriegt Gegenwind — einige Medien wittern durch Kubicki einen Rechtsruck. Was sagt Teuteberg dazu? Wozu braucht es die FDP heute überhaupt noch? Und ist der deutsche Liberalismus tot?
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Heute am Mikro: Benjamin Scherp und Jan Feddersen
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Teuteberg sagt: Das Überleben der FDP ist kein Selbstzweck. Die Partei müsse sich beweisen. Doch wer aneckt, kriegt Gegenwind — einige Medien wittern durch Kubicki einen Rechtsruck. Was sagt Teuteberg dazu? Wozu braucht es die FDP heute überhaupt noch? Und ist der deutsche Liberalismus tot?
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27.05.2026
18 Minuten
OWN IT! Aufruf zu gelebter Meinungsfreiheit
Letzte Woche durften wir für unseren Podcast based. den Arno-Esch-Preis des Verband liberaler Akademiker (VLA) entgegennehmen. Es ist die erste Auszeichnung für based. – und sie bedeutet uns viel.
Arno Esch wurde mit 23 Jahren in der Sowjetunion erschossen, weil er sich gegen einen menschenfeindlichen Unrechtsstaat aufgelehnt hat. Genau in dem Alter, in dem Benjamin Scherp und ich heute sind. Wir stehen nicht in seiner Nachfolge – wir arbeiten unter dem Schutzschirm des Grundgesetzes. Aber sein Andenken erinnert daran, wie kostbar das ist, was wir oft für selbstverständlich halten.
In meiner Dankesrede habe ich über etwas gesprochen, das mich umtreibt: 46 Prozent der Deutschen haben das Gefühl, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können. Fast 70 Prozent halten die Debattenkultur für schlecht. Und immer häufiger höre ich von Journalisten Sätze wie „Dem darf man keine Bühne geben." Das ist bemerkenswert. Denn dahinter steht ein Menschenbild, das mit liberaler Demokratie kaum vereinbar ist: die Vorstellung, Menschen seien zu dumm, sich selbst eine Meinung zu bilden.
Wir bei based. glauben das Gegenteil. Eine freie Gesellschaft erkennt man daran, dass sie Gespräche aushält. Auch unbequeme. Vielleicht sogar gerade die.Deshalb unser Motto: Journalismus mit Neugier und Respekt. Neugier heißt: Nicht schon vorher wissen, wie ein Gespräch ausgehen soll. Respekt heißt: Menschen nicht auf ihre schlimmste Zuschreibung reduzieren.
Drei Dinge, die ich aus dieser Erfahrung mitnehmen möchte:
1. Toleranz gegenüber anderen Meinungen beginnt vor der eigenen Haustür – auch unter Liberalen.
2. Lasst euch nicht einschüchtern. „Rechts", „umstritten", „kontrovers"? Own it. Aber richtet euch nicht an anderen aus – die sollen sich an euch ausrichten.
3. Wenn euch etwas stört an dieser Welt: tut etwas. Gründet, engagiert euch, kämpft. Für das, wofür ihr brennt.
Danke an den Verband liberaler Akademiker für diese Auszeichnung. Und danke an alle, die mit uns daran arbeiten, dass in diesem Land wieder offener gesprochen werden kann.
Auf die Freiheit!
ARNO-ESCH-Preis 2026: https://liberale-akademiker.de/2026/05/arno-esch-preis-2026/
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Heute am Mikro: Dominik Steffens
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In meiner Dankesrede habe ich über etwas gesprochen, das mich umtreibt: 46 Prozent der Deutschen haben das Gefühl, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können. Fast 70 Prozent halten die Debattenkultur für schlecht. Und immer häufiger höre ich von Journalisten Sätze wie „Dem darf man keine Bühne geben." Das ist bemerkenswert. Denn dahinter steht ein Menschenbild, das mit liberaler Demokratie kaum vereinbar ist: die Vorstellung, Menschen seien zu dumm, sich selbst eine Meinung zu bilden.
Wir bei based. glauben das Gegenteil. Eine freie Gesellschaft erkennt man daran, dass sie Gespräche aushält. Auch unbequeme. Vielleicht sogar gerade die.Deshalb unser Motto: Journalismus mit Neugier und Respekt. Neugier heißt: Nicht schon vorher wissen, wie ein Gespräch ausgehen soll. Respekt heißt: Menschen nicht auf ihre schlimmste Zuschreibung reduzieren.
Drei Dinge, die ich aus dieser Erfahrung mitnehmen möchte:
1. Toleranz gegenüber anderen Meinungen beginnt vor der eigenen Haustür – auch unter Liberalen.
2. Lasst euch nicht einschüchtern. „Rechts", „umstritten", „kontrovers"? Own it. Aber richtet euch nicht an anderen aus – die sollen sich an euch ausrichten.
3. Wenn euch etwas stört an dieser Welt: tut etwas. Gründet, engagiert euch, kämpft. Für das, wofür ihr brennt.
Danke an den Verband liberaler Akademiker für diese Auszeichnung. Und danke an alle, die mit uns daran arbeiten, dass in diesem Land wieder offener gesprochen werden kann.
Auf die Freiheit!
ARNO-ESCH-Preis 2026: https://liberale-akademiker.de/2026/05/arno-esch-preis-2026/
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25.05.2026
1 Stunde 8 Minuten
Die Bildung in Deutschland nimmt ab, obwohl immer mehr Geld investiert wird. Matthias Brodkorb (SPD), Ex-Bildungsminister von Mecklenburg Vorpommern, meint Deutschlands Schulen leiden unter einer Tyrannei der Gleichheit. Alle werden schlechter – gerade die Besten.
Brodkorb hält das Versprechen, jeder könne alles erreichen, für eine Illusion. Menschen seien nicht gleich – schon genetisch nicht. Die Politik ignoriere das und produziere Reformen ohne Ende und ohne Wirkung. Für Brodkorb braucht es mehr Ansprüche und weniger Gleichheit.
Zum Buch: https://www.amazon.de/Tyrannei-Gleichheit-Gerechtigkeit-Schule-Gesellschaft/dp/3751821155
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18.05.2026
54 Minuten
Fünf Länder boykottieren. Buhrufe in der Halle. Eine ARD-Aftershow, die das Israel-Thema komplett umgeht – obwohl das deutsche Publikum gerade zwölf Punkte nach Tel Aviv geschickt hat. Unser Co-Host Jan Feddersen war der erste deutsche Journalist, der den ESC überhaupt ernsthaft beschrieben hat.
Jan nennt den Genozidvorwurf eine Propagandaformel. Er hält den zweiten Platz für Israel für einen Triumph. Und die deutschen ESC-Bemühungen für ein Debakel – die ARD habe Angst vor der eigenen Moderne.
Wie politisch darf der ESC sein? Warum scheitert Deutschland so verlässlich? Eine Bonus-Folge zum Eurovision Song Contest.
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Jan nennt den Genozidvorwurf eine Propagandaformel. Er hält den zweiten Platz für Israel für einen Triumph. Und die deutschen ESC-Bemühungen für ein Debakel – die ARD habe Angst vor der eigenen Moderne.
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18.05.2026
1 Stunde 10 Minuten
Kolumnist Harald Martenstein, einst Mitglied der DKP, will heute nicht mehr links sein. Er wirft den Linken woken Meinungsdruck vor. Der SPDler Michael Roth kritisiert linke Identitätspolitik ebenfalls – auch in seiner Partei. Dafür erlebte er dort Ausgrenzung. Trotzdem bleibt er.
Warum bleibt der eine, warum geht der andere? Wann hört man auf, links zu sein? Martenstein und Roth diskutieren LIVE in der KÖNIG GALERIE auch, was überhaupt linke Werte sein sollen. Zu seinen kommunistischen Zeiten hätte Martenstein den Sozialdemokraten Roth nämlich „Sozialfaschist" genannt.
Zum Buch von Michael Roth: https://www.amazon.de/Zonen-Angst-Leben-Leidenschaft-Politik/dp/3406837816
Zum Buch von Harald Martenstein: https://www.amazon.de/Wenn-Denken-Richtung-ändert-SPIEGEL-Bestseller/dp/3170471708
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Zum Buch von Michael Roth: https://www.amazon.de/Zonen-Angst-Leben-Leidenschaft-Politik/dp/3406837816
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Über diesen Podcast
Based. ist ein Podcast, in dem Journalismus mit Neugier und Respekt
gemacht wird. Wir wollen das Zuhören und Verstehen im Journalismus
wieder groß machen. Denn nur so können wir dazulernen. Dafür laden
wir jede Woche Gäste ein, die based sind – Menschen, die eine
fundierte Meinung haben und damit die Debatte prägen. Wir glauben
an kritische und mündige Medienkonsumenten. Deshalb schaffen wir
Raum für freie Meinungsäußerung und offenen Diskurs. Nur so kann
eine liberale Demokratie fruchtbar sein. Wir sind die Bühne.
basedpodcast.de https://linktr.ee/based_medien
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göhrde
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