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Beschreibung
vor 1 Woche
An den Ufern des Sees / Le Sacre du Printemps
Zwei Choreografien von Antoine Jully
Pünktlich zum Frühlingsbeginn präsentiert die BallettCompagnie
Oldenburg den zweiteiligen Ballettabend »Blühend«.
Ohne Wasser würde nichts wachsen, keine Knospe erblühen. In
seiner Choreografie »An den Ufern des Sees« hat sich Antoine
Jully mit Beobachtungen und Gedanken an, im und unter Wasser
beschäftigt. Das Wesen des Wassers ist die Veränderung und
Bewegung: Schon ein zarter Windhauch kräuselt die zuvor
spiegelglatte Oberfläche eines Sees, Wasserpflanzen geraten in
Schwingung, wenn ein Fischschwarm durch ihre Blätter und Stängel
hindurch schwimmt und Vögel und Schwimmer tauchen ins Wasser
hinein. Jully erfindet zu Eduard Tubins »Konzert für Kontrabass
und Orchester« (1948) choreografische Bilder zum Element Wasser.
Die Wucht, mit der Igor Strawinskys neuartige Rhythmen und
Melodien bei der Uraufführung von »Le Sacre du Printemps« am 29.
Mai 1913 in Paris auf das Publikum trafen, löste einen der
größten Skandale in der Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts
aus. Mehr als 110 Jahre später fasziniert Strawinskys
klanggewaltiges Werk immer noch und zahlreiche Choreograf:innen
haben ihre Version des »Frühlingsopfers« in unterschiedlichsten
Lesarten kreiert. Antoine Jullys Interpretation aus dem Jahr 2019
erzählt, ausgehend von den Rollenfiguren des Originals, eine
Geschichte über heutige Themen, die uns ganz akut betreffen, wie
den Umgang mit Natur sowie Rivalität und Machtgebaren zwischen
Menschen.
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