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Beschreibung
vor 1 Woche
Alle Angebote, Veranstaltungen, Publikationen,
Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische
Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf
unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de
Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über
Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns
eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de
Bewegender Auftakt der Folge: Eva Szepesi singt ein Lied aus
ihrer Kindheit – ein Lied, das ihr ihre Mutter vor dem Holocaust
immer sang. Im Gespräch mit der Moderatorin Isabel Gathof erzählt
die über 90-Jährige Auschwitz-Überlebende, die im Januar 1945 als
12-Jährige von Soldaten der Rote Armee befreit wurde, von
Verlust, Überleben und dem langen Weg, über das Erlebte sprechen
zu können. Auch Eva Szepesis Tochter Anita Schwarz kommt zu Wort
und beschreibt, wie die Erfahrungen der Mutter ihr eigenes Leben
prägen: Als Teil der zweiten Generation, die mit den Spuren
transgenerationaler Traumata lebt und zugleich Verantwortung für
das Weitertragen der Erinnerung übernimmt. Gemeinsam reflektieren
sie, wie Erinnerung heute weitergegeben wird – etwa durch
Zeitzeugen-Theater, Schulgespräche und Begegnungen mit
Jugendlichen.
Mit spürbarer Besorgnis sprechen sie über Antisemitismus,
Unsicherheit und die Frage, wie Erinnerungskultur lebendig
bleiben kann – eine eindringliche Folge über jüdisches Leben,
gemeinsame Verantwortung und die Notwendigkeit, nicht zu
schweigen.
Timestamps zu Folge 13 „Über den Umgang mit
Erinnerungskultur“
(00:00:32) – Eva Szepesi singt das ungarische Lied „Szeressük
egymást gyerekek“
(00:01:06) – Anmoderation, Kontextualisierung des Liedes,
Vorstellung der Gäste Eva Szepesi & Anita Schwarz
(00:01:06) – Inhalt, Bedeutung und Übersetzung des Liedes;
persönliche Bedeutung
(00:05:50) – Bedeutung künstlerisch-kreativer sowie medialer
Formen der Erinnerungskultur
(00:07:46) – „Treffpunkt“ der Jüdischen Gemeinde Frankfurt als
„geschützter Raum“ für Überlebende des Holocaust
(00:08:56) – Erinnerung an Gespräch vor 1.000 Schülern in
Offenbach nach dem 7. Oktober
(00:10:51) – Eva Schwarz begleitet ihre Mutter als „Zeugin einer
Zeitzeugin“; Weitergabe eines transgenerationalen Traumas
(00:12:30) – Wie Eva Szepesi nach Deutschland kam und in
Deutschland blieb
(00:14:03) – Wieso Eva Szepesi die jüdische Identität vor ihrer
ersten Tochter verbarg
(00:16:00) – Umgang mit dem Holocaust innerhalb der Familie
Szepesi; 50 Jahre Schweigen
(00:18:35) – Besuch der Gedenkveranstaltung 50 Jahre nach der
Befreiung von Auschwitz brachte Eva Szepesi zum Reden
(00:21:20) – Wie kann man mit dieser Vergangenheit leben ohne von
ihr überwältigt zu werden?
(00:22:05) – Familie spendet Liebe – Kinder, Enkel; außer
Onkel blieb ihr niemand unmittelbar nach dem Krieg
(00:23:58) – Teilnahme am „March of the Living“ mit der ganzen
Familie offenbarte 2016 schließlich trauriges Schicksal der
Eltern & des Bruders
(00:27:46) – Flucht als Kind über die Slowakei; Lebensaufgabe,
Geschichte weiterzugeben
(00:29:45) – Eva Szepesi: „Die Shoah begann nicht mit Auschwitz,
sondern mit Schweigen“
(00:29:45) – Anita Schwarz: Über Jüdisches Leben ist bei den
meisten Schülerinnen und Schülern wenig bekannt
(00:30:35) – Problematischer Umgang mit jüdischen Menschen nach
dem 7. Oktober 2023
(00:32:34) – Appelle: Nicht schweigen und Haltung zeigen,
Ungerechtigkeit entgegentreten!
(00:34:01) – Hoffnung, dass in Zukunft weniger Schutz für
Jüdisches Leben erforderlich wird
(00:35:09) – Schlussappell und Abmorderation – Schutzräume /
„safe places“ sind wichtig
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