Episoden

Folge 12: Israelis in Hessen
26.01.2026
1 Minute
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de In dieser Podcastfolge stehen die persönlichen Erfahrungen von Eliya Kraus und Nir Rosenfeld im Mittelpunkt, die als Israelis seit mehreren Jahren in Hessen leben. Auftakt des Gesprächs mit Moderatorin Isabel Gathof bildet der musikalische Einspieler „HaBaita“ („zuhause“ bzw. „nach Hause“ – auf hebräisch), der als Appell nach dem 7. Oktober 2023, die Geiseln zurück nach Hause zu bringen, gleichzeitig zu einem Symbol für Zusammenhalt, Hoffnung und der Sehnsucht nach „Zuhause“ geworden ist. Von dort aus entfaltet sich ein vielschichtiges Gespräch über Identität, Zugehörigkeit und die Bedeutung von Heimat in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Umbrüche. Die beiden Studiogäste schildern ihre individuellen Wege nach Frankfurt, ihre familiären und beruflichen Entscheidungen sowie ihre Erfahrungen innerhalb der jüdischen und israelischen Community in Hessen. Thematisiert werden sowohl gelungene Integrationsprozesse und der Aufbau geschützter Gemeinschaftsräume als auch die spürbaren Veränderungen seit dem 7. Oktober 2023, insbesondere im Hinblick auf Antisemitismus, Sicherheit und gesellschaftliches Klima. Darüber hinaus gibt die Episode Einblicke in die israelische Kultur und Mentalität, die durch starke Gemeinschaftsbindung, Offenheit und historische Prägung gekennzeichnet ist. Zugleich wird der Blick nach vorne gerichtet: Welche Erwartungen richten Israelis in Hessen an Politik, Zivilgesellschaft und Bildung? Und unter welchen Bedingungen kann Hessen für jüdisches und israelisches Leben ein dauerhaftes Zuhause sein? Diese Episode ist mehr als ein politisches Gespräch: Sie ist ein eindrucksvolles Porträt israelischen Lebens in Hessen, voller Emotionen, ehrlicher Worte und persönlicher Einblicke. Timestamps zu Folge 12 „Israelis in Hessen“ (00:00:32) – Einspieler „HaBaita“ – Homeland Concert Israel, Oktober 2023 (00:03:03) – Einordnung des Liedes, Vorstellung der Gäste (00:04:18) –  Erläuterungen zum Lied, Bezug zu den Geiseln des 7. Oktobers 2023 (00:05:30) – Nir Rosenfeld über Frankfurt als neue Heimat, aber auch Gedanken an Rückkehr nach Israel (00:09:55) – Eliya Kraus’ Weg nach Frankfurt 2019 (00:13:35) – Gründung von „Zusammen Frankfurt“ (00:16:18) – Frage nach Bleiben oder Gehen (00:17:25) – Nirs persönliche Erfahrungen als israelischer Neuankömmling und Gastronom (00:21:49) – Nirs Tierrechtsaktivismus; Veränderungen des gesellschaftspolitischen Klimas (00:24:03) – Solidarität und Unterstützung aus nichtjüdischem Umfeld (00:25:49) – Bedeutung Israels als sicherer Hafen für jüdische Menschen (00:30:35) – Was vermissen die Studiogäste aus Israel? (00:32:08) – Frage nach der israelischen Mentalität und jüdischen Identität (00:35:38) – Nirs prägende Zeit beim Militärdienst in Israel (00:37:29) – Nirs persönliche Erfahrungen in Amsterdam 2024: Hatz auf Juden nach einem Fußballspiel (00:39:15) – Erwartungen an Politik und Zivilgesellschaft (00:40:55) – Eliya fordert verpflichtende Besuche von KZ-Gedenkstätten (00:42:38) – Antisemitismus im Wandel, Antizionismus auf dem Vormarsch (00:44:08) – Nirs möglicher Abschied von Hessen (00:46:52) – Schlussworte, Dank, Abmoderation
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Folge 11: Synagogen in Hessen – Das Gedenkbuch-Projekt und virtuelle Rekonstruktionen
10.11.2025
37 Minuten
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de Ein seltener Zeitzeugenbericht über das innere Erscheinungsbild der heute komplett zerstörten Synagoge an der Friedberger Anlage eröffnet Podcast-Folge 11: Anfang der 1930er Jahre prägten noch rund 400 Synagogen das Bild Hessens – darunter prachtvolle Bauten in Städten wie Frankfurt und Kassel – ebenso wie schlichte Beträume in kleinen Dörfern. Sie erzählten von der Vielfalt jüdischen Lebens, von Verwurzelung und kulturellem Reichtum. Doch kaum eine überstand die nationalsozialistische Gewaltherrschaft unversehrt. Heute verfügen hessenweit nur noch 16 Synagogen über ein aktives Gemeindeleben. Im Gespräch mit Dr. Stefanie Nathow und Dr. Marc Grellert – die über ihre Arbeit im Rahmen des Kooperationsprojekts der Goethe Universität Frankfurt & der Technischen Universität Darmstadt zum Synagogen-Gedenkbuch Hessen berichten – wird deutlich, wie akribische historische Forschung und virtuelle Rekonstruktionen sich ergänzen: Aus alten Fotografien, Archivalien und Erinnerungen entstehen virtuelle Räume, die teils aus dem Stadtbild gänzlich verschwundene Synagogen wieder erlebbar machen. Das Projekt „Zerbrechliche Nachbarschaft. Gedenkbuch der Synagogen und jüdischen Gemeinden in Hessen“ will dieses Erbe bewahren. Ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Gedenken und Lernen. Virtuelle Realität öffnet hier nicht nur Türen zu zerstörten Bauten, sondern zu Geschichten von Vielfalt, Verlust und Erneuerung jüdischen Lebens in Hessen. Timestamps zu Folge 11 „Synagogen in Hessen – Das Gedenkbuch-Projekt und virtuelle Rekonstruktionen“ (00:00:32) – Zusammenschnitt aus dem Interview mit dem Zeitzeugen Yehuda Ariel (1990)      (00:03:31) – Erläuterung des Einspielers, Anmoderation und Vorstellung der Studiogäste                             (00:05:15) – Kooperationsprojekt „Synagogen-Gedenkbuch“ (00:07:06) – Die virtuell rekonstruierten Synagogen: Dieburg, Alsfeld, Burghaun (00:09:44) – Wie kam es zur Kooperation der beiden vorgestellten Projekte (00:15:42) – Zur Bedeutung von Zeitzeugen und ihre Erinnerungen an zerstörte Synagogen (00:17:02) – Die Dauerausstellung im Hochbunker Friedberger Anlage (00:17:50) – Welche Quellen finden Verwendung? (00:22:04) – Synagogen spiegeln das jüdische Selbstverständnis der jeweiligen Zeit wider (00:24:07) – Was kann man von virtuell rekonstruierten Synagogen erfahren? (00:25:31) – Moritz Daniel Oppenheims Gemälde „Der Segen des Rabbi“ (00:26:39) –  Erinnerung an unsichtbare Orte – wie wird die Erinnerung lebendig gehalten? (00:27:22) – Wie man virtuelle Rekonstruktionen nutzbar machen kann (00:29:16) – Perspektiven auf jüdisches Leben weiten (00:30:35) –  Wie interessierte Lehrkräfte vorgehen sollen; Kontaktmöglichkeiten (00:31:32) –  weitere Pläne und Zukunftswünsche; Datenbank: Synagogen-Internet-Archiv, neuer Webauftritt zum 9. November: www.virtuelle-synagogen.de (00:36:03) –  Abmoderation (00:36:23) - Informationen zur Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)
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Folge 10: Makkabi & die jüdische Eintracht
24.09.2025
43 Minuten
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de Was macht Eintracht Frankfurt eigentlich „jüdisch“ und welche Geschichte verbirgt sich hinter Makkabi, dem jüdischen Sportverein? Diese und weitere Fragen beleuchtet Moderatorin Isabel Gathof in der 10. Folge des Podcasts zu „Jüdischem Leben, Geschichte & Kultur in Hessen“ gemeinsam mit den Studiogästen Alon Meyer – Präsident von Makkabi Frankfurt & Makkabi Deutschland – sowie Matthias Thoma, Leiter des Museums von Eintracht Frankfurt. Die Gründung der Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (1899) sowie des Jüdischen Sportvereins Makkabi (1898 in Berlin) gehen beide auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück – doch die beiden Vereine verbindet mehr als nur das. Angefangen bei den Gründervätern des Vereins, zu denen jüdische Frankfurter zählten und in den 1920er Jahren der Eintracht dazu verhalfen, zu einem Spitzenverein zu werden, aber auch dem Ausschluss erfolgreicher jüdischer Sieler (wie Julius „Jule“ Lehmann) in den 1930er Jahren zieht sich eine jüdische Traditionslinie wie ein roter Faden durch die Geschichte der Eintracht, die Matthias Thoma u.a. in seinem Eintracht-Museum aufgreift und gemeinsam mit Alon Meyer, dessen Herz nicht nur für den blau-weißen Verein mit dem stilisierten Davidsstern im Logo – MAKKABI – schlägt, sondern auch für die schwarz-rote SGE. Neben einer Zeitreise durch die Vereinsgeschichte und Mitglieder, die diese im Laufe des vergangenen Jahrhunderts prägten, steht auch eine Diskussion über den Umgang mit Antisemitismus und Rassismus auf und neben dem Spielfeld im Fokus dieser besonderen Episode, die nicht nur das Herz von Fußballfans höherschlagen lässt. Timestamps zu Folge 10 „Makkabi & die jüdische Eintracht“   (00:02:02) – Anmoderation und Vorstellung der Studiogäste Alon Meyer & Matthias                                    Thoma (00:02:44) – Beginn der Makkabi-Geschichte in Deutschland (00:04:32) –  Gründung von Makkabi Frankfurt (00:05:58) –  60-jähriges Gründungsjubiläum von Makkabi Frankfurt (00:10:50) – Jüdische Sponsoren / Ursprung der „Schlappekicker“ (00:12:30) –  Erinnerungskultur bei der Eintracht (00:14:42) –  Begegnungen zwischen Makkabi und der Eintracht (00:20:15) – Konfrontation mit der Vergangenheit (00:21:45) – Auseinandersetzung mit der Vereinsgeschichte beim DFB (00:22:41) – Das Eintracht Museum als Folge der Erinnerungsarbeit (00:24:19) – Vereine und NS-Vergangenheit (00:24:30) – Vergessene/verstoßene Vereinsmitglieder (00:24:49) – Verantwortliche benennen (00:26:38) –  Helmut „Sonny“ Sonneberg (00:30:25) – Begeisterung für die demokratische Werteordnung (00:31:39) –  Antisemitismus gegenüber Makkabi-Vereinsmitgliedern (00:35:25) –  Emotionen als Chance zur Wertevermittlung    (00:38:48) – Schlussworte, Zukunftswünsche und Abmoderation
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Folge 9: Eine Torah zieht ein – Jubiläen in den Jüdischen Gemeinden Hanau und Offenbach
22.04.2025
36 Minuten
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de Die Jüdische Gemeinde Hanau feiert das 20-jährige Jubiläum ihrer Neugründung nach der Shoah. Zu diesem besonderen Anlass geht Episode 9 auf Zeitreise in die frühen 2000er Jahre – und im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Hanau, Oliver Dainow sowie Rivkah Gurewitz, Frau des Offenbacher Gemeinderabbiners Mendel Gurewitz dem Thema auf den Grund, welche besondere Bedeutung einer neuen Torahrolle bei freudigen Ereignissen, wie z.B. Jubiläen, zukommt. 2005 wurde in Hanau ein bedeutendes Kapitel jüdischen Lebens wieder neu aufgeschlagen: Mit der Neugründung der Jüdischen Gemeinde kehrte nicht nur erstmalig nach dem Holocaust wieder religiöses und kulturelles jüdisches Leben zurück in die Stadt, sondern auch ein lebendiges Zeichen des Miteinanders, der Erinnerung und der Hoffnung. Anlässlich des 20-jährigen Gemeindejubiläums im April 2025 berichtet Oliver Dainow von den Anfängen der vornehmlich durch jüdische Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion gegründeten Jüdischen Gemeinde Hanau. Rivkah Gurewitz, die damals gerade frisch verheiratet mit ihrem Mann aus New York ins Rhein-Main-Gebiet kam, erinnert sich noch gut, welche besonderen Ereignisse sie mit den Menschen verbindet, die – wie sie selbst – eine neue Heimat in der Region fanden. Welche besondere Bedeutung der Torah – der zentralen religiösen Schrift des Judentums, welche die fünf Bücher Mose umfasst und grundlegende religiöse, moralische und gesellschaftliche Gebote für gläubige Jüdinnen und Juden enthält – bei freudigen Festen in den Gemeinden im Laufe der Jahre zukommt, darüber diskutieren die beiden Studiogäste in Episode 9 mit Moderatorin Isabel Gathof. Eine neue Torah zieht ein – nun auch in Hanau, wenn auch nicht am eigentlichen Gründungsjubiläum, dem 17. April, da dieser Tag im Jahr 2025 mit dem jüdischen Feiertag Pessach zusammenfällt (eines der wichtigsten Feste im Judentum, das an den Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten erinnert): ein öffentliches Bekenntnis zu Glaube, Tradition, Gemeinschaft und die Kontinuität jüdischen Lebens. Timestamps zu Folge 9 (00:00:32) – Einspieler / Musik: „Torah tziva lanu Moshe“ (Die Torah, die Moses uns gegeben hat) (00:01:51) – Vorstellung der Studiogäste Rivkah Gurewitz & Oliver Dainow (00:03:12) – Was die Jüdischen Gemeinden in Hanau und Offenbach verbindet (00:07:12) – Familie Gurewitz als erste Rabbinerfamilie nach der Shoah in Offenbach (00:09:46) – Geschichte der Jüdischen Gemeinde Offenbach – erster Synagogen-Neubau in Hessen (00:11:30) – Provisorium der Jüdischen Gemeinde Offenbach heute Sitz des Tonstudios (00:14:58) – Rivkah Gurewitz’ Erinnerungen an den einstigen Offenbacher Gemeinde-Kantor (00:21:01) – 20-jähriges Gemeindejubiläum in Hanau - eine neue, aus der Ukraine stammende Torah-Rolle (00:24:15) – Große Feierlichkeiten am 29. April 2025 im Congress Park Hanau (00:25:34) – Judaica – Torah-Schild findet Weg aus Auktion in New York zurück nach Hanau (00:28:21) – Die Torah als Erbe von Moses und Wort Gottes; Jahreszyklus & Bedeutung der Torah (00:31:15) – Einbringung der neuen Torah-Rolle in die Jüdische Gemeinde Hanau im Rahmen einer Prozession (00:32:34) – Schlusswort: Jüdisches Leben soll sichtbar und lebendig sein
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Folge 8: Moritz Daniel Oppenheim
26.02.2025
41 Minuten
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de Anlässlich des 225. Geburtstags Moritz Daniel Oppenheims (geboren am 8. Januar 1800 in Hanau) spricht Isabel Gathof mit den Oppenheim-Experten Dr. Esther Graf (Kunsthistorikerin, promovierte über M.D. Oppenheims Genrekunst) und Erik Riedel (Ausstellungsleiter des Jüdischen Museums Frankfurt & Kurator für Kunst des 20. Jahrhunderts) über den ersten jüdischen Künstler der Moderne mit akademischer Ausbildung, der als Ausnahmepersönlichkeit der Jüdischen Emanzipation zum „Maler der Rothschilds & Rothschild der Maler“ avancierte. Was macht Moritz Daniel Oppenheim und seine Kunst zu einem Paradebeispiel jüdischer Emanzipation im 19. Jahrhundert? Wie wurde aus einem talentierten Jungen aus dem einstigen jüdischen Ghetto Hanaus ein Künstler von Weltruhm, dessen Werke sich heute in Jerusalem und New York – aber auch Frankfurt und Hanau – finden? Welche besondere Bedeutung kommt seinen Werken – gerade im Hinblick auf interreligiösen Dialog – bis heute zu? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die Gesprächsrunde im Rahmen der „Oppenheim-Jubiläumsepisode“ des Podcast zu Jüdischem Leben, Geschichte und Kultur Hessens und lädt dazu ein, die Meisterwerke auf Leinwand einmal persönlich zu betrachten. Timestamps zu Folge 8 „Moritz Daniel Oppenheim“ (00:00:32) – Einspieler „Auszug aus M.D. Oppenheims Erinnerungen“, eingesprochen von Majer Szanckower (00:03:18) – Vorstellung der Studiogäste: Dr. Esther Graf & Erik Riedel (00:05:25) – Einblicke in die Oppenheim’schen Kinderjahre sowie das Elternhaus; Bedeutung von säkularer Bildung (00:06:52) – Jüdische Ghettos im Umbruch (00:08:20) – Weltgewandte Eltern, Besuche im Hanauer Stadttheater (00:10:09) – Wertschätzung von Kultur & Bildung in repressiven Zeiten (00:11:02) – Ein Jude als bildender Künstler im Kontext des vermeintlichen jüdischen Bilderverbots (00:12:27) – Verbürgerlichung der Kunst (00:13:40) – Begriffsklärung Jüdische Emanzipation (00:15:05) – Oppenheim als aktiver Protagonist der Jüdischen Emanzipation (00:16:52) – 1825 Niederlassung in Frankfurt; Politisierung / Beziehung zu Dr. Gabriel Riesser (00:18:14) – Auftakt zu jüdischen Genrebildern durch das 1833/34 geschaffene Werk „Heimkehr des Freiwilligen…“ (00:19:04) – Bilderzyklus zum Altjüdischen Familienleben (00:22:30) – Darstellung von jüdischem Leben jenseits antisemitischer Stereotype (00:23:45) – Nutzung visueller Codes für jüdische sowie nicht-jüdische Zielgruppen (00:25:27) – Museen in aller Welt beherbergen Oppenheims Werke – insbesondere New York, Jerusalem, Frankfurt & Hanau) (00:25:58) – Was unterscheidet die einzelnen Sammlungen; Bedeutung von Exil, Shoah & Nachkriegszeit (00:25:58) – Zur Person Ludwig Rosenthal (Initiator der Hanauer Oppenheim-Gemäldesammlung) (00:31:14) – Oppenheims Zyklus zur Darstellung der biblischen Geschichte von Sarah & Hagar im Jüdischen Museum Frankfurt (00:34:40) – interreligiöser Brückenschlag (00:35:52) – Was macht Oppenheims Werk bis heute so relevant? (00:38:09) – Oppenheim als Vorbild für marginalisierte Gruppen (00:39:24) – Verabschiedung, Appell zu Museumsbesuch
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Über diesen Podcast

In Hessen hat jüdisches Leben eine lange und starke Tradition und prägt in seiner Vielfalt das gesellschaftliche Miteinander. Ein zentrales Anliegen dieses Podcasts ist es, diese Vielfalt für ein breites Publikum aufzubereiten und darüber hinaus auch Bildungsmaterial für den Einsatz in der historisch-politischen Bildung an die Hand zu geben. Neue Zugänge und Inhalte sollen bisherige ergänzen, um zu zeigen, dass jüdisches Leben seit Jahrhunderten bis heute konstitutiver Bestandteil deutscher und speziell hessischer Geschichte und Gegenwart ist. Den inhaltlich-thematischen Einstieg einer jeden Folge bildet ein Einspieler mit hörspielartiger Charakteristik, auf dessen Grundlage die unterschiedlichen geladenen Studiogäste unter Moderation von Isabel Gathof interessante Aspekte jüdischen Lebens, Geschichte & Kultur Hessens mit Aktualitätsbezug diskutieren.

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