Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Jüdisches Leben in Hessen Podcast

Episoden

54 Minuten
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de

Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de

Welche Rolle spielte Hessen für die jüdischen Überlebenden der Shoah nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Und wie wurde aus einem ehemaligen DP-Lager in Frankfurt-Zeilsheim für tausende Menschen ein Ort des Wartens, der Hoffnung und des Neuanfangs? Podcastfolge 15 widmet sich einem bedeutenden, heute jedoch vielfach unbekannten Kapitel der hessischen Nachkriegsgeschichte.

Im Gespräch mit dem Historiker Jim Tobias und dem Zeitzeugen Majer Szanckower wird deutlich, dass das jüdische DP-Camp Frankfurt-Zeilsheim weit mehr als eine provisorische Unterkunft war.

„DP-Camps“ waren Lager für sogenannte „displaced persons“ – Menschen, die durch Krieg und Verfolgung entwurzelt worden waren und nach der Befreiung zunächst keine Heimat hatten, in die sie zurückkehren konnten.

Als eines der wichtigsten jüdischen Displaced-Persons-Camps in Hessen entstand hier nach der Shoah neues jüdisches Leben: Es gab Schulen und Kindergärten, Sportvereine, Zeitungen, kulturelle Veranstaltungen und eine lebendige Gemeinschaft. Zugleich erzählen die Studiogäste von den Herausforderungen der Nachkriegszeit, von der Suche nach Angehörigen, dem Wunsch nach einer neuen Heimat und der Frage, wie ein Leben nach Verfolgung und Verlust überhaupt wieder möglich wurde.

Timestamps zu Folge 15 „Das DP-Camp Frankfurt-Zeilsheim“

(00:00:33) – Interview-Ausschnitt mit Rosa Orlean, ehem. Bewohnerin des DP-Camp Zeilsheim

(00:02:05) – Thematische Einführung, Begriffsklärung; Vorstellung der Studiogäste

(00:07:11) – Zentrale Informationen zu DP-Camps, Situation in Deutschland nach Kriegsende

(00:11:30) – Täter und Opfer trafen zunächst in DP-Camps aufeinander

(00:13:07) – Ergebnis des Harrison-Reports: jüdische DP-Lagern

(00:14:57) – Wie kam es zur Gründung des DP-Camps Zeilsheim?

(00:19:10) – Pogrom von Kielce führte zu Massenflucht aus Polen

(00:20:59) – Majer Szanckower spricht von seinen Erinnerungen an das DP-Camp Föhrenwald

(00:27:37) – Bedeutung von Eretz Israel für jüdische DPs

(00:29:05) – Emigrationspläne nach Norwegen und Detroit bis São Paolo

(00:31:00) – 1957: Majer Szanckowers Ankunft in Frankfurt/Main

(00:34:57) – Kinder in DP-Camps

(00:35:55) – Historische Ereignisse im DP-Camp Zeilsheim

(00:38:13) – Wie das Leben in der Waldschmidtstraße in Frankfurt weiterging

(00:41:19) – Antisemitismus-Erfahrungen und Angst im Nachkriegsdeutschland

(00:42:58) – Etablierte, erste Frankfurter Juden stammten aus DP-Camps, v. a. aus Polen

(00:44:33) – Bedeutung von DP-Camps für die deutsche (Nachkriegs-)Geschichte

(00:46:30) – Warum wird ein Teil der Geschichte verdrängt?

(00:47:10) – Wie das Leben im DP-Camp Majer Szanckowers weiteres Leben geprägt hat

(00:47:52) – Bedeutung von Initiativen aus der Zivilgesellschaft

(00:49:56) – Botschaft der Studiogäste und Wünsche an die Zukunft

(00:52:11) – Abmoderation und Appell an die Zuhörenden
1 minute
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de

Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de

Ein gesungener Ausschnitt aus Psalm 121 – „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“ – von Kantorin Annette Ejnat Willing eröffnet diese Episode. Kantorinnen sind in Hessen eine Seltenheit – und ebenso außergewöhnlich ist der Ort, an dem sie wirkt: die einzige jüdische Landsynagoge mit aktivem Gemeindeleben in Hessen.

In dieser Episode sprechen die Vorstandsmitglieder der Liberalen Jüdischen Gemeinde Felsberg „Emet ve Shalom“ (Wahrheit & Friede), Sarah-Elisa Krasnov und Christopher Willing, mit Moderatorin Isabel Gathof über eine Gemeinde, die für gelebte Vielfalt und starkes ehrenamtliches Engagement steht. Die Synagoge in Felsberg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: von der Einweihung im 19. Jahrhundert über die Zerstörung in der NS-Zeit, bis zur Wiedereröffnung der Synagoge im Jahr 2022 – nach Jahrzehnten der Zweckentfremdung.

Im Fokus des Gesprächs stehen die konkrete Gemeindearbeit vor Ort, die Rolle im liberal-egalitären Dachverband JLEV sowie die besonderen Bedingungen einer Flächengemeinde mit großem Einzugsgebiet. Zugleich wird deutlich, wie jüdisches Leben heute unter veränderten Sicherheitsbedingungen stattfindet – zwischen geschütztem Raum, gesellschaftlicher Sichtbarkeit und dem Anspruch, durch Bildungsarbeit und Dialog (etwa im Projekt „Meet a Jew“) aktiv in die Mehrheitsgesellschaft hineinzuwirken.

Timestamps zu Folge 14 „Landjudentum & die Synagoge Felsberg“

(00:00:32) – Musikalisches Intro: Die Kantorin der Jüdischen Gemeinde Felsberg, Annette Ejnat Willing, singt einen Ausschnitt aus dem Psalm 121                      

(00:03:37) – Einführung zur Jüdischen Gemeinde Felsberg „Emet ve Shalom“ und Vorstellung der Studiogäste Sarah-Elisa Krasnov & Christopher Willing

(00:04:13) – Jüdische Kantorinnen in Hessen haben Seltenheitswert

(00:05:15) – Sarah-Elisa Krasnov über die vielen Besonderheiten der Felsberger Jüdischen Gemeinde

(00:06:42) – Bedeutung der Arbeit im Vorstand, Mitgestaltung von Jüdischem Leben in Nordhessen

(00:09:34) – Christopher Willing zur Historie der Synagoge & Jüdischen Gemeinde Felsberg

(00:14:12) – Besonderheiten im Vergleich zu städtischen Gemeinden in Hessen

(00:18:24) – Herausforderung, Menschen zu motivieren, „auf’s Land zu kommen“, großes Einzugsgebiet

(00:20:12) – Letzte und einzige Landsynagoge mit aktivem Gemeindeleben in Hessen

(00:21:50) – Neue Fortführung an historischem Ort, Re-Etablierung jüdischen Lebens

(00:27:12) – Persönliche Motivation Sarah-Elisa Krasnovs; persönliches Engagement bei „Meet a Jew“

(00:29:34) – Wunsch nach mehr Mitgliedern; besondere Herausforderungen während gegenwärtiger Krisenzeit

(00:38:40) – Wunsch an die Zukunft: pluralistisches Zusammenleben auf Basis von Grundgesetz & Religionsfreiheit

(00:39:25) – Besuchsmöglichkeit der Synagoge nach Anmeldung

(00:40:20) – Benefiz-Konzert muslimischer Schülerinnen und Schüler

(00:42:27) – „Mitzvah Day“ in Kooperation mit der Freien Schule Waldau

(00:44:18) – Appell, Haltung zeigen, Soziale Medien sind kein regelfreier Raum

(00:46:03) – Schlusswort und Abmoderation
1 minute
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de

Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de

Bewegender Auftakt der Folge: Eva Szepesi singt ein Lied aus ihrer Kindheit – ein Lied, das ihr ihre Mutter vor dem Holocaust immer sang. Im Gespräch mit der Moderatorin Isabel Gathof erzählt die über 90-Jährige Auschwitz-Überlebende, die im Januar 1945 als 12-Jährige von Soldaten der Rote Armee befreit wurde, von Verlust, Überleben und dem langen Weg, über das Erlebte sprechen zu können. Auch Eva Szepesis Tochter Anita Schwarz kommt zu Wort und beschreibt, wie die Erfahrungen der Mutter ihr eigenes Leben prägen: Als Teil der zweiten Generation, die mit den Spuren transgenerationaler Traumata lebt und zugleich Verantwortung für das Weitertragen der Erinnerung übernimmt. Gemeinsam reflektieren sie, wie Erinnerung heute weitergegeben wird – etwa durch Zeitzeugen-Theater, Schulgespräche und Begegnungen mit Jugendlichen.

Mit spürbarer Besorgnis sprechen sie über Antisemitismus, Unsicherheit und die Frage, wie Erinnerungskultur lebendig bleiben kann – eine eindringliche Folge über jüdisches Leben, gemeinsame Verantwortung und die Notwendigkeit, nicht zu schweigen.

Timestamps zu Folge 13 „Über den Umgang mit Erinnerungskultur“

(00:00:32) – Eva Szepesi singt das ungarische Lied „Szeressük egymást gyerekek“

(00:01:06) – Anmoderation, Kontextualisierung des Liedes, Vorstellung der Gäste Eva Szepesi & Anita Schwarz

(00:01:06) – Inhalt, Bedeutung und Übersetzung des Liedes; persönliche Bedeutung

(00:05:50) – Bedeutung künstlerisch-kreativer sowie medialer Formen der Erinnerungskultur

(00:07:46) – „Treffpunkt“ der Jüdischen Gemeinde Frankfurt als „geschützter Raum“ für Überlebende des Holocaust

(00:08:56) – Erinnerung an Gespräch vor 1.000 Schülern in Offenbach nach dem 7. Oktober

(00:10:51) – Eva Schwarz begleitet ihre Mutter als „Zeugin einer Zeitzeugin“; Weitergabe eines transgenerationalen Traumas

(00:12:30) – Wie Eva Szepesi nach Deutschland kam und in Deutschland blieb

(00:14:03) – Wieso Eva Szepesi die jüdische Identität vor ihrer ersten Tochter verbarg

(00:16:00) – Umgang mit dem Holocaust innerhalb der Familie Szepesi; 50 Jahre Schweigen

(00:18:35) – Besuch der Gedenkveranstaltung 50 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz brachte Eva Szepesi zum Reden

(00:21:20) – Wie kann man mit dieser Vergangenheit leben ohne von ihr überwältigt zu werden?

(00:22:05) – Familie spendet Liebe – Kinder, Enkel; außer Onkel blieb ihr niemand unmittelbar nach dem Krieg

(00:23:58) – Teilnahme am „March of the Living“ mit der ganzen Familie offenbarte 2016 schließlich trauriges Schicksal der Eltern & des Bruders

(00:27:46) – Flucht als Kind über die Slowakei; Lebensaufgabe, Geschichte weiterzugeben

(00:29:45) – Eva Szepesi: „Die Shoah begann nicht mit Auschwitz, sondern mit Schweigen“

(00:29:45) – Anita Schwarz: Über Jüdisches Leben ist bei den meisten Schülerinnen und Schülern wenig bekannt

(00:30:35) – Problematischer Umgang mit jüdischen Menschen nach dem 7. Oktober 2023

(00:32:34) – Appelle: Nicht schweigen und Haltung zeigen, Ungerechtigkeit entgegentreten!

(00:34:01) – Hoffnung, dass in Zukunft weniger Schutz für Jüdisches Leben erforderlich wird

(00:35:09) – Schlussappell und Abmorderation – Schutzräume / „safe places“ sind wichtig
1 minute
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de

Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de

In dieser Podcastfolge stehen die persönlichen Erfahrungen von Eliya Kraus und Nir Rosenfeld im Mittelpunkt, die als Israelis seit mehreren Jahren in Hessen leben. Auftakt des Gesprächs mit Moderatorin Isabel Gathof bildet der musikalische Einspieler „HaBaita“ („zuhause“ bzw. „nach Hause“ – auf hebräisch), der als Appell nach dem 7. Oktober 2023, die Geiseln zurück nach Hause zu bringen, gleichzeitig zu einem Symbol für Zusammenhalt, Hoffnung und der Sehnsucht nach „Zuhause“ geworden ist. Von dort aus entfaltet sich ein vielschichtiges Gespräch über Identität, Zugehörigkeit und die Bedeutung von Heimat in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Umbrüche.

Die beiden Studiogäste schildern ihre individuellen Wege nach Frankfurt, ihre familiären und beruflichen Entscheidungen sowie ihre Erfahrungen innerhalb der jüdischen und israelischen Community in Hessen. Thematisiert werden sowohl gelungene Integrationsprozesse und der Aufbau geschützter Gemeinschaftsräume als auch die spürbaren Veränderungen seit dem 7. Oktober 2023, insbesondere im Hinblick auf Antisemitismus, Sicherheit und gesellschaftliches Klima.

Darüber hinaus gibt die Episode Einblicke in die israelische Kultur und Mentalität, die durch starke Gemeinschaftsbindung, Offenheit und historische Prägung gekennzeichnet ist. Zugleich wird der Blick nach vorne gerichtet: Welche Erwartungen richten Israelis in Hessen an Politik, Zivilgesellschaft und Bildung? Und unter welchen Bedingungen kann Hessen für jüdisches und israelisches Leben ein dauerhaftes Zuhause sein?

Diese Episode ist mehr als ein politisches Gespräch: Sie ist ein eindrucksvolles Porträt israelischen Lebens in Hessen, voller Emotionen, ehrlicher Worte und persönlicher Einblicke.

Timestamps zu Folge 12 „Israelis in Hessen“

(00:00:32) – Einspieler „HaBaita“ – Homeland Concert Israel, Oktober 2023

(00:03:03) – Einordnung des Liedes, Vorstellung der Gäste

(00:04:18) –  Erläuterungen zum Lied, Bezug zu den Geiseln des 7. Oktobers 2023

(00:05:30) – Nir Rosenfeld über Frankfurt als neue Heimat, aber auch Gedanken an Rückkehr nach Israel

(00:09:55) – Eliya Kraus’ Weg nach Frankfurt 2019

(00:13:35) – Gründung von „Zusammen Frankfurt“

(00:16:18) – Frage nach Bleiben oder Gehen

(00:17:25) – Nirs persönliche Erfahrungen als israelischer Neuankömmling und Gastronom

(00:21:49) – Nirs Tierrechtsaktivismus; Veränderungen des gesellschaftspolitischen Klimas

(00:24:03) – Solidarität und Unterstützung aus nichtjüdischem Umfeld

(00:25:49) – Bedeutung Israels als sicherer Hafen für jüdische Menschen

(00:30:35) – Was vermissen die Studiogäste aus Israel?

(00:32:08) – Frage nach der israelischen Mentalität und jüdischen Identität

(00:35:38) – Nirs prägende Zeit beim Militärdienst in Israel

(00:37:29) – Nirs persönliche Erfahrungen in Amsterdam 2024: Hatz auf Juden nach einem Fußballspiel

(00:39:15) – Erwartungen an Politik und Zivilgesellschaft

(00:40:55) – Eliya fordert verpflichtende Besuche von KZ-Gedenkstätten

(00:42:38) – Antisemitismus im Wandel, Antizionismus auf dem Vormarsch

(00:44:08) – Nirs möglicher Abschied von Hessen

(00:46:52) – Schlussworte, Dank, Abmoderation
37 Minuten
Alle  Angebote, Veranstaltungen, Publikationen, Onlineformate der hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Unterrichtsmaterialien zum Podcast finden sie auf unserer Homepage unter www.hlz.hessen.de

Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de

Ein seltener Zeitzeugenbericht über das innere Erscheinungsbild der heute komplett zerstörten Synagoge an der Friedberger Anlage eröffnet Podcast-Folge 11: Anfang der 1930er Jahre prägten noch rund 400 Synagogen das Bild Hessens – darunter prachtvolle Bauten in Städten wie Frankfurt und Kassel – ebenso wie schlichte Beträume in kleinen Dörfern. Sie erzählten von der Vielfalt jüdischen Lebens, von Verwurzelung und kulturellem Reichtum. Doch kaum eine überstand die nationalsozialistische Gewaltherrschaft unversehrt. Heute verfügen hessenweit nur noch 16 Synagogen über ein aktives Gemeindeleben. Im Gespräch mit Dr. Stefanie Nathow und Dr. Marc Grellert – die über ihre Arbeit im Rahmen des Kooperationsprojekts der Goethe Universität Frankfurt & der Technischen Universität Darmstadt zum Synagogen-Gedenkbuch Hessen berichten – wird deutlich, wie akribische historische Forschung und virtuelle Rekonstruktionen sich ergänzen: Aus alten Fotografien, Archivalien und Erinnerungen entstehen virtuelle Räume, die teils aus dem Stadtbild gänzlich verschwundene Synagogen wieder erlebbar machen. Das Projekt „Zerbrechliche Nachbarschaft. Gedenkbuch der Synagogen und jüdischen Gemeinden in Hessen“ will dieses Erbe bewahren.

Ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Gedenken und Lernen. Virtuelle Realität öffnet hier nicht nur Türen zu zerstörten Bauten, sondern zu Geschichten von Vielfalt, Verlust und Erneuerung jüdischen Lebens in Hessen.

Timestamps zu Folge 11 „Synagogen in Hessen – Das Gedenkbuch-Projekt und virtuelle Rekonstruktionen“

(00:00:32) – Zusammenschnitt aus dem Interview mit dem Zeitzeugen Yehuda Ariel (1990)     

(00:03:31) – Erläuterung des Einspielers, Anmoderation und Vorstellung der Studiogäste                            

(00:05:15) – Kooperationsprojekt „Synagogen-Gedenkbuch“

(00:07:06) – Die virtuell rekonstruierten Synagogen: Dieburg, Alsfeld, Burghaun

(00:09:44) – Wie kam es zur Kooperation der beiden vorgestellten Projekte

(00:15:42) – Zur Bedeutung von Zeitzeugen und ihre Erinnerungen an zerstörte Synagogen

(00:17:02) – Die Dauerausstellung im Hochbunker Friedberger Anlage

(00:17:50) – Welche Quellen finden Verwendung?

(00:22:04) – Synagogen spiegeln das jüdische Selbstverständnis der jeweiligen Zeit wider

(00:24:07) – Was kann man von virtuell rekonstruierten Synagogen erfahren?

(00:25:31) – Moritz Daniel Oppenheims Gemälde „Der Segen des Rabbi“

(00:26:39) –  Erinnerung an unsichtbare Orte – wie wird die Erinnerung lebendig gehalten?

(00:27:22) – Wie man virtuelle Rekonstruktionen nutzbar machen kann

(00:29:16) – Perspektiven auf jüdisches Leben weiten

(00:30:35) –  Wie interessierte Lehrkräfte vorgehen sollen; Kontaktmöglichkeiten

(00:31:32) –  weitere Pläne und Zukunftswünsche; Datenbank: Synagogen-Internet-Archiv, neuer Webauftritt zum 9. November: www.virtuelle-synagogen.de

(00:36:03) –  Abmoderation

(00:36:23) - Informationen zur Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

In Hessen hat jüdisches Leben eine lange und starke Tradition und prägt in seiner Vielfalt das gesellschaftliche Miteinander. Ein zentrales Anliegen dieses Podcasts ist es, diese Vielfalt für ein breites Publikum aufzubereiten und darüber hinaus auch Bildungsmaterial für den Einsatz in der historisch-politischen Bildung an die Hand zu geben. Neue Zugänge und Inhalte sollen bisherige ergänzen, um zu zeigen, dass jüdisches Leben seit Jahrhunderten bis heute konstitutiver Bestandteil deutscher und speziell hessischer Geschichte und Gegenwart ist. Den inhaltlich-thematischen Einstieg einer jeden Folge bildet ein Einspieler mit hörspielartiger Charakteristik, auf dessen Grundlage die unterschiedlichen geladenen Studiogäste unter Moderation von Isabel Gathof interessante Aspekte jüdischen Lebens, Geschichte & Kultur Hessens mit Aktualitätsbezug diskutieren.
Podcast melden

„Jüdisches Leben in Hessen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz