Bauchspeicheldrüsenkrebs – neue Ansätze in der Chirurgie

Bauchspeicheldrüsenkrebs – neue Ansätze in der Chirurgie

vor 1 Woche
Pankreas-Tumor: Teil-OP oder das ganze Organ entfernen?
11 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
Toni K. hatte nach seiner Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs Glück
im Unglück: Beim heute 73-Jährigen wurden keine Metastasen
gefunden. Denn Bauchspeicheldrüsenkrebs wird oft erst spät
entdeckt. «Das liegt daran, dass man lange keine Symptome spürt»,
sagt Anna Wenning, Oberärztin an der Universitätsklinik für
viszerale Chirurgie am Inselspital Bern. In einer von der
Krebsforschung Schweiz unterstützten Studie untersucht sie, welche
Operationsstrategie für welche Patientinnen und Patienten am besten
ist. Dabei geht es nicht nur um Lebenszeit, sondern auch um
Lebensqualität. Bei Tumoren am Kopf der Bauchspeicheldrüse wird
meist nur ein Teil des Organs entfernt. Die Naht kann jedoch
undicht werden, es kann zu einer sogenannten Fistel mit Infektionen
und Blutungen kommen. Genau das erlebte auch Toni K. In einer
Notoperation wurde ihm der Rest der Bauchspeicheldrüse entfernt.
Heute kann Toni K. wieder Ski fahren: «Nichts Verrücktes, aber ich
lebe einfach damit.»

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