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Episoden

14 Minuten
Mit nur drei Monaten wurde bei einem kleinen Jungen ein Hirntumor entdeckt. Heute erzählen seine Eltern, wie sie diese schwere Zeit erlebt haben und warum Forschung für sie so wichtig ist. Beim Treffen im Universitäts-Kinderspital Zürich ist auch die behandelnde Neuro-Onkologin Ana Stücklin dabei. Mit Unterstützung der Stiftung Krebsforschung Schweiz untersucht sie, warum manche kindlichen Hirntumoren nicht oder nur vorübergehend auf Therapien ansprechen. Denn auch wenn diese Erkrankungen selten sind, sterben noch immer Kinder an Hirntumoren. Gerade deshalb ist die Forschung so dringend. Die Familie des Jungen weiss aus eigener Erfahrung, wie wichtig Fortschritte in der Behandlung sind: «Dank der Forschung haben wir immer die bestmöglichen Therapien für unseren Sohn bekommen.» Welche ersten Anzeichen auf einen Hirntumor hindeuten können, wodurch der Tumor bei dem Jungen entdeckt wurde und wie es ihm heute geht, jetzt in der aktuellen Folge von «Wissen gegen Krebs» anhören.
13 Minuten
«Statt Gewebe zu entnehmen, reicht bei der sogenannten Liquid Biopsy eine einfache Blutentnahme», erklärt Heather Dawson vom Institut für Gewebemedizin und Pathologie der Universität Bern. Diese Flüssigbiopsie gilt als einer der spannendsten Ansätze der modernen Krebsmedizin. Doch wie gross ist ihr Potenzial und wo liegen die Grenzen? Gemeinsam mit Sabine Schmid vom Inselspital Bern ordnet Dawson den aktuellen Stand ein. Beide Expertinnen betonen, dass die Methode für viele Anwendungen noch nicht ausreichend erforscht ist und weiterhin kritisch untersucht werden muss. Im Zentrum der Folge steht Dawsons Forschung zu Darmkrebs: Flüssigbiopsien könnten künftig helfen, Therapien gezielter auf einzelne Patientinnen und Patienten abzustimmen, unnötige Untersuchungen und Behandlungen zu vermeiden und neue Wege für die Früherkennung zu eröffnen. Sicher ist: Liquid Biopsy wird noch einen grossen Einfluss auf die Krebsmedizin haben.
16 Minuten
In der Schweiz erhalten jährlich rund 6500 Frauen die Diagnose Brustkrebs, die meisten nach dem 50. Lebensjahr. Viele Betroffene kennen deshalb bereits Beschwerden der Wechseljahre. Prof. Petra Stute vom Inselspital Bern erforscht mit Unterstützung der Stiftung Krebsforschung Schweiz die Brustkrebsbehandlung nach der Menopause. Ihr Ziel: Frauen sollen trotz belastender Nebenwirkungen ihre Krebstherapie fortsetzen können, denn ein Abbruch kann das Rückfallrisiko erhöhen. «Es gibt Angaben, dass bis zu 40 Prozent der Frauen ihre Therapie abbrechen», sagt die Ärztin. Besonders bei hormonabhängigen Tumoren müssen Betroffene ihre bisherige Hormontherapie gegen Wechseljahrbeschwerden sofort stoppen, da Östrogen das Wachstum der Krebszellen anregen kann. Allerdings kehren dann die Wechseljahrbeschwerden zurück oder werden durch die Antihormontherapie zusätzlich verstärkt. In dieser Folge erzählt die 61-jährige Frau S., wie sie seit ihrer Diagnose im Januar 2025 mit Hitzewallungen, Osteoporose-Risiko und Antihormontherapie umgeht. Mehr Infos zu den Wechseljahren: menoqueens.com.
15 Minuten
32, frisch verlobt und mitten im Aufbau ihrer eigenen Event-Firma – bis eine Diagnose alles verändert: Zungenkrebs. Barbara Fountain hatte nie geraucht, doch ein harmlos wirkendes Bläschen auf der Zunge entpuppte sich als Tumor. «Ich wusste nicht einmal, dass es das gibt», sagt sie. Fälle wie ihrer nehmen zu, besonders bei jungen Frauen, und das unabhängig von Alkohol- oder Tabak-Konsum, erklärt HNO-Spezialist Patrick Bergsma vom Inselspital Bern. Er forschte mit Unterstützung der Krebsforschung Schweiz zu diesem Thema. In der Schweiz erkranken jährlich rund 1200 Menschen an Mundhöhlenkrebs. Barbara Fountain hat inzwischen «Young Tongues» gegründet, um Betroffene weltweit zu vernetzen. Wie es ihr heute geht, erzählt sie in der aktuellen Folge von «Wissen gegen Krebs».
11 Minuten
Toni K. hatte nach seiner Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs Glück im Unglück: Beim heute 73-Jährigen wurden keine Metastasen gefunden. Denn Bauchspeicheldrüsenkrebs wird oft erst spät entdeckt. «Das liegt daran, dass man lange keine Symptome spürt», sagt Anna Wenning, Oberärztin an der Universitätsklinik für viszerale Chirurgie am Inselspital Bern. In einer von der Krebsforschung Schweiz unterstützten Studie untersucht sie, welche Operationsstrategie für welche Patientinnen und Patienten am besten ist. Dabei geht es nicht nur um Lebenszeit, sondern auch um Lebensqualität. Bei Tumoren am Kopf der Bauchspeicheldrüse wird meist nur ein Teil des Organs entfernt. Die Naht kann jedoch undicht werden, es kann zu einer sogenannten Fistel mit Infektionen und Blutungen kommen. Genau das erlebte auch Toni K. In einer Notoperation wurde ihm der Rest der Bauchspeicheldrüse entfernt. Heute kann Toni K. wieder Ski fahren: «Nichts Verrücktes, aber ich lebe einfach damit.»
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Über diesen Podcast

Hinter jeder Erkrankung steckt eine ganz persönliche, bewegende Geschichte, hinter jedem Forschungsprojekt ein engagierter Mensch, der ein klares Ziel verfolgt. Mit der Podcast-Serie «Wissen gegen Krebs» bringt die Journalistin Rebekka Haefeli diese beiden Pole zusammen: eine Person mit Krebsdiagnose und ein Vis-à-vis in der Forschung, das alles daransetzt, dass Heilung nach einem Krebsbefall zur Regel wird. Die Podcast-Serie sendet direkt aus dem trauten Heim, dem Spital, dem Labor oder dem Behandlungszimmer. Sie gibt Einblick in die von der Stiftung Krebsforschung Schweiz unterstützten Projekte, die in der Forschungsdatenbank lediglich eine Nummer tragen, im echten Leben aber schicksalsweisend sind. Authentisch, packend, bewegend. Und immer voller Hoffnung. Doch hören Sie selbst. www.krebsforschung.ch/podcast Musik: Jim & Pete Thuli und Audiohub.de
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„Wissen gegen Krebs“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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