Borderline in Beziehungen – Warum Nähe gleichzeitig ersehnt und gefürchtet wird

Borderline in Beziehungen – Warum Nähe gleichzeitig ersehnt und gefürchtet wird

vor 1 Woche
55 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 1 Woche

61 - Intensive Nähe. Tiefe Verbundenheit. Vielleicht die
intensivste Beziehung, die man je erlebt hat. Und dann plötzlich:
Verlustangst, Wut, Rückzug oder Überforderung. Gefühle, die sich
manchmal überwältigend anfühlen.


In dieser Episode sprechen wir über die
Borderline-Persönlichkeitsstörung – auch emotional instabile
Persönlichkeitsstörung genannt – und darüber, wie sich
entsprechende Persönlichkeitsmuster in Beziehungen zeigen können.
Warum schwanken Beziehungen mitunter zwischen Idealisierung und
kompletter Entwertung? Wie kann Nähe gleichzeitig ersehnt und
gefürchtet werden?


Kennzeichnend für Borderline sind stark schwankende Affekte,
Identitätsunsicherheit, innere Leere und – in ausgeprägteren
Formen – selbstverletzendes Verhalten. Auch wenn nicht jede
betroffene Person all diese Merkmale zeigt: Wir klären, wie
emotional instabile Muster entstehen, welche Rolle frühe
Bindungserfahrungen spielen können und warum selbstschädigende
Impulsivität, starke Affekte und Verlassensängste Beziehungen
beidseitig herausfordern können.


Gleichzeitig geht es um Differenzierung: Was ist ein
Persönlichkeitsmerkmal, was eine Störung? Warum Borderline weit
mehr ist als die Klischees, die oft darüber kursieren.


Eine Folge über Intensität, Verletzlichkeit – und die Dynamiken
und Lebensvielfalt hinter starken Gefühlen.
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