Wie weiter mit der SRG und dem linearen Fernsehen?

Wie weiter mit der SRG und dem linearen Fernsehen?

vor 1 Woche
Eine Standortbestimmung nach der abgewehrten Halbierungsinitiative: Wie muss sich die SRG aufstellen, um zukunftstauglich zu sein? Wir diskutieren Herausforderungen und Ideen, wie der Service Public sich gegen Youtube, Netflix und Tiktok wappnet.
36 Minuten
Podcast
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Wöchentliche Lebenszeichen aus der digitalen Welt

Beschreibung

vor 1 Woche
Die SRG hat den Kampf gegen die Halbierungsinitiative gewonnen. Auf
diesem Sieg ausruhen kann sich der Service Public in der Schweiz
nicht: Die Gebühren sinken dennoch, zwar nicht auf 200, aber auf
300 Franken. Ein rigides Sparprogramm mit Hunderten Entlassungen
ist bereits angekündigt, und auch Medienminister Albert Rösti
vertritt weiterhin eine harte Linie: Die Anliegen der Initiative
müssten «ernst genommen» werden. Es drohen strengere Vorgaben bei
der neuen Konzession mit weniger Sport und Unterhaltung und weniger
Texte im Netz, um die Verleger gnädig zu stimmen. Wir nehmen das
zum Anlass, über die Zukunft der SRG zu diskutieren: Wie müsste sie
sich aufstellen, um, wie während des Abstimmungskampfes gefordert,
«dort zu sein, wo das Publikum heute ist»? Muss sie Abstriche beim
Programm machen oder braucht es einen Schutz des Status Quo, wie es
eine Online-Petition fordert? Es gibt viel zu bereden: Müsste sich
die SRG zu einer Plattform wandeln, um zukunftsfähig zu sein? Liegt
der Schlüssel für den Erfolg in der Zusammenarbeit mit dem
öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland und Österreich – und
wie lang schauen wir überhaupt noch lineares Fernsehen?
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