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Digital Archiv

462 Episoden
1 minute
Ein Passwort mit sechs Nullen und zwei Siebnern: Das war für Kevin einst maximale Sicherheit. Matthias hingegen fand, er schlage jedem Hacker ein Schnippchen, wenn er im Wort «Maschendrahtzaun» das T durch ein Pluszeichen ersetze. Und wer erinnert sich noch an Windows 98? Dort konnte man sich der Passworteingabe nach dem Start durch einen Klick auf den «Abbrechen»-Knopf entziehen. Heute rächt sich solcher Schlendrian bitter: Wir lesen, dass in Dänemark Millionen von Personendaten abhandenkamen, weil ein Administrator anscheinend das Passwort «123456» benutzte. Die Frage im Titel beantwortet sich daher einfach: Indem man das Passwort «123457» benutzt. In dieser Folge setzen wir bei den unschuldigen Zeiten in den 1990er-Jahren an und unternehmen eine Zeitreise durch die Geschichte der Passwortsicherheit: von den ersten Mailkonten und Excel-Listen voller Zugangsdaten über immer absurdere Passwortregeln bis zu Passwortmanagern und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wir erinnern uns an die Papierlisten der Banken, erklären, weshalb auch ein sechsstelliger Sicherheitscode vor Phishing nicht unbedingt schützt, und diskutieren den ewigen Konflikt zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit. Zum Schluss blicken wir in eine Zukunft, in der wir uns keine Passwörter mehr ausdenken müssen. Fingerabdruck, Gesichtserkennung, «Windows Hello» und Passkeys versprechen mehr Sicherheit bei weniger Aufwand. Verspricht das maximalen Komfort bei maximaler Sicherheit? Wir bleiben skeptisch.
32 Minuten
Dominik Landwehr hat sich mit Chiffriermaschinen, digitaler Kultur, Technikgeschichte und humanitärer Arbeit beschäftigt – und ist seit diesem Sommer Präsident von Wikimedia CH. Wir fragen ihn, wie diese Dinge zusammenpassen und warum er ausgerechnet jetzt Verantwortung für eines der sonderbarsten Projekte des Internets übernimmt. Denn Wikipedia steckt mit 25 Jahren in einer paradoxen Lage: Menschen besuchen das Online-Lexikon etwas weniger, dafür lesen KI-Systeme umso eifriger mit. ChatGPT, Gemini und Co. brauchen das von Freiwilligen zusammengetragene Wissen – könnten aber gleichzeitig dazu führen, dass immer weniger Menschen dessen Quelle sehen. Wir reden über Neutralität, gesellschaftliche Polarisierung und die Frage, wer eigentlich entscheidet, was als verlässliches Wissen gilt. Und natürlich über Elon Musks Grokipedia: Ist eine KI-generierte Enzyklopädie die Zukunft des Wissens – oder zeigt sie vor allem, warum die manchmal mühsamen menschlichen Streitereien auf Wikipedia unverzichtbar sind?
36 Minuten
Ein Prinzip entpuppte sich als erfolgreich – vielleicht zu erfolgreich? Die Gamifzierung stammt aus der Sphäre der Videospiele und besteht aus psychologischen Mechanismen, uns bei der Stange zu halten und zu Höchstleistungen anzuspornen. Dieses Prinzip ist längst in andere Bereiche übergeschwappt: Wearables wie smarte Uhren belohnen uns mit «Badges», wenn wir unsere tägliche Schrittzahl erreichen. Manche Krankenkassen gamifizieren den gesunden Lebensstil mit finanziellen Boni. Sprach-Apps wie Duolingo belohnen regelmässiges Üben und Unternehmen wie Disney und Uber lassen ihre Angestellten gegeneinander antreten und belohnen das fleissigste Arbeiterbienchen mit dem Platz 1 auf dem «Leaderboard». Das ist aber nicht alles: Auch in der Politik wird dieses Instrument für Kampagnen eingesetzt und bei den Prognosemärkten (Prediction markets) wird es auf die Spitze getrieben: Es lässt sich auf reale Ereignisse wetten, wie auf Pferderennen. Die Risiken sind enorm, wie man in den USA sieht, wo dieser Mechanismus zu einer Art Korruptions-Gamification führt. Man könnte den Eindruck bekommen, dass ein unschuldiger, schöner Mechanismus nach der Logik der Märkte in ein kapitalistisches Monster verwandelt wurde. Stimmt das? Und sollten wir uns darüber ärgern – oder das vielmehr als Gelegenheit erkennen, uns gegen derlei Mechanismen zu wappnen, um uns mündig zu entscheiden, wann wir uns gamifizieren lassen und wann nicht?
28 Minuten
Kevin unterstützt regelmässig kleinere Unternehmen bei Digitalisierung, Automatisierung und der Integration von KI. Dabei stellt er fest, dass das grösste Hindernis häufig gar nicht die Technik ist: Viele Unternehmen wissen schlicht nicht, was heute möglich ist, welche ihrer Arbeitsabläufe sich verbessern liessen und wo sie überhaupt anfangen sollen. Wie geht man vor, um eingespielte Routinen zu hinterfragen? Wir debattieren die Tücken der Digitalisierung anhand konkreter Beispiele: vom Reservationsbuch im Restaurant über Arbeitsrapporte im Gartenbau bis zum Excel-Chaos, bei dem vier Leute damit beschäftigt sind, Zahlen von einer Tabelle in die nächste zu übertragen. Dabei zeigt sich, dass digital nicht automatisch besser ist. Manchmal ist ein Notizzettel praktischer als eine App, und eine ausgeklügelte Software kann mehr Probleme schaffen, als sie löst. Auch die KI kommt zur Sprache: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, lästige Routinearbeiten zu automatisieren, ohne dass man dafür programmieren können muss. Allerdings muss man erst einmal wissen, was sich damit alles anstellen lässt. Und Matthias berichtet von einer überraschenden Erkenntnis: Seit sein Arbeitgeber eine moderne Software zur Zeiterfassung eingeführt hat, sehnt er sich nach den guten alten Stundenblättern aus Papier zurück. Ist die künstliche Intelligenz am Ende die Rache der Digitalisierungsverweigerer?
31 Minuten
Übers Wochenende konnte man den Eindruck bekommen, die Menschheit stünde kurz vor der Auslöschung. Doch nicht die Klimakatastrophe, der mögliche Zusammenbruch der Biodiversität oder die neuen rechten Potentaten werden uns mit ihren Kriegsgelüsten vom Angesicht der Erde tilgen. Nein, es ist die künstliche Intelligenz, die sich angeblich kein Stück um unser Wohlergehen sorgt. Am Anfang stand die Warnung eines ehemaligen Forschers beim KI-Unternehmen Anthropic. Jacob Coxon schrieb auf X, dass «die Menschen, die KI entwickeln, ernsthaft glauben, dass sie uns alle bis zum Ende des Jahrzehnts töten könnte». Nicht nur Anthropic-Chef Dario Amodei stimmte zu und forderte mehr Regulierung und ein langsameres Tempo bei der Entwicklung, sondern in der Folge auch Sam Altman, Demis Hassabis und Elon Musk. Manche Medien sprangen freudig auf: Manche (wie die FAZ, Euronews und Watson) räumten den Untergangsprophezeiungen viel Raum ein. Andere (wie «The Guardian») stellten sich auf den Standpunkt, die «Terminator-Szenarien würden von den wirklichen Gefahren ablenken». Unsere These: Die Extinktionsfrage ist nicht völlig absurd – aber sie ist derzeit die am schlechtesten belegte aller grossen KI-Gefahren. Gerade deshalb lohnt sich die Frage, warum ausgerechnet sie die Debatte dominiert. Darüber diskutieren wir: Was sind sie denn, die wirklichen Gefahren? Was können wir dagegen tun? Und warum findet es anscheinend niemand fragwürdig bzw. scheinheilig, wenn diejenige, die die Entwicklung so rasant vorantreiben, nun so auftreten, als hätten sie nichts mit der Sache zu tun?
29 Minuten
Nerds greifen angeblich einfach zum T-Shirt, das zuoberst liegt. Vielleicht ist das aber gar keine modische Bankrotterklärung, sondern eine erstaunlich effiziente Garderobenstrategie. Wir optimieren unseren Stil von Glatze bis Nerd-Socke – und entdecken nebenbei: Wer seine Kleider trägt, bis sie auseinanderfallen, ist der natürliche Feind von Fast Fashion. Übrigens, bei dieser Folge ist uns die Wahl des Titels besonders schwergefallen. Zur Debatte standen auch: Das T-Shirt muss noch zehn Jahre halten First in, first out im Kleiderschrank Ich bin der Fotograf und sehe darum so aus Nur das zum Überleben notwendige T-Shirt Gezielte Ausbrüche aus dem sicheren Korridor Dann scheissen dir die Hühner über die blankpolierten Schuhe Von der Tonne zum Modeidol Violett, das ist deine Farbe Wenn du eine Spinne tötest, bist du ein Held Das Äusserliche entscheidet Haare weg, Bart her Das Loch habe ich immer noch 91-mal geflickt und immer noch top Der Rollkragenpulli für 700 Dollar Man kann nicht nicht angezogen sein
30 Minuten
Unser neuer Assistent Ueli hat uns fast ein Dutzend Themen für die heutige Folge Patch Tuesday herausgesucht (ihr seht sie in der Themenliste in den Shownotes). Doch geschwätzig wie Kevin und Matthias sind, kamen sie nicht über die ersten drei Themen hinaus: Bei den Neuigkeiten, die es in die Sendung geschafft haben, dominiert der wegweisende Vergleich, den Meta mit fast allen US‑Bundesstaaten schloss. Wir diskutieren darüber, ob diese Busse und die neuen Jugendschutzmassnahmen nun tatsächlich mehr Sicherheit für die jungen Nutzerinnen und Nutzer bringen – und warum eigentlich die Erwachsenen den Risiken dieser sozialen Medien weiterhin ausgesetzt bleiben sollen. Wir sprechen auch über Roblox und die Frage, warum wir noch nie über diese Plattform gesprochen haben, nehmen uns den KI-Modus vor und fragen uns, warum im Zusammenhang mit den grossen KI-Konzernen eigentlich niemand das Wort «Urheberrecht» in den Mund nimmt.
37 Minuten
Jasskarten mit Firmenlogo, ein zerfleddertes Uno und irgendwo ganz hinten im Schrank Monopoly: Gesellschaftsspiele wirken wie Überlebende aus einer Zeit vor Smartphone, Playstation und Netflix. Doch tot sind sie ganz und gar nicht. Hunderte neue Spiele erscheinen jedes Jahr, Catan wurde mehr als 45 Millionen Mal verkauft und auf Kickstarter werden mit explodierenden Kätzchen Millionen verdient. Kevin mag Gesellschaftsspiele trotzdem nicht. Dummerweise hat er nun selbst eines erfunden. Grund genug, mit Matthias zu klären, wie viel Glück ein gutes Spiel braucht, wo der Jass zwischen «Mensch ärgere dich nicht» und Schach einzuordnen ist, wie lange ein Spieleabend dauern darf und warum ausgerechnet die Digitalisierung den analogen Spielen neues Leben eingehaucht hat.
37 Minuten
War das klug? Ungefähr das halbe Internet – grob geschätzt – basiert auf Werbung und ist somit auf Sand gebaut. Was, wenn alles ins Rutschen kommt? Man könnte den Eindruck erhalten, dass genau das derzeit passiert. Die Werbeausgaben steigen zwar auch 2026 weiter, doch immer mehr Geld landet bei Google, Meta, Amazon und den grossen Plattformen, statt bei den lokalen, regionalen und nationalen Medien, den Blogs und unabhängigen Inhaltsanbietern. Wir diskutieren, was es heisst, wenn dadurch inhaltliche Vielfalt verloren geht und – womöglich – Click- und Ragebait die Oberhand gewinnen. Wir fragen, wohin die Hyperpersonalisierung in der Werbung führen wird. Mutmasslich nämlich zu einem Verlust an Kontrolle und zu massgeschneiderten «Empfehlungen», die kaum mehr als kommerziell erkennbar sind. Und: Was könnten wir tun, um gegenzusteuern? Sollen wir zähneknirschend unseren Werbeblocker abschalten oder hie und da einen bezahlten Newsletter abonnieren?
31 Minuten
Der Auftrag nach unserer 800. Sendung ist klar: Wir brauchen neuen Optimismus und frischen Zukunftsglaube. Darum stellen wir uns die Frage: Welche Technologien stehen in den Startlöchern, die den Lauf der Menschheit in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten in eine neue – nämlich bessere – Richtung lenken könnten? Wir unternehmen diesen Blick in die Zukunft nicht blauäugig. Die KI lehrt uns derzeit, dass selbst eine Technologie mit riesigem Potenzial nicht automatisch zum Nutzen aller eingesetzt wird. Nein, natürlich handeln manche Unternehmen ohne Rücksicht und Verantwortung, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Es gibt Oligarchen, die dank der neuen Möglichkeiten auch ihre politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen durchdrücken wollen. Neue Erfindungen können leicht zu einer Waffe im Kampf der Systeme werden. Und schliesslich müssen Gesellschaften, Arbeitsmärkte und wir alle die Veränderungen verkraften, die der Wandel mit sich bringt. Diesen berechtigten Einwänden zum Trotz bringen wir heute einen Toast auf den Fortschritt aus: auf die Genschere, die KI in der Medizin, die CO₂-Abscheidung als Mittel gegen den Klimawandel, die Fusionsenergie, neue Batterien und Nanobots, die uns von innen reparieren. Und hat jemand Quantencomputer gesagt? Und ja, natürlich ist es völlig unmöglich, all diesen wissenschaftlichen Feldern in einer Sendung gerecht zu werden. Weil uns das völlig bewusst ist, setzen wir noch einen drauf und liefern in den Shownotes nebst vielen Links zu den Themenfeldern auch knapp zwei Dutzend Kurztipps für Bücher, in denen der Fortschritt nicht unkritisch, aber dennoch positiv besprochen wird. PS: Der Titel der heutigen Sendung ist natürlich eine Anspielung an «The Future’s So Bright, I Gotta Wear Shades» von Timbuk 3 von 1986. Und ja, wir wissen um die Ironie in diesem Song.
34 Minuten
Es ist, als würden wir in einem ungekühlten Rechenzentrum vor uns hin schmachten. Die Hitzewelle lässt auch uns Nerds nicht kalt (und ja, Matthias wollte diese Formulierung schon immer mal in diesem Kontext verwenden). Wir sprechen daher über das Wetter und/oder das Klima und darüber, was die digitale Sphäre und die KI damit zu tun haben. Wir geben Hilfestellung, wie man dafür sorgt, dass Handy und Smartphone nicht durchglühen respektive dahinschmelzen, und wir nehmen die Gelegenheit wahr, darzulegen, wie man die technischen Mittel verantwortungsbewusst, d.h. nicht verschwenderisch anwendet.
34 Minuten
Die deutsche Medienbranche streitet derzeit heftig über den KI-Einsatz: Schuld sind Ministerpräsidenten (wie Mario Voigt), die ganze Gastbeiträge mittels KI verfassen lassen, inklusive erfundener Zitate. Auch Journalisten selbst (wie Stephan-Andreas Casdorff vom Berliner «Tagesspiegel») schätzen die Hilfe der KI – zumindest, bis die Sache auffliegt und eine Beurlaubung die Folge ist. Jetzt stehen auf der einen Seite Leute wie Springer-Chef Mathias Döpfner. Er lässt sich von Gemini eine KI-Verteidigungsrede verfassen, in der er meint, wir hätten es hier mit Ghostwriting mit anderen Mitteln zu tun – und man solle sich gefälligst nicht so haben. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die den «Verlust von Seele und Haltung» beklagen und einen Angriff auf die Meinungsbildung vermuten. Diese Debatte ist längst auch in die sozialen Medien geschwappt, wo die kühlen Pragmatiker und KI-Befürworterinnen die Oberhand zu haben scheinen – so zumindest der Eindruck, den die auf Effizienz bedachten Business-Menschen auf Linkedin erwecken. In der Schweiz ist die Medienbranche für einmal weiter: Der Schweizer Presserat hat bereits einen Leitfaden erlassen und die Verleger haben sich zusammen mit der SRG und der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf einen Kodex geeinigt. Ein guter Moment, die aktuelle Debatte zusammenzufassen und selbst Position zu beziehen: Wann finden wir KI-Texte okay – und wo ziehen wir eine rote Linie?
37 Minuten
In den 1980er-Jahren war der Taschenrechner das leistungsfähigste technische Hilfsmittel, das an den Schulen zum Zug kam. Anfang der 1990er-Jahre hielten die Informatikräume Einzug, und seit ein paar Jahren bringen Schülerinnen und Studenten ihre eigenen Computer mit. Und jetzt müssen die Lehrenden und Lernenden einen Umgang mit der künstlichen Intelligenz finden. Was diese rasante Entwicklung fürs Lernen und die Lehrpläne bedeutet, besprechen wir heute. Und was ist Bildung überhaupt noch wert, wenn die KI schneller, ausführlicher und rund um die Uhr ihr Wissen darbietet?
1 minute
Gestern eröffnete Apple die diesjährige Entwicklerkonferenz mit einem Ausblick auf die Neuerungen, die in diesem Jahr kommen werden. Wie gelungen die Ankündigungen sind, darüber sind sich Matthias und Digichris uneins: Siri wird klüger – oder vielleicht auch nur weniger dumm –, es gibt neue Jugendschutz-Einstellungen und die Liquid-Glass-Optik wird weiter zurückgedreht. Aber auch heuer gilt, dass wir nicht zum Apple-Podcast mutieren. Wir sprechen auch über die Klage gegen OpenAI und dessen Chef Sam Altman: Der US-Bundesstaat Florida wirft dem Tech-Unternehmen vor, mit einer unausgereiften Technologie Kinder und Jugendliche gefährdet zu haben und die kommerziellen Interessen vor die Sicherheit gestellt zu haben. Ausserdem wachsen die Summen, die in die KI investiert werden, in immer schwindelerregendere Höhen: Anthropic bekam neuerdings 35 Milliarden Kredit, OpenAI will an die Börse und auch SpaceX von Elon Musk ist über die KI-Abteilung in diesem Bereich angesiedelt. Wir werden es hier mutmasslich mit dem grössten IPO (initial public offering) zu tun haben – mit einem Emissionsvolumen von 50 bis 75 Milliarden und einer Bewertung von mehr als 1,25 Billionen Dollar. Heisst: Musk könnte demnächst der erste Billionär der Geschichte sein – Dagobert Duck ist ein, pardon, Entenschiss dagegen. Und wo wir schon in der Finanzwelt sind: Das KI-Modell Claude Mythos von Anthropic findet anscheinend tatsächlich Sicherheitslücken, sodass es den Banken langsam mulmig wird. Europäische Banken können das Modell bislang nicht nutzen und könnten angreifbar werden. Es braucht eine massive Investition in die Cybersicherheit.
36 Minuten
… aber nicht bis 800. Damit meinen wir uns selbst: Als wir neulich ein grosses Jubiläum feierten, taten wir das eine Woche zu früh. Wir (sprich: Matthias) hatten uns um eine Nummer vertan und wir (sprich: Digichris und Kevin) merkten das nicht. Aber wer wären wir, wenn wir (sprich: Kevin, Digichris und Matthias) nicht aus der Not eine Tugend machen würden? Wir holen die ausgelassene Folge 798 nach, und wir tun das mit dem passenden Thema: den grössten Informatik-Pannen und -Fehlleistungen. Wir sprechen dabei aus eigener Erfahrung und erzählen, was wir im Lauf unserer Karrieren an Dingen verbockt haben. Gleichzeitig interessiert uns, welche Missgeschicke in der Öffentlichkeit publik geworden sind – natürlich am liebsten von grossen Tech-Konzernen, Regierungen oder Institutionen. Und es gilt: Je peinlicher, desto besser!
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