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Auto Hell Dunkel
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Episoden

30 Minuten
Unser neuer Assistent Ueli hat uns fast ein Dutzend Themen für die heutige Folge Patch Tuesday herausgesucht (ihr seht sie in der Themenliste in den Shownotes). Doch geschwätzig wie Kevin und Matthias sind, kamen sie nicht über die ersten drei Themen hinaus: Bei den Neuigkeiten, die es in die Sendung geschafft haben, dominiert der wegweisende Vergleich, den Meta mit fast allen US‑Bundesstaaten schloss. Wir diskutieren darüber, ob diese Busse und die neuen Jugendschutzmassnahmen nun tatsächlich mehr Sicherheit für die jungen Nutzerinnen und Nutzer bringen – und warum eigentlich die Erwachsenen den Risiken dieser sozialen Medien weiterhin ausgesetzt bleiben sollen. Wir sprechen auch über Roblox und die Frage, warum wir noch nie über diese Plattform gesprochen haben, nehmen uns den KI-Modus vor und fragen uns, warum im Zusammenhang mit den grossen KI-Konzernen eigentlich niemand das Wort «Urheberrecht» in den Mund nimmt.
37 Minuten
Jasskarten mit Firmenlogo, ein zerfleddertes Uno und irgendwo ganz hinten im Schrank Monopoly: Gesellschaftsspiele wirken wie Überlebende aus einer Zeit vor Smartphone, Playstation und Netflix. Doch tot sind sie ganz und gar nicht. Hunderte neue Spiele erscheinen jedes Jahr, Catan wurde mehr als 45 Millionen Mal verkauft und auf Kickstarter werden mit explodierenden Kätzchen Millionen verdient. Kevin mag Gesellschaftsspiele trotzdem nicht. Dummerweise hat er nun selbst eines erfunden. Grund genug, mit Matthias zu klären, wie viel Glück ein gutes Spiel braucht, wo der Jass zwischen «Mensch ärgere dich nicht» und Schach einzuordnen ist, wie lange ein Spieleabend dauern darf und warum ausgerechnet die Digitalisierung den analogen Spielen neues Leben eingehaucht hat.
37 Minuten
War das klug? Ungefähr das halbe Internet – grob geschätzt – basiert auf Werbung und ist somit auf Sand gebaut. Was, wenn alles ins Rutschen kommt? Man könnte den Eindruck erhalten, dass genau das derzeit passiert. Die Werbeausgaben steigen zwar auch 2026 weiter, doch immer mehr Geld landet bei Google, Meta, Amazon und den grossen Plattformen, statt bei den lokalen, regionalen und nationalen Medien, den Blogs und unabhängigen Inhaltsanbietern. Wir diskutieren, was es heisst, wenn dadurch inhaltliche Vielfalt verloren geht und – womöglich – Click- und Ragebait die Oberhand gewinnen. Wir fragen, wohin die Hyperpersonalisierung in der Werbung führen wird. Mutmasslich nämlich zu einem Verlust an Kontrolle und zu massgeschneiderten «Empfehlungen», die kaum mehr als kommerziell erkennbar sind. Und: Was könnten wir tun, um gegenzusteuern? Sollen wir zähneknirschend unseren Werbeblocker abschalten oder hie und da einen bezahlten Newsletter abonnieren?
31 Minuten
Der Auftrag nach unserer 800. Sendung ist klar: Wir brauchen neuen Optimismus und frischen Zukunftsglaube. Darum stellen wir uns die Frage: Welche Technologien stehen in den Startlöchern, die den Lauf der Menschheit in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten in eine neue – nämlich bessere – Richtung lenken könnten? Wir unternehmen diesen Blick in die Zukunft nicht blauäugig. Die KI lehrt uns derzeit, dass selbst eine Technologie mit riesigem Potenzial nicht automatisch zum Nutzen aller eingesetzt wird. Nein, natürlich handeln manche Unternehmen ohne Rücksicht und Verantwortung, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Es gibt Oligarchen, die dank der neuen Möglichkeiten auch ihre politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen durchdrücken wollen. Neue Erfindungen können leicht zu einer Waffe im Kampf der Systeme werden. Und schliesslich müssen Gesellschaften, Arbeitsmärkte und wir alle die Veränderungen verkraften, die der Wandel mit sich bringt. Diesen berechtigten Einwänden zum Trotz bringen wir heute einen Toast auf den Fortschritt aus: auf die Genschere, die KI in der Medizin, die CO₂-Abscheidung als Mittel gegen den Klimawandel, die Fusionsenergie, neue Batterien und Nanobots, die uns von innen reparieren. Und hat jemand Quantencomputer gesagt? Und ja, natürlich ist es völlig unmöglich, all diesen wissenschaftlichen Feldern in einer Sendung gerecht zu werden. Weil uns das völlig bewusst ist, setzen wir noch einen drauf und liefern in den Shownotes nebst vielen Links zu den Themenfeldern auch knapp zwei Dutzend Kurztipps für Bücher, in denen der Fortschritt nicht unkritisch, aber dennoch positiv besprochen wird. PS: Der Titel der heutigen Sendung ist natürlich eine Anspielung an «The Future’s So Bright, I Gotta Wear Shades» von Timbuk 3 von 1986. Und ja, wir wissen um die Ironie in diesem Song.
34 Minuten
Es ist, als würden wir in einem ungekühlten Rechenzentrum vor uns hin schmachten. Die Hitzewelle lässt auch uns Nerds nicht kalt (und ja, Matthias wollte diese Formulierung schon immer mal in diesem Kontext verwenden). Wir sprechen daher über das Wetter und/oder das Klima und darüber, was die digitale Sphäre und die KI damit zu tun haben. Wir geben Hilfestellung, wie man dafür sorgt, dass Handy und Smartphone nicht durchglühen respektive dahinschmelzen, und wir nehmen die Gelegenheit wahr, darzulegen, wie man die technischen Mittel verantwortungsbewusst, d.h. nicht verschwenderisch anwendet.
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