2 Milliarden Euro Schulden und Bilanzfehler – was ist bei Gerresheimer los? (FINANCE TV)
vor 1 Woche
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Gerresheimer galt lange als stabiles, fast schon unspektakuläres
Unternehmen: ein Hersteller von Pharmaverpackungen mit rund 2
Milliarden Euro Umsatz, börsennotiert, solide Aktie. Doch das ist
vorbei. Ein aktivistischer Investor, ein abrupter CFO-Abgang,
Bafin-Bilanzkontrollen und eingeräumte Bilanzfehler haben den
Aktienkurs auf ein Allzeittief gedrückt.
FINANCE-Redakteur Falk Sinß hat den Fall von Anfang an begleitet,
Geschäftsberichte analysiert und Experten befragt. Sein Eindruck
ist ernüchternd: „Man kann hier natürlich noch kein
abschließendes Urteil fällen. Aber die Zutaten für einen
Bilanzskandal sind zumindest schon mal bereit.“ Ob es dazu kommt,
hängt davon ab, was die laufenden Untersuchungen seitens Bafin
und dem Wirtschaftsprüfer Grant Thornton noch zutage fördern.
Das erwartet Sie in diesem Talk:
- Warum ausgerechnet die „Bill & Hold“-Umsätze zum
Ausgangspunkt der ganzen Affäre wurden
- Wie Gerresheimer in nur einem halben Jahr von „alles korrekt“
zu „Jahresabschluss verschoben“ gelangte
- Was die Ausweitung der Bafin-Prüfung auf
Leasingverbindlichkeiten und aktivierte Entwicklungskosten über
das wahre Ausmaß der Probleme verrät
- Welche Rolle KPMG als Abschlussprüfer spielte – und warum die
Bilanzaffäre für die Wirtschaftsprüfer unangenehm werden könnte
- Ob Gerresheimer in eine Schuldenkrise rutschen könnte und was
das neue Management jetzt liefern muss, um das Vertrauen der
Anleger zurückzugewinnen
Dies und mehr erfahren Sie im Interview mit Falk Sinß bei FINANCE
TV.
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