#24 – Der „Boulevard of Broken Dreams“ – Tunesien 15 Jahre nach dem Arabischen Frühling
vor 1 Woche
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Beschreibung
vor 1 Woche
Im Januar 2026 jährt sich zum 15. Mal der Rücktritt des damaligen
tunesischen Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali und damit die
erste erfolgreiche Revolution einer größeren Welle, die als
Arabischer Frühling in die Geschichte einging. Lange Zeit galt
Tunesien als dessen große Erfolgsgeschichte – bis zum
Präsidentencoup im Jahr 2021 durch Kais Saied. In dieser Folge
von „Steil & Kahl“ blicken Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr.
Sören Keil auf die Entwicklung Tunesiens seit der Revolution
zurück. Warum wurde das Land zunächst als Modellfall für
erfolgreiche Demokratisierung in der arabischen Welt gesehen?
Welche Faktoren haben zur autoritären Wende seit 2021 beigetragen
– die Corona-Pandemie, der dschihadistische Terrorismus oder
strukturelle Schwächen der jungen Demokratie? Während Saieds
Regierung außenpolitisch auf Kooperation mit der Europäischen
Union in der Migrationspolitik setzt, ist sie innenpolitisch mit
erheblichen Problemen konfrontiert. Aber warum bleibt der
gesellschaftliche Widerstand in Tunesien bislang begrenzt? Und
könnte womöglich gerade Syrien eines Tages doch noch zu einer
späten Erfolgsgeschichte des Arabischen Frühlings werden?
„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für
Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge
erscheint alle zwei Wochen.
Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie
uns gerne eine Nachricht
an internationale-politik@uni-passau.de.
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