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  3. Steil & Kahl – Der Internationale Politik Talk Podcast

Episoden

30 Minuten
Man fasst auf die heiße Herdplatte, es tut weh und beim nächsten Mal lässt man es bleiben. So einfach kann Lernen sein. Aber gilt das auch für Staaten? Und was bedeutet es für die internationale Gemeinschaft, wenn sie aus ihren Erfahrungen nicht lernen oder sogar die falschen Schlüsse ziehen?

In dieser Folge von „Steil & Kahl“ sprechen Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil über das Lernen und Verlernen in der internationalen Politik. Ausgehend von verschiedenen Lerntheorien aus der Pädagogik diskutieren sie, wie Staaten Erfahrungen verarbeiten, ihr Verhalten verändern und sich an neue internationale Realitäten anpassen.

Dabei geht es um Donald Trump und die Frage, was er aus der Geschichte der US-Außenpolitik gelernt hat, um Russlands Fehleinschätzungen vor dem Angriff auf die Ukraine und um die schwierige Frage, wer eigentlich wann aus einer Krise lernt. Auch Afghanistan steht auf dem Prüfstand: Was hat der Westen aus zwanzig Jahren Intervention gelernt und war die Konsequenz tatsächlich ein Lerneffekt oder eher Rückzug und Trotz?

Außerdem wird die Türkei näher beleuchtet, die sich in den vergangenen 25 Jahren von einem Land auf dem Weg in die EU zu einer eigenständigen Regionalmacht entwickelt hat. Und was hat Deutschland eigentlich aus der Migrationskrise, dem Ukrainekrieg und der veränderten transatlantischen Beziehung gelernt?

„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
30 Minuten
Dürren, Überschwemmungen, Migration und Konflikte umRessourcen: Der Klimawandel ist kein neues Problem, aber der internationalen Gemeinschaft will einfach keine gute Bearbeitung gelingen. Über 190 Staaten mit höchst unterschiedlichen Interessen und wirtschaftlichen Voraussetzungen müssen sich auf gemeinsame Regeln einigen. Und selbst wenn Abkommen geschlossen sind, bleibt die Frage, wie verbindlich sie tatsächlich umgesetzt werden.

Warum setzen autoritäre Staaten wie China und Vietnam teilweise auf ambitionierte Maßnahmen, während Demokratien wie Deutschland beim klimapolitischen Wandel ins Stocken geraten? Welche Rolle spielen die USA unter Donald Trump, fossile Interessen und die Golfstaaten? Und hat Deutschland seine einstige Vorreiterrolle bei Windenergie und Wasserkraft verspielt?

In dieser Folge von „Steil & Kahl“ widmen sich Prof.Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil einem Thema, das längst nicht mehr nur Umweltpolitik ist, sondern auch die internationale Sicherheit und Weltwirtschaft betrifft.

„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
36 Minuten
Frankreich versteht sich als Großmacht, Nuklearmacht, Motor der europäischen Integration und zugleich als eigenständiges Korrektiv zu den USA. Doch wie konstant ist die französische Außenpolitik tatsächlich? In dieser Folge von „Steil & Kahl“ analysieren Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. SörenKeil, warum Frankreich außenpolitisch häufig deutlich aktiver und wandlungsfähiger auftritt als Deutschland – und ob dahinter strategische Anpassungsfähigkeit oder eher ein sprunghafter Kurs steckt.

Der Blick reicht dabei von Frankreichs Rolle in der europäischen Erweiterungspolitik über den Umgang mit Russland bis zumkolonialen Erbe in Afrika. Welche Folgen hat Frankreichs Selbstverständnis als Großmacht bis heute? Warum ist das französische Engagement in der Sahelzone weitgehend gescheitert? Und welche Verantwortung trägt Paris für diepolitischen Entwicklungen in seinen ehemaligen Kolonien?

Schließlich richtet sich der Blick auf das deutsch-französische Verhältnis und die Zukunft der europäischen Verteidigung.Kann Europa sicherheitspolitisch ohne eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich funktionieren? Und wie geht es für Frankreich und die europäische Gemeinschaft nach den französischen Präsidentschaftswahlen weiter?

„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.

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32 Minuten
Kriege mit dem Libanon, mit arabischen Nachbarstaaten, imGaza-Streifen, gegen den Iran. Dazu zwei große Aufstände, die Intifadas. Die Region rund um Israel ist seit Jahrzehnten schwer von Gewalt und Konflikten geprägt. Doch warum ist das so?

In dieser Folge von „Steil & Kahl“ blicken Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil zurück auf die Entstehung des Konflikts unddie Staatsgründung Israels und stellen sich dabei die zentrale Frage: Musste das wirklich so kommen?

Dabei nehmen sie vier Entwicklungen genauer unter die Lupe: Die jüdische und arabische Migration in die Region, die widersprüchlichen Versprechen der britischen Kolonialmacht, die Entstehung israelischer und palästinensischer Identitäten sowie den UN-Teilungsplan von 1947. Welche Rolle spielte der Holocaust für die Gründung Israels? Wie stark prägte die britische Politik den späteren Konflikt? Und warum entstand aus dem vorgesehenen Zwei-Staaten-Plan am Ende nur ein Staat?

Ein historischer Blick auf Migration und Staatenbildung – und darauf, wie alte Entscheidungen vom Ende des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute die Konfliktdynamiken im Nahen Osten beeinflussen.

„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.

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36 Minuten
Was haben Venezuela und der Iran gemeinsam? Jede Menge Öl und eine US-amerikanische Invasion im Jahr 2026. Kaum ein anderer Rohstoff hat die internationale Politik so nachhaltig geprägt wie fossile Energieträger. Ob militärischeInterventionen, geopolitische Machtkämpfe oder wirtschaftliche Abhängigkeiten: geht es am Ende doch immer um Öl? In dieser Folge von „Steil & Kahl“ analysieren Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil, welche Rolle natürliche Ressourcen für internationale Konflikte spielen. Sie erklären, warum rohstoffreiche Staaten häufig besonders konfliktanfällig sind und wie Öl gleichzeitig autoritäre Herrschaftsstrukturen stabilisieren kann. Dabei rückt auch dieGolfregion in den Fokus, deren politische Stabilität nicht zuletzt durch die weltweite Nachfrage nach Öl und Gas gestützt wird. Welche Rolle spielte Öl beim Angriff der USA und Israel auf den Iran im März 2026? Und was bedeutet einesinkende Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen für die Golfstaaten und entstehen dadurch neue Verteilungskonflikte?

„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.

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Über diesen Podcast

Globale Krisen, Machtspiele und diplomatische Spannungen: Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl von der Universität Passau bringen Ordnung ins internationale Chaos. Mit scharfem Blick, theoretischer Tiefe und hin und wieder einem Augenzwinkern gehen sie der Frage nach: Wer trifft welche Entscheidungen – und wieso? Ein Podcast für alle, die internationale Politik nicht nur verstehen, sondern auch hinterfragen wollen (ohne dabei einzuschlafen). Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.
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„Steil & Kahl – Der Internationale Politik Talk“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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