Beschreibung
vor 1 Woche
In der Diskussion um Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch
als Zweitsprache (DaZ) wird oft so getan, als ginge es um zwei
unterschiedliche Formen des Lernens.
Gleichzeitig zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass diese
Unterscheidung weniger über das Lernen selbst aussagt als über
die Systeme, in denen es stattfindet.
Denn Sprache entsteht nicht durch Vermittlung, sondern durch
Verwendung. Sie entwickelt sich durch Zeit, Wiederholung und
Anwendung – unabhängig davon, ob sie im Unterricht oder im Alltag
gelernt wird.
Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob wir von DaF oder DaZ
sprechen, sondern unter welchen Bedingungen Sprache überhaupt
wachsen kann.
Diese Folge basiert auf der Newsletter-Reihe „Deutsch mal anders“
von Daniela Lotzen und führt deren Gedanken im Podcastformat
weiter.
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