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Beschreibung
vor 2 Monaten
Während der Holocaust an den europäischen Juden heute zentraler
Teil unserer Erinnerungskultur ist, blieben andere Opfergruppen
des Nationalsozialismus jahrzehntelang im Schatten. Diese Folge
widmet sich dem systematischen Völkermord an den Sinti und Roma –
einem Verbrechen, das 500.000 Menschen das Leben kostete.
Wir beleuchten die Hintergründe der rassistischen Verfolgung, von
Massakern in besetzten Gebieten bis hin zur Deportation in
Vernichtungslager. Dabei stellen wir die unbequeme Frage: Warum
mussten Überlebende teilweise Generationen lang um Anerkennung
und Wiedergutmachung kämpfen?
Der Podcast analysiert, wie tief verwurzelte Stereotypen und
Vorurteile die juristische Aufarbeitung nach 1945 verhinderten
und warum eine lückenlose Auseinandersetzung mit diesem Kapitel
der Geschichte bis heute notwendig ist. Eine Folge über
rassistische Ausgrenzung, das Leid einer oft übersehenen
Minderheit und die Pflicht zur genauen Erinnerung.
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