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Update: Was, wenn das weltweit größte Gasfeld zerstört wird?

Update: Was, wenn das weltweit größte Gasfeld zerstört wird?

Was jetzt? vor 6 Monaten
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Gestern hat Israel erstmals das iranische Gasfeld South Pars
angegriffen, eines der größten der Welt und zentral für die
Energieversorgung des Landes. Kurz darauf folgten Gegenschläge: Der
Iran attackierte Energieanlagen in Saudi-Arabien und Katar. Auch
die USA reagierten: Präsident Donald Trump drohte dem Iran damit,
das gesamte Feld zu zerstören, sollte dieser weiterhin Katars
Flüssiggasanlagen angreifen. Nach den Angriffen in der Golfregion
sind die Preise für Öl und Erdgas erneut gestiegen. Einer Studie
zufolge wird der Energiepreisschock die Inflation in Deutschland
steigen lassen. Welche weiteren wirtschaftlichen Folgen hat die
Eskalation? Und was würde passieren, wenn die USA das größte
Gasfeld der Welt zerstören? Omid Rezaee, Iran-Experte der ZEIT,
ordnet im Podcast ein, wie groß die wirtschaftlichen Risiken sind
und was das für die Menschen im Iran bedeutet. Beim EU-Gipfel in
Brüssel ringen die Staats- und Regierungschefs um neue
Ukrainehilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro. Eine Entscheidung
wird erst am Donnerstagabend erwartet. Blockiert werden die Pläne
weiterhin von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Er will erst
zustimmen, wenn wieder russisches Öl durch die beschädigte
Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt. Die Ukraine weist den Vorwurf
einer Blockade zurück und spricht von notwendigen Reparaturen. Ein
Kompromiss ist bislang nicht in Sicht. Mehrere europäische
Regierungschefs werfen Orbán Wortbruch vor. Auch Bundeskanzler
Friedrich Merz mahnt, gemeinsame Beschlüsse einzuhalten, und
betont, wie wichtig Verlässlichkeit in der EU ist. Das
Deutschlandticket könnte bald teurer werden. Hintergrund ist ein
Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur sogenannten
Trassenpreisbremse, die bislang dafür gesorgt hat, dass die
Gebühren für Regionalbahnen bei der Schienennutzung gedeckelt
bleiben. Der EuGH erklärte diese Regel für europarechtswidrig –
damit droht eine Finanzierungslücke von mindestens 800 Millionen
Euro im Schienennahverkehr. Wenn Bund und Länder die fehlenden
Mittel nicht ausgleichen, könnten die Kosten an die Fahrgäste
weitergegeben werden. Was das Urteil bedeutet und welche Folgen es
für Bahnpreise und Pendler hat, erklärt Jonas Schulze Pals,
Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.   Und sonst so?
Abelpreis für Mathematik geht erstmals nach Deutschland  
Moderation und Produktion: Constanze Kainz Produktion: Helena
Schmidt, Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit:
Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen
uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge:
Iranüberblick: Trump droht mit Zerstörung von weltgrößtem Gasfeld,
Angriffe auf Katar Irankrieg: Öl- und Gaspreise nach Angriffen am
Golf erneut gestiegen Institut für ​Makroökonomie und
Konjunkturforschung: Inflation in Deutschland könnte laut Studie
wegen Irankrieg steigen Ungarn und die Ukraine: Viktor Orbán will
Milliardenkredit für die Ukraine weiter blockieren Öffentlicher
Nahverkehr: Jetzt könnte der Preis des Deutschlandtickets plötzlich
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