Collien Fernandes: Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen will
vor 3 Wochen
Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann massiven Identitätsmissbrauch
vor. Nun wird diskutiert, wie Deepfakes gestoppt werden können.
Und: mehr US-Gelder für den Krieg
Podcast
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen
ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg
Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von
massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spanien erstattet.
Die Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des Spiegel unter anderem
Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche
Gewalt in der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat
Vorermittlungen eingeleitet. Ob Anklage erhoben oder das Verfahren
eingestellt wird, ist offen. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Seine Anwälte weisen die Berichterstattung zurück. Der Fall löst
breite Reaktionen in den sozialen Medien, aber auch in der Politik
aus. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere
Gesetze, insbesondere eine klare Strafbarkeit von
Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie
IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Hintergrund
ist die stark zunehmende Verbreitung von Deepfakes im Internet, von
der laut Experten bereits Hunderttausende betroffen sind. Warum
Betroffene bislang unzureichend geschützt sind und ob die
politischen Forderungen ausreichen, analysiert Lisa Hegemann,
Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Das Pentagon hat beim
US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar zusätzlich für
den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen kostet der
Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar. Verteidigungsminister
Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig, um Munition
aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet zu sein.
Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als "kleinen Preis"
angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung
wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische
Abgeordnete kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des
Militäreinsatzes nicht konsultiert worden sei. Einige Republikaner
signalisierten Zurückhaltung, während sich andere, darunter
Vertreter des Maga-Lagers, klar dagegen aussprechen. Wie die
Chancen im Kongress für das Vorhaben des Pentagons stehen, ordnet
Rieke Havertz ein, internationale Korrespondentin der ZEIT.
Außerdem im Update: Drei Tage vor der Landtagswahl in
Rheinland-Pfalz deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen
zwischen CDU und SPD hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die
SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In
der Direktwahlfrage liegt Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar
vor CDU-Kandidat Gordon Schnieder, der auf 25 Prozent kommt.
Deutschland ist laut dem
Friedensforschungsinstitut Stockholm International Peace
Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Wegen
des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet die Regeln
für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine
sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und
Seeverteidigung beschleunigen. Und sonst so? Das
Zuckerfest geht los Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
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auf Whatsapp. Transparenzhinweis: In einer früheren Version
dieses Textes haben wir geschrieben, dass Collien Fernandes ihrem
Exmann vorwirft, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Das haben
wir korrigiert. Christian Ulmens Anwalt hatte die Vorwürfe schon
nach Bekanntwerden als "einseitige Darstellung falscher Tatsachen"
bezeichnet und rechtliche Schritte gegen den Spiegel angekündigt.
In einem Schreiben vom 27. März 2026 hieß es dann: "Unser Mandant
hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder
anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende
Darstellungen sind falsch". Fernandes hatte Ulmen im Spiegel nicht
explizit vorgeworfen, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Auf
den Vorwurf, Ulmen habe Fakeprofile seiner damaligen Ehefrau
erstellt und über diese mit anderen Männern gechattet, geht das
Schreiben seines Anwalts nicht ein. Weitere Links zur Folge:
Collien Fernandes: "Ich stehe auf kleine Männer. Alles über
1,95 sortiere ich aus" Deepfakes: Fälscht keine Menschen! Digitale
Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen pornografische
Deepfakes Deepfakes: Die Ohnmacht angesichts dieser Bilder
KI-Bilder: Wenn Bilder nur noch Bullshit sind USA: US-Ministerium
will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für Irankrieg Liveblog:
Irankrieg: Iran will Geheimdienst auf Kritiker im In- und Ausland
ansetzen US-Kriegsministerium: Die Offenbarung des Pete OK,
America? / Donald Trump: Der Kriegspräsident, der nicht von Krieg
sprechen will Maga-Bewegung: Diesmal ohne Blumen im Haar
Landtagswahl: CDU liegt in Rheinland-Pfalz laut Umfrage knapp vor
SPD Sipri-Report: Waffenimporte europäischer Staaten haben sich
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ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg
Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von
massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spanien erstattet.
Die Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des Spiegel unter anderem
Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche
Gewalt in der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat
Vorermittlungen eingeleitet. Ob Anklage erhoben oder das Verfahren
eingestellt wird, ist offen. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Seine Anwälte weisen die Berichterstattung zurück. Der Fall löst
breite Reaktionen in den sozialen Medien, aber auch in der Politik
aus. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere
Gesetze, insbesondere eine klare Strafbarkeit von
Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie
IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Hintergrund
ist die stark zunehmende Verbreitung von Deepfakes im Internet, von
der laut Experten bereits Hunderttausende betroffen sind. Warum
Betroffene bislang unzureichend geschützt sind und ob die
politischen Forderungen ausreichen, analysiert Lisa Hegemann,
Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Das Pentagon hat beim
US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar zusätzlich für
den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen kostet der
Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar. Verteidigungsminister
Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig, um Munition
aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet zu sein.
Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als "kleinen Preis"
angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung
wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische
Abgeordnete kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des
Militäreinsatzes nicht konsultiert worden sei. Einige Republikaner
signalisierten Zurückhaltung, während sich andere, darunter
Vertreter des Maga-Lagers, klar dagegen aussprechen. Wie die
Chancen im Kongress für das Vorhaben des Pentagons stehen, ordnet
Rieke Havertz ein, internationale Korrespondentin der ZEIT.
Außerdem im Update: Drei Tage vor der Landtagswahl in
Rheinland-Pfalz deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen
zwischen CDU und SPD hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die
SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In
der Direktwahlfrage liegt Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar
vor CDU-Kandidat Gordon Schnieder, der auf 25 Prozent kommt.
Deutschland ist laut dem
Friedensforschungsinstitut Stockholm International Peace
Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Wegen
des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet die Regeln
für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine
sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und
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Exmann vorwirft, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Das haben
wir korrigiert. Christian Ulmens Anwalt hatte die Vorwürfe schon
nach Bekanntwerden als "einseitige Darstellung falscher Tatsachen"
bezeichnet und rechtliche Schritte gegen den Spiegel angekündigt.
In einem Schreiben vom 27. März 2026 hieß es dann: "Unser Mandant
hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder
anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende
Darstellungen sind falsch". Fernandes hatte Ulmen im Spiegel nicht
explizit vorgeworfen, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Auf
den Vorwurf, Ulmen habe Fakeprofile seiner damaligen Ehefrau
erstellt und über diese mit anderen Männern gechattet, geht das
Schreiben seines Anwalts nicht ein. Weitere Links zur Folge:
Collien Fernandes: "Ich stehe auf kleine Männer. Alles über
1,95 sortiere ich aus" Deepfakes: Fälscht keine Menschen! Digitale
Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen pornografische
Deepfakes Deepfakes: Die Ohnmacht angesichts dieser Bilder
KI-Bilder: Wenn Bilder nur noch Bullshit sind USA: US-Ministerium
will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für Irankrieg Liveblog:
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