Vertrauensbruch an der Uni Freiburg: Der Fall der 800 heimlich gefilmten Frauen
vor 3 Tagen
800 Frauen. Heimlich gefilmt. Was an der Universität Freiburg
geschah, erschüttert viele Menschen. Dieser Podcast rekonstruiert
den Fall, die Versäumnisse und die Folgen für die Betroffenen und
die Un
29 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 3 Tagen
Ein Studienberater der Universität Freiburg hat über 15 Jahre
hinweg mehr als 800 Frauen heimlich in intimsten Situationen
gefilmt – in WG-Badezimmern, auf Uni-Toiletten und sogar während
vertraulicher Beratungsgespräche. Der Fall sorgte Anfang März für
Entsetzen in Freiburg, als das Amtsgericht den 57-jährigen Peter S.
wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs zu einer
Bewährungsstrafe verurteilte. In dieser Folge von „BZ am Ohr"
spricht BZ-Reporter Frank Zimmermann über den erschütternden
Prozess und die Dimension des Spanner-Skandals. Wie konnte der
Täter jahrelang unentdeckt bleiben? Welche perfiden Methoden nutzte
er, um seine Opfer zu filmen? Frank Zimmermann berichtet von den
Aussagen betroffener Studentinnen, die in der von Peter S.
vermieteten WG lebten und erst durch Zufall die versteckte Kamera
im Badezimmer entdeckten. Der Reporter erklärt, wie die Ermittler
auf über 800 Namen von Frauen stießen und warum nur ein Bruchteil
der Taten überhaupt verhandelt werden konnte. Neben dem Urteil und
der juristischen Einordnung geht es in dieser Folge auch um die
heftige Kritik am Vorgehen der Universität Freiburg. Viele
betroffene Frauen erfuhren erst durch die BZ-Berichterstattung von
den heimlichen Aufnahmen am Arbeitsplatz. Studierende und
Mitarbeitende demonstrierten vor der Uni und fordern mehr
Transparenz und Schutz. Wie reagiert die Hochschulleitung auf die
Vorwürfe? Und was bedeutet dieser Fall für den Umgang mit
sexualisierter Gewalt an Universitäten?
hinweg mehr als 800 Frauen heimlich in intimsten Situationen
gefilmt – in WG-Badezimmern, auf Uni-Toiletten und sogar während
vertraulicher Beratungsgespräche. Der Fall sorgte Anfang März für
Entsetzen in Freiburg, als das Amtsgericht den 57-jährigen Peter S.
wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs zu einer
Bewährungsstrafe verurteilte. In dieser Folge von „BZ am Ohr"
spricht BZ-Reporter Frank Zimmermann über den erschütternden
Prozess und die Dimension des Spanner-Skandals. Wie konnte der
Täter jahrelang unentdeckt bleiben? Welche perfiden Methoden nutzte
er, um seine Opfer zu filmen? Frank Zimmermann berichtet von den
Aussagen betroffener Studentinnen, die in der von Peter S.
vermieteten WG lebten und erst durch Zufall die versteckte Kamera
im Badezimmer entdeckten. Der Reporter erklärt, wie die Ermittler
auf über 800 Namen von Frauen stießen und warum nur ein Bruchteil
der Taten überhaupt verhandelt werden konnte. Neben dem Urteil und
der juristischen Einordnung geht es in dieser Folge auch um die
heftige Kritik am Vorgehen der Universität Freiburg. Viele
betroffene Frauen erfuhren erst durch die BZ-Berichterstattung von
den heimlichen Aufnahmen am Arbeitsplatz. Studierende und
Mitarbeitende demonstrierten vor der Uni und fordern mehr
Transparenz und Schutz. Wie reagiert die Hochschulleitung auf die
Vorwürfe? Und was bedeutet dieser Fall für den Umgang mit
sexualisierter Gewalt an Universitäten?
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