#1494 Inside Wirtschaft - Robert Halver/ Jens Chrzanowski (XTB): Inflation von Krisen, die Welt ist nicht untergegangen
vor 3 Wochen
Nahost-Krieg wird wohl noch länger andauern
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vor 3 Wochen
Der Krieg in Nahost geht weiter und von einem schnellen Ende kann
wohl keine Rede mehr sein. Gilt jetzt das Sprichwort: „Kaufen, wenn
die Kanonen donnern“? „Ein Krieg kann nicht endlos geführt werden -
allein, weil er teuer ist. Die beteiligten Parteien können kein
Interesse daran haben. Auch der Iran nicht, Amerika nicht, China
nicht, die Anrainerstaaten nicht und die Weltwirtschaft nicht. Seit
2008 haben wir eine Inflation von Krisen gehabt und die Welt ist
nie untergegangen. Muss man jetzt kaufen? Ich bin der Meinung, dass
man sowieso immer in Form der regelmäßigen Aktien-Ansparpläne
kaufen muss. Jetzt bekomme ich das Objekt der Begierde deutlich
günstiger", so Robert Halver (Baader Bank). Für die aktuelle
Situation gibt Jens Chrzanowski (Deutschlandchef vom Online-Broker
XTB) klare Empfehlungen: „Es gibt 'Kaufen, wenn die Kanonen
donnern', aber auch 'nie in ein fallendes Messer greifen'. Man
könnte sich jetzt auch interessante Aktien wie eine TUI oder eine
Lufthansa in die Watchlist packen und muss sie nicht heute sofort
kaufen. Denn das Messer könnte noch etwas fallen. Ich glaube nicht,
dass der Krieg morgen oder übermorgen vorbei ist. Ich glaube aber
auch nicht, dass er ein bis zwei Jahre geht. Vielleicht ein paar
Wochen bis ein paar Monate. Es gibt sogar ein paar Gewinner. Ich
habe mir die Broker-Aktien angeschaut und die haben ein paar
Pluspunkte gemacht. Weil bei solchen volatilen Märkten auch die
Trader relativ viel traden und das ist gut für das Geschäft der
Broker. Ansonsten leidet alles: Bitcoin, Gold, der Dax. Die
Day-Trader haben jetzt Hochzeitstag. Der aktive Day-Trader kann
immer in beide Richtungen handeln." Alle Details im Interview von
Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter
Börse und auf https://www.xtb.com
wohl keine Rede mehr sein. Gilt jetzt das Sprichwort: „Kaufen, wenn
die Kanonen donnern“? „Ein Krieg kann nicht endlos geführt werden -
allein, weil er teuer ist. Die beteiligten Parteien können kein
Interesse daran haben. Auch der Iran nicht, Amerika nicht, China
nicht, die Anrainerstaaten nicht und die Weltwirtschaft nicht. Seit
2008 haben wir eine Inflation von Krisen gehabt und die Welt ist
nie untergegangen. Muss man jetzt kaufen? Ich bin der Meinung, dass
man sowieso immer in Form der regelmäßigen Aktien-Ansparpläne
kaufen muss. Jetzt bekomme ich das Objekt der Begierde deutlich
günstiger", so Robert Halver (Baader Bank). Für die aktuelle
Situation gibt Jens Chrzanowski (Deutschlandchef vom Online-Broker
XTB) klare Empfehlungen: „Es gibt 'Kaufen, wenn die Kanonen
donnern', aber auch 'nie in ein fallendes Messer greifen'. Man
könnte sich jetzt auch interessante Aktien wie eine TUI oder eine
Lufthansa in die Watchlist packen und muss sie nicht heute sofort
kaufen. Denn das Messer könnte noch etwas fallen. Ich glaube nicht,
dass der Krieg morgen oder übermorgen vorbei ist. Ich glaube aber
auch nicht, dass er ein bis zwei Jahre geht. Vielleicht ein paar
Wochen bis ein paar Monate. Es gibt sogar ein paar Gewinner. Ich
habe mir die Broker-Aktien angeschaut und die haben ein paar
Pluspunkte gemacht. Weil bei solchen volatilen Märkten auch die
Trader relativ viel traden und das ist gut für das Geschäft der
Broker. Ansonsten leidet alles: Bitcoin, Gold, der Dax. Die
Day-Trader haben jetzt Hochzeitstag. Der aktive Day-Trader kann
immer in beide Richtungen handeln." Alle Details im Interview von
Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter
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