#1521 Inside Wirtschaft - Alexander Köhne (pro aurum): „Deutsche Goldreserven verkaufen? Nur bei extremen Krisen"

#1521 Inside Wirtschaft - Alexander Köhne (pro aurum): „Deutsche Goldreserven verkaufen? Nur bei extremen Krisen"

vor 2 Wochen
Jetzt deutsche Goldreserven verkaufen?
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Beschreibung

vor 2 Wochen
Gold und Silber: Welche Faktoren spielen bei den Edelmetallen
aktuell eine Rolle? Wer kauft Gold und was passiert bei den
Zentralbanken? „Zu Beginn des Iran-Kriegs ist der Goldpreis erst
einmal gefallen. Das widerspricht sich vielleicht. In solchen Tagen
fallen aber meist alle Assets. Ein großer Teil des Rücksetzers
wurde aber wieder aufgeholt. Mittel- und langfristig ist Gold aber
die Risikowährung der Welt. 43 Prozent der Zentralbanken planen in
den nächsten drei bis fünf Jahren Zukäufe. Die agieren strategisch.
Die nutzen Rückgänge wie jetzt gerade oder kaufen sukzessive
unabhängig vom Marktrauschen. Man sieht weiterhin viele
Zentralbanken auf der Käuferseite. Es gab aber auch zwei große
Zentralbanken, die verkauft haben. Das waren Russland und türkische
Zentralbank. Das hat aber sehr spezifische Gründe in den Ländern
zur Stützung der eigenen Währung", sagt Alexander Köhne. Ökonom
Marcel Fratzscher hat unterdessen zur Bewältigung der Krise zum
Verkauf der Goldreserven geraten. Was ist davon zu halten? „Ich bin
da immer wieder über solche Vorschläge überrascht. Das ist ja auch
ein juristisches Problem. Das Gold dient zur Absicherung extremer
Krisen. Und ich glaube die haben wir nicht. Und man würde damit
auch den Euro schwächen und Vertrauen untergraben. Die Frage ist
zudem, ob wir das Geld für etwas Vernünftiges ausgeben würden?
Vermutlich nicht!", sagt der Vertriebsleiter vom Edelmetallhändler
pro aurum. Alle Details - auch über Silber - im Interview von
Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter
Börse und auf https://www.proaurum.de
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