Innenstadt vs. Onlinehandel: Der wahre Grund für leere Einkaufsstraßen
vor 2 Wochen
Der stationäre Einzelhandel sucht oft einen Schuldigen im Internet,
doch das eigentliche Problem vieler Innenstädte ist
Gleichgültigkeit.
Podcast
Podcaster
Einzelhandelsexperte, Stationäre Einzelhandel, Kundenbindung, Kunden begeistern, Umsatzsteigerung, Motivierte Mitarbeiter, Einzelhandel , Mitarbeiterbindung, Mitarbeiter finden,
Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Folge meines Podcasts Kassensturz spreche ich über einen
Satz, den man im stationären Einzelhandel und in der Politik immer
wieder hört: „Der Onlinehandel macht unsere Innenstädte kaputt.“
Doch ist das wirklich die ganze Wahrheit? Natürlich hat der
Onlinehandel den Einzelhandel verändert. Bequemlichkeit, schnelle
Lieferung und große Auswahl haben das Einkaufsverhalten der Kunden
nachhaltig beeinflusst. Aber wenn man genauer hinschaut, zeigt sich
ein anderes Bild: Es gibt weiterhin Innenstädte, die funktionieren,
in denen Menschen gerne bummeln, einkaufen und Zeit verbringen.
Städte wie Lüneburg oder Tübingen zeigen, dass lebendige
Innenstädte auch heute möglich sind. Das eigentliche Problem vieler
Einkaufsstraßen ist oft nicht der Wettbewerb aus dem Internet
sondern Gleichgültigkeit. Gleichgültigkeit bei Händlern, bei
Vermietern, bei Stadtmarketing und manchmal auch bei der
Stadtpolitik. Ein liebloses Schaufenster, ein Laden, der seit
zwanzig Jahren unverändert aussieht, fehlende Beratung oder ein
Service, der mit dem Satz „Das haben wir nicht“ endet, all das
sorgt dafür, dass Kunden sich irgendwann tatsächlich dem
Onlinehandel zuwenden. Dabei haben Innenstädte einen entscheidenden
Vorteil gegenüber dem Internet: Sie können Erlebnisse schaffen,
Begegnungen ermöglichen und Atmosphäre bieten. Menschen gehen immer
noch gerne raus, auf Wochenmärkte, in Cafés, auf Stadtfeste oder
zum Bummeln. Innenstädte können genau solche Orte sein. Aber dafür
braucht es Engagement, Zusammenarbeit und die Bereitschaft, das
eigene Umfeld aktiv zu gestalten. Denn funktionierende Innenstädte
entstehen nicht zufällig. Sie entstehen durch Händler mit
Leidenschaft, durch attraktive Geschäfte, durch Veranstaltungen,
durch saubere und sichere Straßen und durch ein gemeinsames
Verständnis von Stadt als Lebensraum, nicht nur als Ansammlung von
Geschäften. In dieser Episode geht es deshalb um eine zentrale
Frage für den stationären Handel: Ist der Onlinehandel wirklich der
Totengräber der Innenstädte oder zeigt er nur, wo der stationäre
Handel seine Hausaufgaben nicht gemacht hat? Du erfährst in dieser
Folge: warum viele Innenstädte nicht am Onlinehandel, sondern an
Gleichgültigkeit scheitern welche Faktoren eine Einkaufsstraße
wirklich attraktiv machen warum Atmosphäre und Beratung im
stationären Handel entscheidende Wettbewerbsvorteile sind weshalb
Händler, Vermieter, Stadtmarketing und Politik gemeinsam
Verantwortung tragen und wie Innenstädte wieder zu Orten werden
können, an denen Menschen gerne Zeit verbringen Diese Folge richtet
sich besonders an Einzelhändler, Unternehmer im Mittelstand,
Stadtmarketing-Verantwortliche, Kommunalpolitiker und alle, die
sich für die Zukunft unserer Innenstädte interessieren. Denn eines
ist klar: Der Onlinehandel ist nicht nur Konkurrenz, er ist auch
ein Spiegel. Er zeigt sehr deutlich, wo der stationäre Handel
besser werden kann. Und überall dort, wo Händler mit Leidenschaft
arbeiten, wo Beratung stimmt und wo Atmosphäre entsteht, kommen
Menschen auch heute noch gerne in die Innenstadt. Mehr von Udo
Sill: Buch Mehr als Verkaufen: Hier bestellen
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https://www.skool.com/einzelhandel-business Jetzt Podcast
abonnieren und Ihr Einzelhandels-Business auf das nächste Level
bringen! Mehr Infos: https://udosill.de info@udosill.de
Satz, den man im stationären Einzelhandel und in der Politik immer
wieder hört: „Der Onlinehandel macht unsere Innenstädte kaputt.“
Doch ist das wirklich die ganze Wahrheit? Natürlich hat der
Onlinehandel den Einzelhandel verändert. Bequemlichkeit, schnelle
Lieferung und große Auswahl haben das Einkaufsverhalten der Kunden
nachhaltig beeinflusst. Aber wenn man genauer hinschaut, zeigt sich
ein anderes Bild: Es gibt weiterhin Innenstädte, die funktionieren,
in denen Menschen gerne bummeln, einkaufen und Zeit verbringen.
Städte wie Lüneburg oder Tübingen zeigen, dass lebendige
Innenstädte auch heute möglich sind. Das eigentliche Problem vieler
Einkaufsstraßen ist oft nicht der Wettbewerb aus dem Internet
sondern Gleichgültigkeit. Gleichgültigkeit bei Händlern, bei
Vermietern, bei Stadtmarketing und manchmal auch bei der
Stadtpolitik. Ein liebloses Schaufenster, ein Laden, der seit
zwanzig Jahren unverändert aussieht, fehlende Beratung oder ein
Service, der mit dem Satz „Das haben wir nicht“ endet, all das
sorgt dafür, dass Kunden sich irgendwann tatsächlich dem
Onlinehandel zuwenden. Dabei haben Innenstädte einen entscheidenden
Vorteil gegenüber dem Internet: Sie können Erlebnisse schaffen,
Begegnungen ermöglichen und Atmosphäre bieten. Menschen gehen immer
noch gerne raus, auf Wochenmärkte, in Cafés, auf Stadtfeste oder
zum Bummeln. Innenstädte können genau solche Orte sein. Aber dafür
braucht es Engagement, Zusammenarbeit und die Bereitschaft, das
eigene Umfeld aktiv zu gestalten. Denn funktionierende Innenstädte
entstehen nicht zufällig. Sie entstehen durch Händler mit
Leidenschaft, durch attraktive Geschäfte, durch Veranstaltungen,
durch saubere und sichere Straßen und durch ein gemeinsames
Verständnis von Stadt als Lebensraum, nicht nur als Ansammlung von
Geschäften. In dieser Episode geht es deshalb um eine zentrale
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Totengräber der Innenstädte oder zeigt er nur, wo der stationäre
Handel seine Hausaufgaben nicht gemacht hat? Du erfährst in dieser
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Gleichgültigkeit scheitern welche Faktoren eine Einkaufsstraße
wirklich attraktiv machen warum Atmosphäre und Beratung im
stationären Handel entscheidende Wettbewerbsvorteile sind weshalb
Händler, Vermieter, Stadtmarketing und Politik gemeinsam
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können, an denen Menschen gerne Zeit verbringen Diese Folge richtet
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ist klar: Der Onlinehandel ist nicht nur Konkurrenz, er ist auch
ein Spiegel. Er zeigt sehr deutlich, wo der stationäre Handel
besser werden kann. Und überall dort, wo Händler mit Leidenschaft
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